Salomon Korns Vater war Rabbiner in Lublin. Nach dem Krieg zig seine Familie nach Frankfurt am Main. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Familie vor in die USA oder nach Israel auszuwandern. Die Emmigration wurde aber immer weiter verschoben bis sie schließlich aufgegeben wurde. 1964 heiratete Salomon Korn Maruschka Rawicki. Korn studierte Architektur mit Nebenfach Soziologie in Berlin und Darmstadt und promovierte 1976 über die Reform des Strafvollzugs. Nach seinen Plänen wurde in Frankfurt am Main das Jüdische Gemeindezentrum erbaut und 1986 fertiggestellt. Korn wurde in den Vorstand der jüdischen Gemeinde Frankfurts gewählt (die nach Berlin zweitgrösste Gemeinde). In den 90er Jahren trat Korn vor allem in Debatten um ein zentrales Holocaust-Denkmal in Erscheinung.
Er veröffentlichte auch einige Werke zu sozialwissenschaftlichen und architekturgeschichtlichen Themen. Er lebt heute mit seiner Frau und seinen drei Kindern in Frankfurt am Main und arbeitet als Architekt.
Literatur
"Auf der Suche nach der deutsch-jüdischen Normalität" - ISBN_3825703401
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