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Somali-Hochland

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Das bis zu 4.307 m hohe Somali-Hochland bedeckt als Hochgebirge einen Südosteil Äthiopiens und den Norden von Somalia (Ost-Afrika).


Inhaltsverzeichnis


1 Lage

2 Landschaftsbild

3 Klima

4 Ausdehnung

5 Berge

6 Gewässer

7 Orte

8 Staaten

9 Siehe auch


Lage

Im Westen und Nordwesten fällt das Hochland in Äthiopien abrupt in den Großen Afrikanischen Grabenbruch (hier auch Abessinischer Graben genannt) ab, auf dessen anderer Seite sich das Hochland von Abessinien anschließt. Im Norden geht das Hochgebirge über diesen Graben in die ostäthiopische Senke über und in Somalia grenzt es an den Golf von Aden. Im Osten reicht es auf dem sogenannten Horn von Afrika bis an die Spitze der Somali-Halbinsel. Im Südosten und Süden geht es in die Somali-Wüste über. Im Südwesten geht das Gebirge über den eben genannten Grabenbruch und den Turkanasee in das ostafrikanische Rift Valley über.


Landschaftsbild

Westliches Somali-Hochland (Äthiopien):


Aus dem sich in Äthiopien westlich und nordwestlich an das Somali-Hochland anschließenden Grabenbruch, in dem sich zahlreiche Seen befinden (darunter der Abaya Hayik und der Tyamo Hayik) und die Dornsavanne vorherrscht, steigt das Gelände abrupt zum Somali-Hochland hin an. In diesem Land ragt das zentrale Hochgebirge zumeist über 3.000 m hoch auf und findet im Batu seine größte Erhebung (4.307 m); die höchsten dieser Gipfel sind oft mehrere Wochen oder Monate pro Jahr mit Schnee bedeckt. In diesem höchsten Bereich des Gebirges, in dem es teils sogar Tropischen Regenwald gibt, entspringen die Flüsse Juba und Jebelle, die in Richtung Südosten zum Indischen Ozean fließen. Auch in Richtung Norden geht das Gebirge in Äthiopien abrupt in den obig genannten Graben über; darin befinden sich wieder die bereits genannten Dornsavannen, die mit den Sümpfen, Wüsten und Halbwüsten der ostäthiopischen Senke (bis zu 116 m u. NN) verschmelzen. In Richtung Südosten und Süden fällt das Gebirge über schmale Feucht- und Trockensavannen-Streifen über tiefere Regionen zur Dornsavanne hin ab. In Richtung Somalia geht das Gebirge, dessen bis hierhin beschriebener, westlicher Teil teils auch zum sich nördlich anschließenden Hochland von Abessinien gezählt wird, sanft abfallend zum östlichen Somali-Hochland über:


Östliches Somali-Hochland (Somalia):


In Somalia wird das Hochland in Richtung Osten - zum sogenannten Horn von Afrika bis an die Spitze der Somali-Halbinsel - nach und nach immer niedriger. In diesem nördlichen Bereich des Landes ragt das Gebirge durchschnittlich 900 bis 2.100 m hoch auf. Im Norden grenzt es an den Golf von Aden, im Osten endet es am Kap Guardafui, wo es an den Indischen Ozean stößt, in dem dort die Inselgruppe Sokotra vorgelagert ist. In diesem östlichen Gebirgsbereich befindet sich der östlichste Zipfel der Sahelzone, in dem Dornsavannen und Halbwüsten das Landschaftsbild bestimmen. Dort betreiben die einheimischen Somali, die zumeist als Nomaden leben Viehzucht (Kamele, Schafe und Ziegen. In den südlicheren Gebieten, wo es etwa mehr Niederschläge gibt, werden auf aufwendig bewässerten Feldern unter anderen Bananen und Zuckerrohr angebaut. In Richtung Südosten und Süden fällt das Somali-Hochland über die Somali-Wüste zum Indik hin ab.


Klima

Während die Gipfelregionen des westlichen Somali-Hochlands oftmals von einem tropisch-feuchten Klima bestimmt werden, regiert in seinem Ostteil fast ausschließlich trocken-heißes Klima; dementsprechend spärlich fällt dort auch der Bewuchs aus. Im teils recht stark begrünten Westen dauert die Regenzeit, die ihre Niederschläge zumeist nur in den Gipfelregionen abregnen lässt (dies ist auch der Grund für die äthiopischen Dürren), von Juni bis September.


Ausdehnung

Das etwas bananenförmige - aus der Vogelperspektive betrachtet - Somali-Hochland ist in West-Ostrichtung - wenn man die gesamte Strecke vom Turkanasee bis zur Ostspitze am Horn von Afrika misst - ca. 1.600 km lang und in Nord-Südrichtung bis zu 200 km breit.


Berge

Das recht zerklüftete Hochgebirge ist etwa 900 bis maximal 4.307 m hoch. Die höchsten Gipfel sind mehrere Wochen oder Monate im Jahr mit Schnee bedeckt, ein Grund dafür, das den nachfolgend erwähnten Gewässern teils reichhaltig Wasser zugeführt wird:




Gewässer

Flüsse:


  • Juba
  • Jebelle


Seen:


  • Abaya Hayik
  • Tyamo Hayik


Orte

  • Awasa
  • Dire Dawa
  • Harer
  • Hargeysa
  • Berbera
  • Boosaaso


Staaten



Siehe auch



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