wer ist, was ist, wo ist, wann war, was war - Lexikon / Chronik / Biografie / Wissen - Straßenbahn


Werbung

Produkte / Services :|: Chronik CD :|: als Startseite | zu den | empfehlen :|: Impressum
Lexika @ InfoBitte.de :|: Universal-Lexikon | WeltKunst | Geteiltes Deutschland | Zweiter Weltkrieg
WeltChronik.de :|: Welt | Deutschland | Kultur/Kunst/Technik :|: BildDatenBank :|: Biografien

Navigation

WeltChronik
Deutsche Chronik
KulturChronik
Biografien
Bilddatenbank
Kalenderblatt
Epochen
Lexika @ InfoBitte.de
Produkte

Suchfunktionen
Chronik-Jahr direkt

Nur Zahl eingeben
Bereich: '0'-'2001'
PARTNER
Ahnenforschung

Quellen für die Schule

FREE 4 WebMasters

Wir haben eine ganze Palette kostenloser Angebote von uns
für WebMaster und HomePage Besitzer aufbereitet

Holen Sie sich hier ab

was Sie gerne einsetzen würden
Suchfunktionen, Kalenderblatt, uam
für Ihre WebSite



Straßenbahn

ein InfoBitte / WeltChronik
Sach-Artikel (Enzyklopädie / Lexikon)

Entwickelt von ICA-D aus der XML-Version der deutschen WikiPedia
© 2004/2005 ff by de.wikipedia.org, teilw. by ICA-D
blättern» voriger Artikel | Hauptseite | nächster Artikel «blättern

Die Straßenbahn, auch Bim, Tram oder Tramway, ist ein elektrisch betriebenes, schienengebundenes Transportmittel im Öffentlichen Personennahverkehr.


Sie wird im Regelfall im Stadtverkehr verwendet, die Gleise sind in der Straße verlegt.


Sie kann aber auch wie in vielen Städten auf eigenem Bahnkörper (u.a. in Tunneln) verlaufen oder, wie in Karlsruhe, im Mischbetrieb als Regionalstadtbahn geführt werden, um so eine direkte Anbindung der Vororte an das Zentrum zu erreichen. In solchen Fällen spricht man zunehmend von Stadtbahn statt von Straßenbahn; der Übergang ist jedoch fließend. Beispiele für Überlandstraßenbahnen außerhalb geschlossener Ortschaften sind die Thüringerwaldbahn und die Kirnitzschtalbahn.


Inhaltsverzeichnis


1 Rechtliches

2 Technik

3 Geschichte

    3.1 Seit ca. 1990

4 Regionaltypisches

5 Siehe auch

6 Weblinks


Rechtliches

Juristisch sind nach deutschem Recht Straßenbahnen von Vollbahnen scharf getrennt; Straßenbahnen fahren in der Regel auf Sicht und werden nach BOStrab betrieben; Vollbahnen (Eisenbahnen) fahren mit Signaldeckung und werden nach der Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung (EBO) betrieben. Weiterere Hauptunterschiede sind die Anforderungen an die Längsfestigkeit, die bei Vollbahnfahrzeugen wesentlich höher sein muss als bei Straßenbahnfahrzeugen. Die bei Eisenbahnen vorgeschriebene Dreilicht-Spitzenbeleuchtung entfällt bei Straßenbahnen, diese verfügen jedoch über einen Fahrtrichtungsanzeiger (Blinker).


Diese kuriose Situation hat sehr lange (alte) Wurzeln: Als zum Ende des 19. Jahrhunderts Straßenbahnen immer populärer wurden, bekamen es die "alteingesessenen" Eisenbahnbetriebe mit der Angst zu tun. Sie wollten auf jeden Fall verhindern, dass die "Elektrische" Besitz von ihren Strecken ergriff. Die Verpflichtung auf Meterspur (obwohl es dafür technisch keinen Grund gibt, die Radienänderung ist minimal) ist nur ein Beispiel für die Protektoratspolitik. Die Unterscheidung in EBO und BOStrab ist eine andere.


Es gibt kuriose Fälle wie zum Beispiel die Rhein-Haardtbahn, eine schmalspurige Bahnstrecke von Bad Dürkheim nach Mannheim, oder auch die Oberrheinische Eisenbahn-Gesellschaft, die mit Straßenbahnfahrzeugen befahren, allerdings nach EBO betrieben und gesichert werden. Was für alle Welt wie eine Straßenbahn aussieht, ist rechtlich also eine Eisenbahn.


Technik

Die elektrische Antriebsenergie einer Straßenbahn wird mittels Stromabnehmer von Oberleitungen oder (in Tunneln) von Stromschienen abgenommen. Historisch gab es auch Straßenbahnen mit Akkumulatoren oder Gasmotorenantrieb. Aus ästhetischen Gründen (Verzicht auf die Oberleitung) wurde manchmal auch eine Stromabnahme aus unterirdischen Stromschienen eingebaut. Neuerdings werden (so in Bordeaux) wieder entsprechende Versuche mit unterirdischer Stromabnahme unterhalb des Fahrzeugbodens gemacht.


