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Tabelle


Die Hansestadt Rostock ist eine Stadt im Nordosten Deutschlands. Die Universitätsstadt an der Warnowmündung ist die größte Stadt Mecklenburg-Vorpommerns, liegt im Landesteil Mecklenburg und ist eines von vier Oberzentren des Landes.


Prägend sind Hafen, Hanse, Universität Rostock, Ostsee, Backsteingotik und Lebensmittelindustrie.


Außerdem ist sie nach Kiel und Lübeck die drittgrößte Hafenstadt an der deutschen Ostseeküste.


Inhaltsverzeichnis


1 Geografie

  1.1 Nachbargemeinden

  1.2 Stadtgliederung

2 Geschichte

  2.1 Eingemeindungen

  2.2 Einwohnerentwicklung

  2.3 Religion

3 Politik

  3.1 Präsidenten der Bürgerschaft

  3.2 Wappen

  3.3 Städtepartnerschaften

4 Wirtschaft und Infrastruktur

  4.1 Verkehr

  4.2 Ansässige Unternehmen

  4.3 Medien

  4.4 Öffentliche Einrichtungen

  4.5 Bildung und Forschung

5 Kultur, Sport und Sehenswürdigkeiten

  5.1 Theater

  5.2 Museen

  5.3 Bauwerke

  5.4 Sonstige Sehenswürdigkeiten

  5.5 Veranstaltungen

  5.6 Sport

6 Persönlichkeiten

  6.1 Ehrenbürger

  6.2 Söhne und Töchter der Stadt

7 Weblinks

  7.1 Allgemein

  7.2 Bildung und Kultur

  7.3 Geschichte


Geografie

Rostock liegt ziemlich genau in der nördlichen Mitte Mecklenburgs. Das Stadtgebiet erstreckt sich um die Warnow, die als »Unterwarnow« vom Rostocker Stadtzentrum, bis zur etwa 12 km entfernten Küste schiffbar ist. Vor der Mündung in die Ostsee beim Stadtteil Warnemünde weitet sich die Unterwarnow in Richtung Osten zum sog. »Breitling« aus. Hier befindet sich der Rostocker Seehafen.


Nachbargemeinden

Folgende Gemeinden, benannt nach dem Uhrzeigersinn beginnend im Nordosten, grenzen an die Stadt Rostock. Sie gehören alle zum Landkreis Bad Doberan.


Graal-Müritz (amtsfreie Gemeinde), Gelbensande, Rövershagen, Mönchhagen und Bentwisch (alle Amt Rostocker Heide), Broderstorf und Roggentin (beide Amt Carbäk), Kessin (Amt Warnow Ost), Papendorf, Kritzmow, Lambrechtshagen (alle Amt Warnow West), Admannshagen-Bargeshagen (Amt Bad Doberan) und Elmenhorst-Lichtenhagen (Amt Warnow West)


Stadtgliederung

Das Stadtgebiet Rostocks ist in acht Ortsamtbereiche mit jeweils mehreren Ortsteilen gegliedert. Manche Ortsteile sind in weitere Stadtteile mit besonderem Namen aufgeteilt, die sich im Laufe der Zeit eingebürgert haben.


Alle Ortsteile der Stadt sind zu insgesamt 19 Ortsteilvertretungen zusammen gefasst. Diese Gremien heißen Ortsbeiräte und werden von der Bürgerschaft der Stadt Rostock nach jeder Kommunalwahl neu bestimmt. Ihre Mitgliederzahl schwankt je nach Größe ihres Zuständigkeitsbereichs zwischen neun und 13. Die Ortsbeiräte sind zu wichtigen Angelegenheiten in ihren Ortsteilen zu hören. Sie sind vor allem beratend tätig. Eine endgültige Entscheidungskompetenz hat jedoch nur die Bürgerschaft der Gesamtstadt.


