Bauelemente enthält es mehrere Solarzellen. Das Solarmodul wird durch seine elektrischen Anschlusswerte charakterisiert. Diese hängen von der Verschaltung der Solarzellen innerhalb des Moduls ab. Das
Solarmodul wird einzeln oder zu Gruppen verschaltet in einer
Rückseitenkaschierung mit einer witterungsfesten Kunststoffverbundfolie aus Polyvinylfluorid (Tedlar) und Polyester
Anschlussdose mit Freilaufdiode (auch Bypass-Diode genannt, Erläuterung siehe unten) und elektrischer Anschlussmöglichkeit
Aluminiumprofil-Rahmen zum Schutz der Glasscheibe bei Transport, Handling und Montage, für einfache Befestigungsmöglichkeiten durch standardisierte Befestigungssysteme, Versteifung des Verbundes
Herstellung eines Solarmoduls
Die Fertigung eines Solarmoduls erfolgt weitgehend mit der optisch aktiven
Seite nach unten. Als erstes wird ein entsprechendes Glas gereinigt und bereitgelegt. Auf dieses kommt dann eine zugeschnittene Bahn EVA-Folie. Die
Solarzellen werden mittels Lötbändchen zu einzelnen Strängen verbunden und auf der Scheibe mit der EVA-Folie exakt positioniert. Nun werden die
Querverbinder, die die einzelnen Stränge miteinander verbinden und zum Ort der
Anschlussdose führen, positioniert und verlötet. Danach wird alles nacheinander mit einer zugeschnittenen EVA-Folie und einer Tedlarfolie bedeckt. Als nächster Produktionsschritt erfolgt das Laminieren des Moduls bei einem
Unterdruck und ca. 150 °C. Beim Laminieren bildet sich aus der bis dahin milchigen EVA-Folie eine klare, dreidimensional vernetzte und nicht mehr aufschmelzbare Kunststoffschicht, in der die Zellen nun eingebettet sind und die fest mit der Glasscheibe und der Rückseitenfolie verbunden ist. Nach dem
Laminieren werden die Kanten gesäumt, die Anschlussdose wird gesetzt und mit den Freilaufdioden bestückt. Nun wird das Modul noch gerahmt, vermessen und nach seinen elektrischen Werten klassifiziert und abschließend verpackt.
Technische Merkmale
Die Daten eines Solarmoduls werden genauso wie die Daten einer Solarzelle für standardisierte Testbedingungen angegeben (siehe dort).
gebräuchliche Abkürzungen für die Bezeichnungen sind
SC: Short Circuit - Kurzschluss
OC: Open Circuit - Leerlauf
MPP: Maximum Power Point - Betriebspunkt maximaler Leistung
Die Kennwerte eines Solarmoduls sind
LeerlaufspannungUOC
KurzschlussstromISC
Spannung im bestmöglichen BetriebspunktUMPP
Strom im bestmöglichen BetriebspunktIMPP
Leistung im bestmöglichen BetriebspunktPMPP
FüllfaktorFF
Koeffizient für die Leistungsänderung mit der Zelltemperatur
Modulwirkungsgradη
Da eindringende Feuchtigkeit durch Korrosionserscheinungen die Lebensdauer eines Moduls stark verkürzen kann und zudem evtl. einen elektrisch leitenden
Kontakt mit den stromdurchflossenen Bauteilen des Solarmoduls ermöglicht, sind ausreichende Randabstände äußerst wichtig.
Die Freilauf- oder Bypass-Diode
Die Freilaufdiode dient bei Teilverschattungen des Moduls zum Schutz der verschatteten Zellen. Wird ein Teilbereich verschattet, so schieben die nicht verschatteten Zellen einen Strom durch die verschatteten, die jetzt nur noch als elektrische Verbraucher arbeiten. Damit erwärmen sich die nicht aktiven Zellen und es kann bei zu hoher Belastung sogar zur Zerstörung von Zellen kommen. Um sich davor zu schützen, wird das Modul in mehrere Bereiche eingeteilt (ca. 20 Zellen in Serie), von denen jeder mit einer Diode geschützt ist. Findet in einem solchen Bereich eine Verschattung statt, geht der Strom den Weg des geringsten Widerstandes und fließt über die Diode statt über die Solarzellen.
weitere Arten von Solarmodulen
laminierte Glas-Glas-Module
Glas-Glas-Module in Gießharztechnik
Dünnschicht-Module (CdTe, CIS)
Fluoreszens-Kollektor
Dieser stellt eine besondere Nutzung von Solarzellen dar. Hier wird die einfallende Strahlung in einer Kunststoffplatte eingefangen. Der Kunststoff ist mit fluoreszierenden Farbstoffendotiert. Die Solarstrahlung wird vom Farbstoff absorbiert und regt diesen zum Leuchten an. Die dabei emittierte, langwelligere Strahlung verlässt die Platte hauptsächlich an einer Stirnseite, an allen anderen Seiten wird sie durch Totalreflexion oder Spiegelung weitestgehend im Material gehalten. Die entsprechende Stirnseite wird mit Solarzellen bestückt, die optimal auf die durch den Farbstoff emittierte Wellenlänge abgestimmt werden kann. Duch das Stapeln mehrer verschiedener Kunststoffplatten, die jeweils auf einen anderen Wellenlängenbereich optimiert werden, kann der Wirkungsgrad erhöht werden.
(bitte um Mithilfe.._.)
Recycling
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Zu diesem Thema erscheint etwa im März 2004 eine Studie der Ökopol GmbH - Institut für Ökologie und Politik Hamburg http://www.oekopol.de, erstellt im Auftrag des Umweltbundesamtes Berlin
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