Dieser Artikel befasst sich mit der Sterilisierung beziehungsweise Sterilisation im Sinne von »Herstellung von Keimfreiheit". Für Sterilisation als medizinischem Eingriff zur Empfängnisverhütung, siehe Sterilisation (Empfängnisverhütung).
Bei der Sterilisierung eines Produktes oder Gerätes werden (im Idealfall) alle enthaltenen Mikroorganismen und deren Sporen abgetötet, sowie Viren, Plasmide und DNS-Fragmente zerstört. In der technischen Abgrenzung zur Desinfektion wird bei der Sterilisation um eine Größenordnung höher abgetötet/ inaktiviert. Es muss also auf höchstens 10-6 keimbildende Einheiten reduziert werden, soll heißen: Von 1 Mio. Keimen überlebt maximal einer.
Schnelle Sterilisation, innerhalb von 45 Min. Niedrige Kammertemperatur von 45 °C. Keine Korrosionsgefahr. Keine toxischen Rückstände. Geringe Installationskosten. Einfacher Prozess.
Nachteile:
Kann nicht für zellulose haltige Materialien eingesetzt werden, da diese Wasserstoffperoxid absorbieren. Lange, kanalartige Geräte, beispielsweise Endoskope, bereiten Schwierigkeiten.
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