Die Spurweite wird auf einer Höhe von 14 mm unter Schienenoberkante (10 mm bei Schmalspur) gemessen.
Bei der Verlegung der Gleise müssen bestimmte Toleranzen für die Spurweite eingehalten werden. Zu enge Spurweiten führen zu hoher äquivalenter Konizität und damit zu unruhigem oder instabilem Lauf der Fahrzeuge. In engen Gleisbögen arbeitet man häufig mit Spurerweiterung, um einen besseren Bogenlauf zu ermöglichen.
Bei den Eisenbahnen verschiedener Regionen haben sich unterschiedliche Spurweiten eingebürgert.
Ebenso gibt es bei Modellbahnen unterschiedliche Spurweiten, die vom Abbildungsmaßstab und der Spurweite des gewählten Vorbilds abhängig sind. Als Beispiel sei hier nur die gängige Norm H0 (Maßstab 1:87) genannt, deren Spurweite von 16,5 mm der Normalspur 1435 mm entspricht.
G. H. Metzeltin: Die Spurweiten der Eisenbahnen. Ein Lexikon zum Kampf um die Spurweite. Deutsche Gesellschaft für Eisenbahngeschichte e.V., Karlsruhe 1974
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