Die acht Ortsamtsbereiche mit ihren zugehörigen Ortsteilen beziehungsweise Stadtteilen:


  • Das Ortsamt 1 umfasst das Seebad Warnemünde und die Ortsteile Diedrichshagen, Markgrafenheide, Hohe Düne, Hinrichshagen, Wiethagen und Torfbrücke
  • Das Ortsamt 2 umfasst die Stadtteile Lichtenhagen und Groß Klein
  • Das Ortsamt 3 umfasst den Stadtteil Lütten Klein
  • Das Ortsamt 4 umfasst Evershagen, Schmarl, Marienehe sowie das Gewerbegebiet Schutow
  • Das Ortsamt 5 umfasst Reutershagen, das Hansaviertel und die Gartenstadt
  • Das Ortsamt 6 umfasst die Kröpeliner-Tor-Vorstadt, die Stadtmitte und den Stadtteil Brinckmansdorf
  • Das Ortsamt 7 umfasst die Südstadt und den Ortsteil Biestow
  • Das Ortsamt 8 umfasst Dierkow, Toitenwinkel, Gehlsdorf, Hinrichsdorf, Krummendorf, Nienhagen, Oldendorf, Peez, Stuthof und Jürgeshof


Geschichte

[Bild extern:] Neuer Markt mit Rathaus und Haus Sonne. Das Rostocker Rathaus ist ursprünglich ein Backsteinbau, dem später ein barocker Vorbau angefügt wurde. Haus Sonne ist ein Bau aus den 1950er Jahren. Es beherbergt heute das Hotel Sonne, welches im Bombenkrieg 1944/45 zerstört wurde.

[Bild extern:] Die ehemalige herzogliche Residenz mit dem »Barocksaal« am Rostocker Universitätsplatz (früher Blücherplatz)


Rostock wurde im Jahr 1160 als eine slawische Siedlung an der Warnow (Roztoc) zum ersten Mal erwähnt. Eine deutsche Siedlung auf dem anderen Ufer mit Namen Rostock wurde 1189 erstmalig erwähnt. Diese Siedlung erhielt am 24. Juni 1218 die Bestätigung des Lübecker Stadtrechts. Ein genaues Gründungsdatum der Stadt Rostock ist nicht bekannt.


1419 wurde die Universität Rostock als erste Universität Nordeuropas gegründet. Im Mittelalter gehörte die Stadt der Hanse an. Während Lübeck als Perle der Hanse galt, so war Rostock eine der reichsten Städte in diesem Bund. Berühmt war Rostock für sein rötliches, wohlschmeckendes Bier.


In Rostock lief der erste deutsche Schraubendampfer vom Stapel. In der Stadt gab es bis zum Zweiten Weltkrieg zwei Flugzeugwerften. Der Ingenieur Ernst Heinkel begründete hier die Heinkel-Flugzeugwerke bereits in den 20er Jahren. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten begann parallel zur Ausweitung der Flugzeugproduktion auch der rapide Zuwachs der Einwohnerzahlen. Rostock erreichte Großstadt-Status.


Im Zweiten Weltkrieg wurde die Innenstadt schwer von den Alliierten bombardiert und später wieder aufgebaut. Die Stadt wuchs nach dem Krieg - vor allem mit großen Neubaugebieten - weiter; der in dieser Zeit entstandene neue Überseehafen am Breitling entwickelte sich zu dem Hafen der DDR.


Von 1989 bis 2003 nahm die Einwohnerzahl stark ab. 2003 fand in Rostock die Internationale Gartenbauausstellung statt. Im selben Jahr wurde der Warnow-Tunnel eröffnet. Die Bewerbung mit Leipzig um die Austragung der Olympischen Sommerspiele 2012 scheiterte bei der internationalen Vorauswahl durch das IOC am 18. Mai 2004.


