1961 wöchentlich bei der Verlagsunion Pabel-Moewig erscheint. Ursprünglich als 30-bändiger Heftzyklus konzipiert, musste der erste Roman der Serie, Unternehmen Stardust, schon kurz nach Erscheinen wegen des großen Erfolges ein zweites Mal aufgelegt werden. Heute ist Perry Rhodan die erfolgreichste Science-Fiction- und Heftroman-Serie der Welt.
Die erste Auflage erreichte im Oktober 2003 die Heftfolge 2200 und eröffnete damit den inzwischen 33. Zyklus. Zyklen sind in der Perry Rhodan-Serie aufeinander folgende und thematisch zusammen gehörende Abfolgen von meist 50 oder 100 Heften.
1971 landet die vierköpfige Crew um den Kommandanten Major Perry Rhodan als erste Menschen auf dem Mond. Auf der erdabgewandten Seite finden sie das abgestürzte arkonidische Forschungsraumschiff AETRON, einer mit den Menschen verwandten Rasse. Mit Hilfe der überlebenden Arkoniden Crest und Thora, der späteren Ehefrau von Perry Rhodan, gelingt es ihm, einen (atomaren) Weltkrieg zu verhindern und die Menschheit zu einen. Terrania wird Hauptstadt der vereinten Menschheit (1980).
Bei einer Expedition in die Milchstraße stößt er auf den Kunstplaneten Wanderer und seinen Erbauer ES, einem auf der kosmischen Evolutionsstufe höher stehenden Kollektivwesen, das ihm und ein paar Getreuen die relative
Unsterblichkeit gewährt.
Im Laufe der Zeit - ab dem Jahr 1980 - erweitert Perry Rhodan das Solare Imperium der Menschen (Terraner) bis an die
Grenzen der Milchstraße. Sieg und Niederlage wechseln sich ab. Die Serienzeit hat inzwischen das Jahr 4900 n. Chr.
überschritten, was dem Jahr 1313 »Neuer Galaktischer Zeitrechnung« entspricht.
Heute noch be- und gerühmt Zyklen sind z.B. »Meister der Insel« (MdI, Bd. 200-299), »Aphilie« (Bd. 700-799) oder »Die Cantaro« (Bd. 1400-1499). Seit 1994 gibt es »Großzyklen«, die in mehrere Unterzyklen unterteilt werden. Bis jetzt waren das »Das große kosmische Rätsel« (Bd. 1600-1799) und »Thoregon« (Bd. 1800-2199). Aktuell läuft der inzwischen 33. Zyklus »Der Sternenozean« der wohl wieder ein 100er Zyklus zu werden scheint.
Inhaltliche Betrachtungen
Perry Rhodan wird schon im Kindesalter von der Superintelligenz ES für die kosmischen Ereignisse der Zukunft auserkoren und entsprechend »gelenkt«, um auf den Mond zu gelangen und das Erbe der Arkoniden anzutreten. Diese wurden von ES vergeblich auserwählt, den Völkern der Galaxis den Frieden zu bringen, da sie sich nach ihrer expansorischen Phase nicht weiterentwickelten, sondern degenerierten. Solche Ereignisse sind so langwierig (ES rechnet mit einem Zeitraum von ca. 20.000 Jahren), dass Perry Rhodan nach einiger Zeit (die er vorübergehend mit Zellduschen überlebt) einen speziell auf ihn abgestimmten Zellaktivator erhält, wie auch 10.000 Jahre zuvor der Arkonide Atlan, der auf der Erde weilt, weil er dort in den Wirren eines Krieges vergessen wurde. Weitere 25, von jedem Individuum tragbare, Aktivatoren werden in der Milchstraße verstreut und garantieren nach ihrem Auffinden auch einigen Getreuen Perry Rhodans die relative Unsterblichkeit (die Träger sterben nicht von Alters wegen oder an Krankheiten, können aber durchaus eines unnatürlichen Todes wie Unfall oder durch Gewalt sterben). Später werden die eiförmigen Aktivatoren gegen implantierte Chips ausgetauscht. Die in der Serie auftauchenden Entwicklungsstufen stellen die kosmische Evolution dar.
