Landschaftlich lässt sich der Saarpfalz-Kreis in das Saar-Nahe Bergland und das Saarpfälzische Schichtstufenland unterteilen. Charakteristisch für das Saar-Nahe-Bergland, das den nördlichen Teil des Kreises ausfüllt, ist ein durch tief eingeschnittene Täler zerfurchtes Hügelland, im Gegensatz zu dem südlichen Teil des Saarpfalz-Kreises, dem Bliesgau, der durch das Saarpfälzische Schichtstufenland gekennzeichnet ist. Hier prägen waldfreie große Ebenen das Gebiet, die meist landwirtschaftlich oder auch als naturnahe Streuobstwiesen genutzt werden. Im nördlichen Teil ist genau das Gegenteil der Fall. Am Rande ist noch erwähnenswert, dass nördlich von Homburg noch Ausläufer der westpfälzischen Moorniederung vorhanden sind. Kennzeichnend für dieses Gebiet sind Moor- und Torfbildungen.
Die höchste Erhebung im Kreis ist der Höcher Berg im Nordwesten mit 518 m ü. NN (Meter über Normalnull (mittlerer Meeresspiegel)) und darauffolgend der Betzentaler Berg mit 402 m ü. NN in St. Ingbert.
Wirtschaft
Eine stattliche Zahl internationaler Großunternehmen wie BOSCH, Michelin, Ina und SAP haben sich im Kreisgebiet angesiedelt, man findet aber auch eine große Zahl erfolgreicher mittelständischer Unternehmen.
Das Gebiet des heutigen Saarpfalz-Kreises fiel 1816 an das Königreich Bayern. Hier wurden die beiden Bezirksämter Homburg (Saar) und Sankt Ingbert gebildet. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde im Zuge des Versailler Vertrages das Saargebiet und mit ihm auch das Gebiet des Bezirksamts Sankt Ingbert sowie Teile der Bezirksämter Homburg und Zweibrücken (ohne die Stadt Zweibrücken) vom Deutschen Reich abgetrennt und 1920 unter Völkerbundmandat gestellt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gebiet Teil des Saarlandes und kam mit diesem 1955 zur Bundesrepublik Deutschland. Inzwischen waren die beiden Bezirksämter Sankt Ingbert und Homburg in Landkreise überführt worden. Im Rahmen der Gebiets- und Kreisreform des Saarlandes 1974 wurde aus beiden Landkreisen der neue Saar-Pfalz-Kreis gebildet (ohne Ensheim, das zum Kreis St. Ingbert gehörte, und jetzt zum Stadtverband Saarbrücken gehört). 1989 wurde die Schreibweise geändert in Saarpfalz-Kreis. Nach Abschluss der Gemeindereform umfasst der Saarpfalz-Kreis noch vier Städte Homburg (Saar), Sankt Ingbert, Bexbach und Blieskastel sowie drei Gemeinden Mandelbachtal, Gersheim und Kirkel. Größte Stadt des Kreises ist die Kreisstadt Homburg (Saar), kleinste Gemeinde ist Gersheim.
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