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St. Hedwigskathedrale

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Die St. Hedwigs Kathedrale ist seit 1929 die Bischofskirche des Bistums Berlin und einer der wichtigsten katholischen Sakralbauten der Stadt.


Die Genehmigung zum Bau der ersten kath. Kirche in Preußen nach der Reformation erteilte Friedrich II. (Preußen). Die am Bebelplatz gelegene Kirche entstand, durch Spenden aus ganz Europa finanziert, 1747-73 nach Plänen von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff.


Die Bauaufsicht führte Johann Boumann d.Ä., wobei die Kuppel, zunächst nur als Holzausführung, und der Giebelfries aufgrund baulicher Schwierigkeiten erst Ende des 19. Jahrhunderts vollendet werden konnte.


Die St. Hedwigskathedrale brannte 1943 aus und wurde 1952-63 wiederaufgebaut, wobei das Innere von Hans Schwippert gestaltet wurde.


Die Hedwigskirche, heute Kathedrale des Erzbistums Berlin, wurde von Friedrich dem Großen besonders für die neuen katholischen Einwohner Berlins aus Schlesien gebaut. Der Freund des preußischen Königs Ignatius Krasicki, Fürstbischof in Ermland (und später ab 1794 Erzbischof von Gnesen), nahm 1773 an der Weihe der Sankt Hedwigkirche teil.


Die Kirche wurde nach der Schutzpatronin von Schlesien, Brandenburg und Krakau Hedwig von Andechs benannt.


Bauwerk

In der Baugestalt als runder Zentralbau orientierte sich die Kirche am Pantheon in Rom und wurde so repräsentativer Bestandteil des königlichen Forum Friderizianum. Die entscheidenden Pläne lieferte Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff. Die Bauzeit erstreckte sich von 1747 bis 1778; der zunächst nur vorläufig abgeschlossene Bau wurde erst im 19. Jahrhundert von Max Hasak in Anlehnung an die ursprünglichen Ideen zum Abschluss gebracht (1886-87).


Der Innenraum in seiner heutigen Gestalt ist vom kühlen Raumideal der 50er Jahre des 20. Jahrhunderts geprägt. Markant ist die vertikale Verbindung des Hauptaltars mit dem darunter liegenden Altar der Krypta, nachgebildet der Märtyrer-Confessio frühchristlicher Basiliken. Die Krypta dient dem Gedächtnis der Berliner katholischen Märtyrer der NS-Zeit. Sie enthält das Grab des 1943 in Haft gestorbenen Dompropsts Bernhard Lichtenberg (1996 selig gesprochen).


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