Das Perry Rhodan Universum basiert auf dem sogenannten »Zwiebelschalenmodell«. Es besteht aus den folgenden Stufen:
Mikrobiologisches Leben
Mehrzeller
Intelligentes Leben
Errichtung einer Zivilisation
Raumfahrt
Interstellare Zivilisation
Evolutionssprung einer Zivilisation zu einer positiven/negativen Superintelligenz
Errichtung einer Mächtigkeitsballung
Entwicklung einer Superintelligenz samt Mächtigkeitsballung zu einer Materiequelle/Materiesenke
Entwicklung zum Kosmokraten/Chaotarchen
Superintelligenzen sind die nächsthöhere Entwicklungsstufe nach dem Individuum, dem Einzelwesen. Dabei vereinen sich die Individuen zu einem Wesen, das die geistigen Bewusstseine Einzelner in einem Kollekivbewusstsein aufnimmt. Der Einflussbereich einer Superintelligenz umfasst in der Regel einen Cluster von Galaxien. Die Superintelligenz ES ist für die lokale Gruppe zuständig, ein Galaxiencluster, der die Milchstraße, Andromedanebel, Hangay, M33, Große Magellansche Wolke, Kleine Magellansche Wolke, Andro-Alpha, Andro-Beta, Fornax, Sagittarius (Mhagro) und NGC 6822 enthält.
Die Superintelligenzen wirken für die Mächte des Chaos oder für die Mächte der Ordnung, das sind Wesenheiten, die Zivilisationen einer höhere Entwicklungsstufe bevölkern. Zwischen den Superintelligenzen und den Chaos- beziehungsweise Ordnungsmächten gibt es die Entwicklungsstufe der Materiequellen und Materiesenken, aus denen sich die höheren kosmischen Mächte entwickeln.
Nach den Ideen der Serien-Autoren führt die Entwicklung des Lebens durch die Evolution zu einer Polarisierung der kosmischen Mächte, deren Auseinandersetzung ein Erstarren der Dynamik des Lebens verhindert.
Die Ordnungsmächte repräsentieren in der Regel nicht nur das »Gute«, sondern eher die kosmische Ordnung, die sich zum Beispiel durch die Naturgesetze ausdrückt, die Chaosmächte weitgehend das »Böse«, die eine wie die andere
Seite versucht die untergeordneten Wesenheiten und Zivilisationen für ihre Ziele einzuspannen. Insbesondere die Ordnungsmächte geraten in Konflikt mit den Freiheits-Idealen eines Perry Rhodan. Sie scheuen auch nicht davor zurück, ganze Zivilisationen und sogar Galaxien für ihre Ziele zu opfern und junge Superintelligenzen zu töten, um einer Überbevölkerung des Universums entgegen zu wirken. Mit Hilfe von »Schwärmen« haben sie in grauer Vorzeit Leben in alle Winkel des Universums gebracht. Die kosmischen Odnungsmächte heißen Kosmokraten, ihre Gegenspieler sind die Chaotarchen. Neben den
Chaotarchen und Kosmokraten gibt es weitere kosmische Mächte, beispielsweise die Mutter der Entropie.
Die Serie beschreibt einen dritten Weg, der sich unabhängig von diesen Mächten zu etablieren versucht, man kann aber zur Zeit nicht einschätzen, ob dies zum Erfolg führen wird. Die Existenz des Universums in seiner beobachteten Form wird durch so genannte Kosmonukleotide bestimmt, die ihre Botschaften über Messengers vermitteln. Die Kosmonukleotide sind ähnlich aufgebaut wie der genetische Code, und so wie die Gene die Dynamik des lebendenden Organismus bestimmen, wirken die Kosmonukleotide für die Universen.
Die Idee von der nie endenden Auseinandersetzung zwischen Ordnung und Chaos führt unter anderem dazu, dass sich irdische Kriege nahtlos in den Kosmos hinein fortsetzen.
Die einzelnen Romane behandeln die kosmologische Orientierung oft als eine Art »Hintergrundrauschen«, in dessen Rahmen individuelle Schicksale ablaufen. Man ist sehr darum bemüht, den Bezug zu den Wünschen, Gedanken und Hoffnungen einzelner Menschen nicht zu verlieren. Die Konflikte, die sich ergeben, sind ähnlich, wie wir sie aus dem Altagsleben her kennen, nur, dass jetzt viele Ideen der Science Fiction diesen Alltag bestimmen können. Hierzu gehören zum Beispiel Erscheinungen der Parapsychologie sowie die Möglichkeit, ferne Welten und fremde Kulturen zu erleben.
