Der Spix-Ara (Cyanopsitta spixii) gehört in die Familie der Eigentlichen Papageien (Psittacidae) und käme heute noch in ganz Südamerika (Brasilien) vor, wenn er nicht durch illegalen Vogelhandel und Verlust des Lebensraumes stark in seiner Anzahl abgenommen hätte. Im moment lebt noch ein männliches Tier in freier Wildbahn (andere Quellen geben allerdings an, daß auch dieses Tier vor kurzem verschwunden ist ==> 2004), das sich mit anderen Ara-Weibchen verpaart. Die brasilianische Regierung verfügt noch über einige Spix-Aras in Gefangenschaft, die sie zu Zuchtzwecken an spezielle Einrichtungen vergibt (s.u.).
Der Spix-Ara ist von einer metallisch blauen Grundfarbe, wobei die Bauchfedern einen leichten Grünstich aufweisen, die Schwungfedern hingegen richtig blau erscheinen. Der Kopf und Nacken, sowie der Hals sind von gräulicher Farbe, wobei sich ein dunkelgraues Band vom nasalen Augenwinkel bis zum schwarz gefärbten Schnabel zieht. Die Iris ist gelb.
Der Spix-Ara braucht wie viele andere Großpapageien hohle Bäume zum Brüten, weswegen er auf einen alten Baumbestand angewiesen ist. In einer Bruthöhle zieht er 3-4 Junge groß, die sich auf einem nicht gepolsterten Untergrund aufhalten. Eine Nestbauweise wie bei anderen Vögeln ist bei Aras nicht bekannt.
Nachzucht
Aktuell versucht die brasilianische Regierung Ihre Spix-Aras an einheimische Vogelzüchter zu vergeben, so daß diese für Nachzuchten sorgen. Anscheinend ist dies bereits einmal gelungen. Eine weitere Organisation, die sich um die Vermehrug dieser seltenen Vogelart sorgt, ist der Papageienpark Loro Parque auf Teneriffa, Spanien. Die brasilianische Regierung hatte bereits vor einigen Jahren dem Gründer des Parks ein Pärchen übergeben, doch dieses hatte nicht gezüchtet. Erst duch den dort tätigen Tierarzt Lorenzo Crosta, konnte festgestellt werden, daß das Männchen unfruchtbar war. Aus diesem Anlaß, tauschte man dieses Tier gegen ein anderes aus und bereits einige Monate später fand man mehrere Eier im Nest, aus denen ein Junges schlüpfte. Leider nahmen die Eltern dieses Junge nicht an und so versuchte man es erst einem Kakadupärchen unterzuschieben, da dies auch nicht gelang, kam es in die Aufzuchtstation des Loro Parques, wo es nun per Hand gefüttert wird. Man kann nur hoffen, daß dieser Erfolg nicht der letzte sein wird.
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