Er war das zweite Kinde und der erste Sohn von Graf Johann II. von Saarwerden und dessen Frau Klara von Vinstingen.
Auf Grund der Position seines Vetters dem Erzbischof von Trier Kuno II. von Falkenstein wurde er mit der Geburt eines Bruders im Alter von zehn Jahren für die geistliche Laufbahn bestimmt.
Um 1368 studierte er an der UniversitätBologna Kanonistik. Um diese Zeit war er bereits Propst im Stift St. Maria ad Gradus zu Köln.
Am 23. Oktober1368 postulierte das Kölner Domkapitel Friedrich zum Erzbischof von Köln. KaiserKarl IV. intervenierte jedoch und auch die Kurie stimmte nicht zu. Das im kanonischen Recht vorgeschriebene Mindestalter eines Bischofs betrug 30 Jahre.
Das ganze Projekt hing jetzt an der Zustimmung Kunos II. von Falkenstein. Es bemühten sich mehrere Kardinäle sowie der Kaiser persönlich um Kunos II. von Falkenstein Zustimmung und immer nannte man Friedrichs Jugend und Unerfahrenheit als entscheidenden Faktor. Kuno II. wollte nicht zustimmen, da drohte KaiserKarl IV. bei Kunos II. von Falkenstein Weigerung doch den Bischof Johann von Straßburg nach Köln zu transferieren. Doch auch nach Kunos II. von Falkenstein Weigerung kam es nicht zur Transferierung des Straßburger Bischofs nach Köln, vermutlich wollte PapstUrban V. seine Zustimmung nicht geben.
PapstUrban V. ernannte draufhin am 30. Juni1369 Kuno II. von Falkenstein zum päpstlichen Generalvikar in der Kölner Erzdiözese. Am 27. März1370 übertrug PapstUrban V. Kuno II. von Falkenstein die Regierung und Verwaltung Kurkölns.
Durch den Einfluss von Kuno II. von Falkenstein postulierte das Kölner Domkapitel Friedrich im Sommer 1370 erneut, diesmal einstimmig, zum neuen Erzbischof von Köln. Diesmal reiste Friedrich von Bologna jedoch nach Avignon an den Hof von PapstUrban V. und bat die Wahl zu bestätigen. Am 13. November1370 bestätigte PapstUrban V. Friedrich als Erzbischof von Köln. Für die Bestätigung hatte Friedrich dem Papst erhebliche finanzielle Zugeständnisse zu machen.
Im Dezember 1370 erhielt Friedrich die Bischofsweihen und hielt sich noch bis zum Februar 1371 in Avignon auf. Im April 1371 traf er in Köln ein und übernahm im Juni die Regierungsgeschäfte von seinem Vetter Kuno II. von Falkenstein. Er zog nach der feierlichen Bestätigung der Rechte der Stadt Köln am 21. Juni1372 in Köln.
Er gab Zons am 20. Dezember1373 die Stadtrechte, nachdem er zuvor den Zoll von Neuss nach Zons verlagert hatte. Um die neue Zollstation in Zons zu schützen ließ er die Burg Friedestrom errichten.
Im Herbst 1374 bot ihm KaiserKarl IV. an sich bei PapstGregor XI. für den Erlass seiner Schulden einzusetzen, wenn er die Königswahl seines Sohnes Wenzel unterstüzte. Für den Fall das der Kaiser beim Papst keinen Erlass erwirken konnte wollte der Kaiser ihm 30.000 Gulden zahlen.
Am 5. September1375 wurde Friedrich exkommuniziert, da er mit fünf Raten an den Papst säumig war. Am 24. Oktober1375 folgte eine päpstliche Aufforderung an den Rat der Stadt Köln, den gegen Friedrich eingeleiteten Prozess bekannt zu machen. PapstGregor XI. entband die Stadt aller Verpflichtungen gegenüber Friedrich.
Im Jahr 1376 kümmerte er sich um die Ehe seiner Schwester Walburga mit dem Grafen Friedrich I. von Moers.
Am 1. Juni1376 stellte Friedrich dem päpstlichen Nuntius die 30.000 Gulden des Kaisers in Aussicht. Er krönte am 6. Juli1376 Wenzel in Aachen zum deutschen König. Im Februar 1377 genehmigte PapstGregor XI. einen Vertrag mit Friedrich, der bei sofortiger Zahlung von 30.000 Gulden seine Gesamtschuld tilgen würde. Friedrich zahlte jedoch nicht.
Den Kölner Verbundbrief vom 14. September1396 nahm er ohne besondere Reaktion hin. Als im Jahr 1397 sein Bruder Graf Heinrich II. von Saarwerden verstarb, übernahm er zunächst selbst die Regierung der Grafschaft, bald gab er sie jedoch an Friedrich von Moers.
Bereits 1390 verbündete Friedrich sich mit dem Erzbischof von Trier und dem Pfalzgrafen bei Rhein gegen Wenzel. Am 20. August 1400 schließlich entschieden die Fürsten KönigWenzel abzusetzen. Man wählte Ruprecht III. von der Pfalz, Kurfürst bei Rhein, zum Nachfolger. Friedrich krönte Ruprecht III. von der Pfalz im Kölner Dom zum neuen deutschen König.
1409 zählte er zu den Befürwortern des Konzils von Pisa. Er selbst konnte auf Grund seines Alters nicht mehr am Konzil teilnehmen, er sandte jedoch seinen NeffenDietrich II. von Moers.
Friedrich verstarb am 9. April1414 in Bonn. Nachdem sein Körper für drei Tage in Bonn aufgebahrt war, wurde er in einem Hochgrab in der Marienkapelle im Kölner Dom beigesetzt.
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