Auch nach der Auflösung der Sowjetunion besitzen die Russischen Streitkräfte eine herausragende Stellung in Politik und Gesellschaft der Russischen Föderation. Die Armee ist in sieben Wehrbereichskommandos unterteilt. Die Teilstreitkräfte umfassen Marine (mit der Nordmeerflotte, der Schwarzmeerflotte, der Ostseeflotte und der Pazifikflotte), Heer, Luftwaffe und Luftlandekräfte (mit der Eliteeinheit "Speznas").
Ein großes Problem der russischen Streitkräfte ist die Finanzknappheit. So befinden sich viele technische Geräte, Schiffe, U-Boote, Flug- und Fahrzeuge in einem schlechten Zustand. Ferner gibt es immer wieder Probleme bei den Soldzahlungen. Für Kritik aus der russischen Bevölkerung sorgte der Umgang der Armeebehörden mit der Katastrophe des gesunkenen U-Bootes Kursk.
Neben der eigentlichen Armee gibt es parallel dazu separate Spezialeinheiten (Omon, Alfa, Bogatyr, verschiedene Untereinheiten der Miliz), die dem Innenministerium oder dem GeheimdienstFSB unterstehen. Diese Einheiten zählen über hunderttausend Mann und sind sogar mit schwerem Kriegsgerät (Panzer, Kampfhubschrauber) ausgestattet. Desweiteren Paramilitär (über eine Million Mann stark).
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