Nach seinem Besuch der Staatlichen Verwaltungsschule Stuttgart wurde er 1965 Beigeordneter und Finanzreferent von Bietigheim-Bissingen. 1967 wurde er dort zum Bürgermeister gewählt. Von 1970 bis 1974 war er Geschäftsführer der Neuen Heimat in Stuttgart und Hamburg und bis 1977 auch im Vorstand bzw. Aufsichtsrat der Firma Baresel in Stuttgart.
Späth wurde 1972 Vorsitzender der CDU-Fraktion, bis er 1978 zum Innenminister ernannt und nach dem Rücktritt von Hans Filbinger wegen der 'Affäre Filbinger' schließlich am 30. August1978 zum Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg gewählt wurde. Von 1979 bis 1991 ist er Landesvorsitzender der CDU von Baden-Württemberg, anschließend deren Ehrenvorsitzender, sowie von 1981 bis 1989 stellvertretender Bundesvorsitzender dieser Partei.
Am 13. Januar1991 musste Späth als Ministerpräsident wegen der so genannten Traumschiff-Affäre zurücktreten. Er wurde im Juni 1991 Geschäftsführer der Jenoptik GmbH in Jena (früher Carl-Zeiss-Jena) und führte diese im Januar 1996 als Vorstandsvorsitzender unter der Bezeichnung JENOPTIK AG an die Börse. Seine Tätigkeit dort endete im Juni 2003.
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