Gerade die Beschreibung fremder Zivilisationen, ihrer Individuen und deren Probleme ist oft lesenswert. Interstellare Raumfahrt wird durch einen so genannten Hyperraum ermöglicht. In diesem Gebilde sind Universen als gekrümmte vierdimensionale Raumzeit-Mannigfaltigkeiten eingebettet. Es werden Ideen der Allgemeinen Relativitätstheorie verwendet. Die Serie geht also von der Existenz eines Multiversums aus.
Die spezielle Relativitätstheorie wird in den Handlungen kaum verfolgt. Gerade die Möglichkeit, Raumschiffe schneller als die Lichtgeschwindigkeit fliegen zu lassen, könnte im Rahmen der gegenwärtigen wissenschaftlichen Erkenntnisse zu gewaltigen Zwillingsparadoxien führen. Dieses Problem wird wie in vielen SF-Serien durch Einführung höherer Dimensionen mit eigener »Physik«, hier dem fünfdimensionalem Hyperraum, quasi umgangen. Der sechsdimensionale »Dakkarraum« ermöglicht insbesondere Zeitreisen. In einigen Romanen führen Manipulationen in der Vergangenheit zu einer geänderten Zukunft. In aktuellen Romanen (speziell im THOREGON-Zyklus bis Band 2200) wird dagegen die Theorie verfolgt, dass auch bei Zeitreisen in die Vergangenheit Veränderungen und Zeitparadoxa nicht möglich sind und so genannte Zeitschleifen immer geschlossen werden. (»Es geschieht, weil es geschah.«) Dies wird von vielen Lesern als Irrweg angesehen und sorgt für erheblichen Unmut.
Kritische Betrachtungen der Serie
Anfänglich bilden expansionistische Bestrebungen zur Herrschaftserweiterung das Ziel der Terraner (realzeitlich:
60er und Anfang der 70er Jahre). Im Lauf der Zeit ändern sich diese Ziele, das in der Milchstraße hegemonistische
Solare Imperium wird zerschlagen (1975 Realzeit) und die Serie wendet sich eher esoterischen Inhalten zu (späte 80er, frühe 90er). Lange Zeit sind die Terraner nur ein Volk unter vielen und erst in jüngster Zeit haben sich erneut drei große Machtblöcke gebildet, von denen sich zwei (Terraner und Arkoniden) eher feindselig gegenüber stehen (ab Ende der 90er).
Trotz der Vielfalt der Charaktere und Ideen wiederholen sich gewisse Muster (Bedrohung Terras resp. der Menschheit,
Lösung der Bedrohung nur durch Rhodan und dessen Freunde/Verbündete) sehr oft. Feindliche Mächte stammen grundsätzlich von »außen«, die Menschheit ist grundsätzlich gut, kann aber »zum Bösen« verführt werden. Die
Unsterblichen haben sich dann um dieses Problem zu kümmern (Übervater-Figuren).
Chronologie
1961: Karl-Herbert Scheer und Clark Darlton (Walter Ernsting) werden vom Moewig-Verlag mit der Konzeption einer neuen, auf 30 Bände angelegten, SF-Serie beauftragt. Im September erscheint Heft Nr. 1 Unternehmen Stardust. Das Titelbild gestaltet Johnny Bruck.
1962: »Gucky« und »Atlan«, zwei der beliebtesten Figuren, werden in die Serie eingeführt (Hefte 17 und 50); beide gehören auch in der aktuellen Handlung noch zu den Hauptfiguren.
1963: William Voltz schreibt seinen ersten Roman für die Perry Rhodan-Serie. Johnny Bruck zeichnet den Vorläufer der »Risszeichnungen«.
1964: Am 15. Februar erscheint das erste Taschenbuch mit dem Titel »Planet der Mock«
1965: Die erste Risszeichnung im PR-Heft 192 erscheint: die »Kaulquappe«, ein Kugelraumschiff, gezeichnet von Rudolf Zengerle.
1967: die Lexikon-Seite (Heft 282) und die LKS (Leser-Kontakt-Seiten) (Heft 302) werden eingeführt. Im Oktober erscheint der Perry-Rhodan-Film »SOS im Weltraum«. Erste Perry-Rhodan-Comics werden veröffentlicht.
1968: Der erste Band der Comic-Serie »Perry, unser Mann im All« erscheint.
1969: Die Schwesterserie Atlan wird am 2. Februar gestartet und erscheint zuerst alle 4 Wochen.