Eingemeindungen

Die Stadt Rostock erwarb im Jahr 1323 das Dorf Warnemünde. Bis ins 20. Jahrhunderte war dieses Küstendorf an der Warnowmündung eine Exklave von Rostock. Die Dörfer beziehungsweise Gemeinden zwischen Rostock und Warnemünde wurden erst im 20. Jahrhundert eingemeindet, so dass ab 1934 erstmals ein geschlossenes Stadtgebiet zwischen beiden Teilen geschaffen werden konnte. Im 14. und 15. Jahrhundert konnte Rostock darüber hinaus das Waldgebiet östlich der Warnow (»Rostocker Heide«) sowie einige nahegelegenen Dörfer (Bartelsdorf, Bentwisch, Brodersdorf, Kassebohm, Kessin, Rövershagen, Riekdahl, Stuthof, Willershagen und Gragetopshof) erwerben. Die meisten dieser Orte wurde jedoch später wieder als eigenständige Gemeinden geführt und erst im 20. Jahrhundert wieder dem Stadtgebiet Rostocks angeschlossen (vergleiche Tabelle).


Im Einzelnen wurden folgende Gemeinden beziehungsweise Gemarkungen in die Stadt Rostock eingegliedert:


Tabelle


Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1870 handelt es sich meist um Schätzungen, danach um Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter beziehungsweise der Stadtverwaltung selbst.


Tabelle


¹ Volkszählungsergebnis


Religion

Die Bevölkerung der Stadt Rostock gehörte anfangs zum Bistum Schwerin beziehungsweise zum Erzbistum Bremen. Rostock war Sitz eines eigenen Archidiakonats.


1531 führte der Rat der Stadt die Reformation ein. Danach war Rostock über Jahrhunderte eine protestantische Stadt. Vorherrschend war das lutherische Bekenntnis. Die Stadt hatte einen eigenen Superintendenten und ein eigenes geistliches Ministerium. Heute gehören die Kirchengemeinden der Stadt zu den Propsteien Rostock-Nord, Rostock-Ost und Rostock-Süd innerhalb des Kirchenkreises Rostock der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs.


Im 19. Jahrhundert zogen auch wieder Katholiken in die Stadt. Sie gründeten 1872 die erste Pfarrgemeinde seit der Reformation und erhielten 1909 ihre erste Kirche, die Christuskirche. Die Gemeindeglieder gehörten - wie ganz Mecklenburg - zunächst zum Apostolischen Vikariat der Nordischen Missionen, dessen Jurisdiktion dauernd mit dem Bischofsstuhle zu Osnabrück verbunden war. 1930 wurde das Gebiet offiziell Teil des Bistums Osnabrück (Dekanat Mecklenburg). 1941 wurde das Dekanat Mecklenburg in einen westlichen, einen mittleren und einen östlichen Konferenzbezirk aufgeteilt. Durch die Grenzziehung nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es immer schwieriger für den Osnabrücker Bischof, seine Amtsgeschäfte in Mecklenburg wahrzunehmen. So entstand 1946 das Bischöfliche Kommissariat Schwerin, aus dem 1973 das Bischöfliche Amt Schwerin mit einem Apostolischen Administrator als »residierenden Bischof« hervorging. Dieses ging nach Gründung des Erzbistums Hamburg 1995 in dieses neue Erzbistum über. Die Pfarrgemeinden der Stadt Rostock gehören somit heute zum Dekanat Rostock des Erzbischöflichen Amtes Schwerin innerhalb des Erzbistums Hamburg.


Politik

An der Spitze der Stadt stand seit dem 13. Jahrhundert der Rat mit zunächst 10, später 24 Ratsherren. Den Vorsitz hatte der Proconsules beziehungsweise Bürgermeister. Im 19. Jahrhundert gab es sogar 3 Bürgermeister. Ab 1925 tragen die Bürgermeister den Titel Oberbürgermeister. Dieser wurde über Jahrhunderte vom Rat der Stadt gewählt. Seit 2002 wird er direkt vom Volk gewählt.


