Von 1920 bis 1923 leitete er als Stadtplaner unter Oberbürgermeister Konrad Adenauer die Schleifung der Festungsanlagen von Köln und sorgte im Rahmen einer umfassenden Umlegung für die Schaffung von Grünzügen.
Seine Werke entstanden vor allem in Hamburg, wo er von 1909 bis 1920 als Leiter des Hochbauwesens und Baudirektor tätig war. Nach seiner Zeit in Köln wurde er in Hamburg zum Oberbaudirektor ernannt und wirkte bis dort zu seiner Entlassung durch die Nationalsozialisten 1933.
Heute noch erhalten sind zum Beispiel das Museum für hamburgische Geschichte, die Finanzbehörde am Gänsemarkt, die Hochschule für Bildende Künste, die Handwerkskammer, der Justizgebäude Anbau Sievekingplatz, das Untersuchungsgefängnis, die Kapelle Friedhof Ohlsdorf, das Krematorium, die Davidswache, das Lotsenhaus, das (Bernhard Nocht-) Institut für Tropenmedizin, das Johanneum und weitere Schulen, der Stadtpark und die Fritz-Schumacher-Siedlung in Langenhorn.
Literatur
Autobiographie "Stufen des Lebens", 1935
"Selbstgespräche - Erinnerungen und Betrachtungen", 1949
FAZ Nr. 151 vom 3. Juli 2003, Seite 33 (Hafencity)
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