Bei modernen Straßenbahnfahrzeugen werden zum Bremsen die Motoren als Generatoren geschaltet, so dass elektrische Energie zurück in die Fahrleitung gespeist wird.


Die Straßenbahn kombiniert die Vorteile großer Fahrgastkapazität mit dichter Haltestellenfolge. Meist gibt es beim eingesetzten Wagenmaterial Anpassungen an die Strecke. Die meisten innerstädtischen Straßenbahnen haben kurze Haltestellenabstände. Um einen schnellen Fahrgastwechsel zu ermöglichen, haben dort die Fahrzeuge viele Türen, viel Stehfläche und daher weniger Sitze. Auf Überlandlinien mit längeren Strecken zwischen den Haltestellen gibt es meist weniger Türen und mehr Sitze.


Die frühen Straßenbahnen setzten zu den elektrischen, meist 2-achsigen, Triebwagen 1 bis 2 Beiwagen als Anhänger ein (auf Überlandstrecken konnten die Züge auch länger sein). Die Beiwagen waren sehr häufig umgebaute Wagen der vormaligen Pferdebahn. Üblich waren zwei Varianten: offene Sommerwagen sowie geschlossene Wagen für den Winter.


Die Entwicklung der Fahrzeuge war geprägt durch die Wünsche der jeweiligen Straßenbahnbetriebe. Die Hersteller erstellten die Wagen in Kleinserien, jeweils angepasst an die Bedürfnisse des jeweiligen Kunden. Mit der Entwicklung der längeren Gelenktriebwagen, wurden die Beiwagen zunehmend verdrängt.


In den 1980ern begann die Entwicklung der Niederflurtechnik sowie die Modularisierung der Fahrzeuge. Moderne Fahrzeuge werden von Herstellern wie Bombardier Transportation in Modulbauweise hergestellt und sind an die örtlichen Gegebenheiten anpassbar (Normalspur/Meterspur, Fahrzeugbreite, Türen rechts/links/beidseitig, Fahrt in eine oder beide Richtungen, Achsanzahl, Niederfluranteil). Beispiele für derartige Fahrzeugserien sind der Combino und die Variobahn.


Geschichte

Die ersten Straßenbahnen waren Pferdebahnen. Die erste derartige Bahn wurde 1832 in New York City eröffnet. Später wurden sie auf einzelnen Linien durch Dampfstraßenbahnen ersetzt.


Die erste elektrische Straßenbahn wurde 1884 in Frankfurt am Main in Betrieb genommen (Frankfurt-Offenbacher Trambahngesellschaft) und verkehrte schon bald bis Offenbach am Main. In Berlin gab es seit 1881 ähnliche Systeme, die allerdings nicht direkt auf der Straße fuhren. In Österreich eröffnete die erste Straßenbahn 1883 zwischen Mödling und Hinterbrühl.


Am Anfang des 20. Jahrhundert entstanden weltweit, in Europa, aber besonders auch in den USA, sehr viele Bahnen, die auch außerhalb der Städte aus Kostengründen nicht auf eigener Trasse, sondern auf bereits vorhandenen Straßen verkehrten, ohne als Straßenbahn konzipiert zu sein.


Die Konflikte mit dem Straßenverkehr waren durchaus vorprogrammiert und auch gewünscht.


So haben sich manche Konzessionsbetriebe lange Zeit geweigert, ihre Schienen so zu verlegen, dass diese von anderen Fahrzeugen passiert oder überquert werden konnten.


Diese Epoche wird als die Zeit der "Eisenbahnschlachten" in der Verkehrsgeschichte gehandelt.


Um 1900 gab es in vielen deutschen Städten (ca. 150) einen Straßenbahnbetrieb. Davon wurden im Laufe der Zeit viele stillgelegt. So 1987 die Straßenbahn in Wuppertal gegen den Willen zahlreicher Leute. Als schönste deutsche Straßenbahnstrecke galt die Kleinbahn Haspe-Voerde-Breckerfeld, die von 1927 bis 1963 von der Hagener Straßenbahn AG betrieben wurde.


Nach dem 2. Weltkrieg wurden in vielen Städten die zerstörten Straßenbahnen nicht wieder aufgebaut und oftmals durch O-Busse oder Omnibusse abgelöst.


Heute werden die Überlandstrecken der Straßenbahnen überwiegend auf eigenem Bahnkörper geführt.


Seit ca. 1990

Seit dem Ende der U-Bahn-Mode wird vielerorts erkannt, wie sinnvoll Straßenbahnen als Transportmittel sind und welches Potenzial sie für die Lebensqualität einer Stadt bergen können. Schien das Schicksal vieler Straßenbahnen durch Aufgehen in einer Mischung von reinen U-Bahnen, S-Bahnen und Busverkehr in den 1960er Jahren noch besiegelt, kann man in den letzten Jahrzehnten von einem Straßenbahn-Boom sprechen, insbesondere nach dem Erfolg der Maßnahmen in Karlsruhe.