Als Vertretung der Bürger gibt es eine Stadtvertretung, die in Rostock die Bezeichnung Bürgerschaft trägt (in anderen Städten heißt dieses Gremium auch Gemeinderat, Stadtverordnetenversammlung oder Rat der Stadt). Die Mitglieder der Bürgerschaft (derzeit 53) werden von den Bürgern der Stadt auf 5 Jahre gewählt. Vorsitzender ist der Präsident der Bürgerschaft. Dieses zusätzliche repräsentative Amt in der Stadt wurde 1990 neben dem Amt des Oberbürgermeisters durch das »Gesetz über die Selbstverwaltung der Gemeinden und Landkreise in der DDR« durch die damalige Volkskammer der DDR eingeführt. Es wurde zunächst hauptamtlich wahrgenommen. Seit der Änderung der Kommunalverfassung 1994 wird es nur noch ehrenamtlich ausgeführt. Der Präsident der Bürgerschaft leitet die Sitzungen, bereitet diese vor und vertritt die Bürgerschaft nach außen. Er repräsentiert zusammen mit dem Oberbürgermeister die Stadt.


Seit 1995 ist Arno Pöker (SPD) Bürgermeister der Hansestadt Rostock.


Siehe auch:




Präsidenten der Bürgerschaft



Wappen

[Bild extern:] Wappen der Stadt Rostock

[Bild extern:] Das Steintor im typischen Backsteinstil. Auf der Rückseite ist der Wahlspruch Rostocks eingelassen.


Beschreibung: In geteiltem Schild, oben in Blau ein schreitender goldener Greif mit aufgeworfenem Schweif und ausgeschlagener roter Zunge; unten von Silber über Rot geteilt.


Die Stadtflagge besteht aus drei waagerechten Streifen in den Farben Blau-Weiß-Rot, wobei der obere blaue Streifen die Hälfte der Flaggenhöhe und die beiden anderen Streifen je ein Viertel der Flaggenhöhe einnehmen.


Im blauen Streifen befindet sich der zum Liek gewendete, schreitende gelbe Greif mit aufgeworfenem Schweif und ausgeschlagener roter Zunge.


Bedeutung: Das Wappen ist bereits seit 1367 als Siegelstempel nachweisbar. Der goldene Greif war das herrschaftliche Zeichen der Fürsten von Rostock. Silber und Rot sind die Farben der Hanse. Die Flagge ist erst seit 1418 nachweisbar, wobei die Farben nicht überliefert sind. Es wird aber angenommen, dass die Wappenfarben bereits damals auch für die Stadtflagge maßgebend waren. Im Laufe der Geschichte hat sich die Flagge mehrmals verändert. In der heutigen Form wurde sie in der Hauptsatzung von 1991 festgelegt.


Rostocks Wahlspruch ist in goldenen Lettern am Steintor zu lesen: Sit intra te concordia et publica felicitas (»In deinen Mauern herrsche Eintracht und allgemeines Wohlergehen«).


Städtepartnerschaften

Rostock unterhält Städtepartnerschaften mit folgenden Städten:




Wirtschaft und Infrastruktur

Rostock hat den größten deutschen Ostseehafen. Dieser ist Verkehrsknotenpunkt für den Fährverkehr nach Nordeuropa (Dänemark, Schweden, Finnland und Lettland). In der Hansestadt angesiedelt sind Werftindustrie, Reedereien, Oberlandesgericht, Biotechnologie und Nahrungsmittelindustrie.


Verkehr

Die Infrastruktur Rostocks ist für eine Stadt mit etwa 200.000 Einwohnern beachtlich. Der ÖPNV wird unter anderem durch die S-Bahn Rostock sowie durch Straßenbahnen und Busse der Rostocker Straßenbahn AG bedient. 2003 wurde hier der erste privat finanzierte und mautpflichtige Tunnel Deutschlands (Warnowtunnel), welcher die Warnow in Höhe Schmarl unterquert, eröffnet.


Die Autobahnen A 19, A 20 und die Bundesstraße 103 umrahmen Rostock zusätzlich.


Etwa 20 km südöstlich befindet sich der Flughafen Rostock-Laage.


Ansässige Unternehmen

Die traditionellen Industrien des Schiffbaus und der Fischverarbeitung Rostocks verloren nach der Wende in der DDR stark an Bedeutung, zahlreiche Beschäftigte verloren ihre Arbeit. Es gibt jedoch in Rostock noch Maschinenfabriken, Werften (Schiffswerft Neptun, Aker Warnowwerft) und weitere Industriebetriebe.


