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St. Moritz

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Sankt Moritz (frz. Saint-Moritz, it. San Maurizio, rät. San Murezzan) ist eine Gemeinde im Kreis Oberengadin, Bezirk Maloja des Schweizer Kantons Graubünden. Sie ist eine der berühmtesten Kurorte und Wintersportplätze der Alpen.


Inhaltsverzeichnis


1 Geografie

2 Geschichte

3 Sehenswürdigkeiten

4 Verkehr

5 Sport

6 Weblinks


Geografie


[Bild:] St. Moritz-Bad (um 1900)

St. Moritz besteht aus den Ortsteilen St. Moritz-Dorf (1'822 m ü.M.), St. Moritz-Bad (1'773 m ü.M.) und Champfér (1'825 m ü.M.).


Der Wintersportort hat zwar den Charakter einer grossen, kosmopolitischen Alpenstadt, weist aber lediglich etwa 5'600 Einwohner auf. In der Nähe liegt die Engadiner Seenplatte, die aus dem St. Moritzersee, Silsersee und Silvaplanersee besteht. Im Nordwesten erhebt sich der sehenswerte Aussichtsgipfel Piz Nair und im Südosten der ebenfalls sehenswerte Muottas Muragl.


Geschichte

Schon in der Bronzezeit sollen die Heilquellen bekannt gewesen sein. Es dauerte jedoch noch bis 1859, damit mit der Eröffnung des ersten Hotels, des Kulm-Hotels, der Aufstieg des Ortes beginnen konnte. Seit 1865 etablierte sich der Wintersport, und 1894 wurde eine kleine Strassenbahn zwischen den Ortsteilen Dorf und Bad eröffnet. 1934 entstanden hier ausserdem die ersten Skilifte der Schweiz.


Sehenswürdigkeiten


[Bild:] St. Moritz-Dorf (um 1900)

Wahrzeichen von St. Moritz Dorf, das am Nordufer des St. Moritzersees liegt, ist der Schiefe Turm, ein Rest der im 19. Jahrhundert abgebrochenen Mauritiuskirche aus der Zeit um 1500. Das Segantini-Museum beherbergt eine grosse Sammlung von Werken des Künstlers Giovanni Segantini. Sehenswert ist auch das Engadiner Heimatmuseum mit kulturhistorischen und volkskundlichen Sammlungen. Es ist in einem von Nicolaus Hartmann im Engadiner Stil entworfenen Gebäude untergebracht.


St. Moritz-Bad umfasst die eigentliche Kurzone der Ortschaft und befindet sich am Südrand des Sees.


Verkehr

Im Jahre 1903 erhielt Sankt Moritz Eisenbahnanschluss an die Albulalinie der Rhätischen Bahn. 1909 folgte der Anschluss der Berninabahn, die 1910 durchgehend bis Tirano in Italien fertiggestellt wurde. Weiterhin verbindet die Engadin-Linie der Rhätischen Bahn seit 1913 das Engadin bis Scuol mit St. Moritz.


Sport

[Bild extern:] Ortsteil Dorf mit Blick auf St. Moritz-Bad (2004)


St. Moritz verdankt seinen guten Ruf nicht nur der aussergewöhnlich schönen Lage, sondern auch den ausgezeichneten Sportanlagen. Das erste Golfturnier in den Alpen wurde 1889 hier ausgerichtet. 1928 wurden die II. Olympischen Winterspiele sowie 1948 die V. Olympischen Winterspiele ausgetragen. Im Jahr 1994 folgte der erste Windsurf-Weltcup auf einem Binnensee. Der erste Engadin Inline Marathon wurde 1996 organisiert. In den Jahren 1974 und 2003 fanden in St. Moritz die Alpinen Skiweltmeisterschaften statt.


Weblinks



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