Ausbau, Attraktivierung, Streckenneubauten, Wiedereröffnung stillgelegter Systeme und Ausdehnung ins Umland sind in Dutzenden von Städten durchgeführt und auch sonst fast überall im Gespräch, wo es je eine Straßenbahn gab. Die Straßenbahn gibt sich, wenn solche Modernisierungen durchgeführt werden, oft den neuen Namen Stadtbahn, oder einen regionaltypischen Namen, wie die Saarbrücker "Saarbahn".


Sogar von Güterstraßenbahnen, die früher gang und gäbe waren, wird wieder gesprochen. In Dresden wird auf der Straßenbahn mittlerweile ein (allerdings eher symbolischer) Güterverkehr zur Versorgung der VW-Manufaktur betrieben.


Regionaltypisches

In Wien wird die letzte Straßenbahn in der Nacht als die Blaue bezeichnet. Diese Bezeichnung rührt daher, dass das Liniensignal der jeweils letzten Garnitur blau beleuchtet war.


Außerplanmäßige Einschubzüge werden durch ein Zebrasignal, eine schwarz-weiß quergestreifte Karte im Fahrerfenster, gekennzeichnet.


In Frankfurt am Main verkehrt als Touristenattraktion der Ebbelwei-Expreß nach festem Fahrplan. Im Fahrpreis ist ein Glas Apfelwein enthalten.


In Zwickau verkehren RegioSprinter der Vogtlandbahn gemeinsam mit der Zwickauer Straßenbahn auf einem Dreischienengleis zwischen der Stadthalle und der Haltestelle Zentrum.


Auf der Überlandstraßenbahn zwischen Duisburg und Düsseldorf wurde früher ein Speisewagen den Zug angehangen.


Siehe auch



Weblinks



blättern» voriger Artikel | Hauptseite | nächster Artikel «blättern

Dieser Beitrag ist aus der XML-Version der deutschen WikiPedia® entwickelt worden und unterliegt inhaltlich den GNU FDL-Lizenzbestimmungen. Linkziele außerhalb der wikipedia-Inhalte unterliegen den Urheberrechten der jeweiligen Anbieter




Wörterbuch


Produkte
2000 Jahre
Chronik CD-ROM


Kalenderblatt in
Schmuckblatt
Ausführung


Geburtstags-Bios

Suchen/Google-Ads
Kalenderblatt
druckfertig
( DirectDownloads )
Kalenderblätter
druckfertig aufbereitet für Schmuckblätter
zum Selbstdrucken

im Word DOC6/RTF Format, je Euro 5
über Click&Buy
JAN | FEB | MÄRZ
APRIL | MAI | JUNI
JULI | AUG | SEPT
OKT | NOV | DEZ

Das Geschenk für jeden Anlass, nicht nur bei 'runden' Jubiläen
Andere Einzeltage
oder Zahlungsarten

bitte HIER bestellen


© 2000 ff by ICA-D, D-76751 Jockgrim, Germany
Verantwortlich im Sinne des Presse- und Multimedia-Rechts: Dipl.-Ing. Rainer Detering, Waidweg 18, 76189 Karlsruhe


| Immer | Unsere | InfoBitte weiterempfehlen
KALENDERBLATT von HEUTE | SUCH-Funktionen ALLE und nach BEREICHEN | Startseite
Welt-Chronik | Kunst-, Kultur-, Technik-Geschichte | Deutsche Chronik | 2000 Biografien | Bild-Datenbank
Gesetzestexte | SkateGuide | Online Jigsaw Puzzles | GeschenkTip | Produkte, Services, Impressum



*NEU* bei InfoBitte *NEU*



die deutsche WikiPedia
bei InfoBitte.de mit
650,000 Querverweisen zu
2000 Jahre Chronik



InfoBitte
Portal zu Portalen
Hauptseite


Suchfunktionen

Wissen, Biografien, Geschichte
besser gezielt suchen mit
domain-Filterung

die Links führen im neuen Fenster
zu den jeweiligen Hauptseiten,
das Anklicken eines Buttons zur
Filterung für die Google-Suche



Google
Lexika @ InfoBitte.de

ib InfoBitte.de (alle Lexika)
ib Universal-/Hand-Lexikon
die WikiPedia @ InfoBitte
ib L. WeltKunstGeschichte
ib L. Geteiltes Deutschland
ib L. Zweiter Weltkrieg

2000 Jahre Chronik

WeltChronik.de (Texte)
  
WeltChronik auf CDROM
deutsche Geschichte
Kultur-/TechnikGeschichte
WeltChronik Bilder
Chronik Biografien

Google
2000 Jahre Chronik
offline auf CDROM

Hier Kaufen


WeltChronik Jahr...
(eigene Suchfunktion)

Nur Zahl eingeben
Bereich: '0'-'2001'





Diese Web Site verdient ihr Geld durch Produktverkäufe (CD-ROM, downloads) und in erster Linie durch Anzeigen. Wenn Sie als Webmaster zuverlässige Partner suchen für Ihr eigenes Anzeigenschäft, dürfen Sie sich gerne auf unsere Empfehlungen stützen:
z.B.: GigaCash & ProfiWin