Der Dienstleistungssektor gewinnt in der Stadt zunehmend an Bedeutung. Besonders Callcenter (Telegate, Sixt, Bertelsmann und diverse kleinere) siedeln sich hier wegen der hochdeutschen Sprache und dem guten Arbeitskräfteangebot an. Größter Arbeitgeber der Stadt heute ist die Rostocker Universität.


Medien

In Rostock erscheint als Tageszeitung die Ostsee-Zeitung sowie die Norddeutschen Neuesten Nachrichten. Desweiteren gibt es zwei lokale Fernsehsender: rok-tv (Rostocker offener Kanal) und welle-i (vorrangig Videotext).


Öffentliche Einrichtungen

Rostock ist Sitz folgender Institutionen und Einrichtungen beziehungsweise Körperschaften des öffentlichen Rechts




Bildung und Forschung

  • Universität Rostock (siehe: Universität Rostock): Die Universität wurde 1419 gegründet und ist damit eine der ältesten Hochschulen Deutschlands sowie die älteste Universität in Nordeuropa. 1991 wurde die Pädagogische Hochschule Güstrow und die Hochschule für Seefahrt Warnemünde/Wustrow eingegliedert. Die einzelnen Fakultäten und Institutionen sind auf das gesamte Stadtgebiet verteilt.
  • Hochschule für Musik und Theater Rostock (siehe: HMT Rostock): Diese erst 1994 gegründete Hochschule ist eine der jüngsten ihrer Art in ganz Deutschland. Sie fühlt sich stark mit entsprechenden Einrichtungen in Wilna, Riga und Tallinn verbunden und kooperiert auch mit den Hochschulen in Krakau, Danzig und Posen.
  • Max-Planck-Institut für demografische Forschung


In Rostock gibt es ferner das komplette Angebot an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen.


Kultur, Sport und Sehenswürdigkeiten

Sehenswert ist vor allem die Rostocker Innenstadt sowie der Stadtteil Warnemünde.


Theater

  • Volkstheater Rostock mit den Spielstätten Großes Haus, Kleine Komödie Warenmünde und Theater im Stadthafen
  • ARThus-Theater
  • Compagnie de Comédie
  • Niederdeutsche Bühne Rostock e.V.


Museen

  • Dokumentations- und Gedenkstätte des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterdrückung
  • Heimatmuseum Warnemünde
  • Kunsthistorisches Museum (Kloster zum Heiligen Kreuz und Kröpeliner Tor)
  • Kunsthalle Rostock
  • Schiffahrtsmuseum (Schiffahrtsgeschichte und Schiffbaugeschichte)


Bauwerke

[Bild extern:] Blick vom »Glatten Aal« auf die Marienkirche


  • Gotisches Rathaus (13. und 14. Jh.) mit Fassade aus barocker Zeit (1727)
  • Hausbaumhaus (spätgotisches Kaufmannshaus)
  • Standesamt und Stadtarchiv
  • Ständehaus
  • Kirchen
    • Gotische Marienkirche (13. Jh.), das Wahrzeichen der Stadt
    • Frühgotische Nikolaikirche (13. Jh.)
    • Petrikirche am alten Markt
    • Universitätskirche (Kloster zum Heiligen Kreuz)
    • Heilig Geist Kirche in der Kröpeliner Tor Vorstadt
    • Evangelische Kirche Warnemünde
  • Kröpeliner Tor
  • Kuhtor
  • Leuchtturm Warnemünde (Wahrzeichen des Stadtteils und Seebads)
  • Mönchentor
  • Neuer Markt
  • Steintor, neben der Marienkirche ein weiteres Wahrzeichen der Stadt
  • alte Speichergebäude in der östlichen Altstadt


Sonstige Sehenswürdigkeiten

  • Botanischer Garten
  • Lange Straße
  • Messegelände und -park (IGA-Park)
  • Rostocker Heide
  • Zoologischer Garten


[Bild extern:] Im Bild die Westmole mit der ersten und einzigen, in der Rostocker Warnowwerft, gefertigten Hochseebohrinsel, bei der Verschleppung im Jahr 2003


In Warnemünde:


  • Am Strom
  • Leuchtturm
  • Teepott
  • Westmole


Veranstaltungen

  • Mai/Juni (an Pfingsten): Rostocker Pfingstmarkt
  • Juli: Rostocker Sommer (Musik, Folklore und Literatur)
  • Sommer: Warnemünder Woche
  • Sommer: Hanse Sail, jährlicher Höhepunkt aller Veranstaltungen
  • September: Boulevardfest,
  • Dezember: Weihnachtsmarkt, der größte in Norddeutschland


Sport

[Bild extern:] Logo des FC Hansa Rostock


Der mittlerweile langjährige Bundesliga-Club FC Hansa Rostock gehört, bildlich gesprochen, zu den sportlichen Leuchttürmen des Landes. Außerdem hat im Handball der HC Empor Rostock einen gewissen Bekanntheitsgrad erlangt.


Eine erfolgreiche Bewerbung um die Olympiade 2012 hätte die Olympischen Segelwettbewerbe und eventuell einige Fußballspiele nach Rostock gebracht.


Neben den klassischen Sportarten wie Fußball, Handball, Leichtathletik, Ringen, Basketball, etc. bietet sich Rostock auch sehr für Segeln und andere Wassersportarten an.


Persönlichkeiten

Ehrenbürger

Die Hansestadt Rostock hat folgenden Personen das Ehrenbürgerrecht verliehen (Auflistung chronologisch nach Verleihung):


  • 1816: Gebhard Leberecht von Blücher, Generalfeldmarschall
  • 1826: Johann Weiß, Fabrikant medizinischer Apparate
  • 1829: Oberst von Below, Stadtkommandant
  • 1841: Friedrich von Oertzen, Oberappellationsgerichtspräsident
  • 1843: Johann Christian Brandenburg, Advokat des Ersten Quartiers des Hundertmännerkollegiums
  • 1846: Dr. Detloff Ludwig Ewald Karsten, Bürgermeister 1836-1846
  • 1860: Carl Friedrich Both, Vizekanzler der Universität
  • 1870: Carl Heinrich Christoph Tretsche, Oberappellationsgerichtsvizepräsident
  • 1887: Otto Friedrich Maximilian von Liebeherr, Vizekanzler der Universität
  • 1887: Carl Alexander Bolten, Rechtsanwalt
  • 1889: Vincent Heinrich Mann, Senatspräsident des Oberlandesgerichts
  • 1893: Friedrich Ferdinand Gottlieb Georg Flügge, Oberamtsdirektor a.D.
  • 1895: Otto Fürst von Bismarck, Reichskanzler
  • 1898: Theodor Thierfelder, Professoer
  • 1914: Dr. jur. Dr. medas heißt c. Christian Magnus Maßmann, Bürgermeister 1889-1914
  • 1918: Karl August Nerger, Fregattenkapitän, Kommandant des Hilfskreuzers Wolf
  • 1933: Paul von Hindenburg, Reichspräsident
  • 1955: Erich Schlesinger, Rektor der Universität
  • 1981: Ernst Hilzheimer, Mitglied der SED und des Nationalrates der Nationalen Front der DDR
  • 1993: Dr. Dr. h.c. Yaakov Zur, Wissenschaftler und Historiker
  • 1994: Walter Kempowski, Schriftsteller


Den ehemaligen Ehrenbürgern Adolf Hitler, Friedrich Hildebrandt, Hermann Schuldt, Johannes Warnke und Karl Mewis wurde die Ehrenbürgerwürde wieder aberkannt.


Söhne und Töchter der Stadt

In Rostock geborene bedeutende Persönlichkeiten chronologisch nach Geburtsjahr:




In Rostock lebende oder wirkende Persönlichkeiten:




Weblinks

Allgemein



Bildung und Kultur



Geschichte



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