1970: Die Erscheinungsweise von Atlan wird auf 2 Wochen umgestellt
1971: Das erste Perry Rhodan Lexikon erscheint, am 20. April erscheint PR-Heft Nr. 500, am 21. November erscheint der erste Risszeichnungsband mit 50 Risszeichnungen
1973: Die Erscheinungsweise der Atlan-Serie wird auf wöchentlich umgestellt
1974: William Voltz übernimmt am 16. Juli mit Heft 674 die Exposé-Redaktion, die ersten Perry Rhodan Hörspiele erscheinen
1975: Das erste Perry Rhodan Jahrbuch erscheint am 26. Mai
1976: Am 2. Februar erscheint der erste Perry Rhodan Report in Heft 752
1977: Der zweite Risszeichnungsband erscheint, am 3. Oktober erscheint die erste Ausgabe des Perry Rhodan Magazins
1978: Am 5. September erscheint der erste »Silberband«: die ersten fünf Hefte der Serie in überarbeiteter Version; seit dem erschienen jährlich vier neue Silberbände
1980: Zum Erscheinen von Heft Nr. 1000 »Der Terraner« wird der erste Jubiläumsband herausgebracht, ferner erscheint der Weltraumatlas. Im November findet der Perry Rhodan WorldCon in Mannheim statt.
1981: Zum zwanzigjährigen Jubiläum erscheint der zweite Jubiläumsband; Atlan Heft 500 erscheint
1983: Das zweite Perry Rhodan Lexikon erscheint, mit Heft Nr. 1165 »Einsteins Tränen« erscheint der letzte Roman von William Voltz. Zur Weltauflage von 800 Millionen Exemplaren erscheint der Jubiläumsband 4
1984: William Voltz erliegt seiner Krebskrankheit; damit verliert die Perry Rhodan Serie einen seiner wichtigsten, beliebtesten und prägendsten Autoren. Außerdem werden 12 Perry Rhodan-Hörspielkassetten veröffentlicht. Zur Weltauflage von 900 Millionen Exemplaren erscheint der Jubiläumsband 5
1985: Zur Weltauflage von 1 Milliarde Exemplaren erscheint der Jubiläumsband 6
1986: Zum 25 jährigen Jubiläum erscheint der Jubiläumsband 7, ferner findet anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Serie der 2. Perry Rhodan-WorldCon in Saarbrücken statt.
1988: Am 18. Januar erscheint das letzte Atlan-Heft mit der Nr. 850 unter dem Titel »Transfer«
1990: Am 16. Mai erscheint das Perry Rhodan Heft Nr. 1500 mit dem Titel »Ruf der Unsterblichkeit«
1991: Am 24. und 25. August findet zum 30-jährigen Bestehen der Perry Rhodan Serie der 3. Perry Rhodan-WorldCon in Karlsruhe statt. Karl-Herbert Scheer verstirbt.
1992: Günter M. Schelwokat verstirbt. Der erste Atlan-Hardcover-Band erscheint
1995: Am 6. Oktober verstirbt Johnny Bruck, der bis dahin alle Titelbilder der Perry Rhodan-Hefte zeichnete. Sein letztes erscheint als Band 1799.
Zwischen 1969 und 1988 erschien eine Atlan-Heftserie, die es auf insgesamt 850 Hefte brachte.
Mittlerweile erschien der seit 1998 dritte sogenannte Atlan-»Mini-Zyklus« im Heftformat (jeweils 12 Hefte 2-wöchentlich).
Bücher
»Silberbände«
Vier mal jährlich erscheinende Hardcover, in denen jeweils fünf bis acht Original-Heftromane neu überarbeitet in Buchform herausgebracht werden (im September 2004 waren es 87 Stück).
Autorenbibliothek
Perry Rhodan-Gold Edition
Kosmos-Chroniken
Autorenbiographien
Space Thriller
Atlan-Hardcover
Taschenbücher
Lange Zeit gab es ein monatlich erscheinende Taschenbuchreihe - die so genannten »Planetenromane« - , die jeweils abgeschlossene, im Perry Rhodan-Universum angesiedelte, Geschichten beinhalteten. Erschienen sind diese Taschenbücher zunächst beim Pabel-Verlag, später bei der Verlagsunion Pabel-Moewig, dem Heyne Verlag und Burgschmiet-Verlag (BSV). Insgesamt erschienen zwischen 1964 und 1998415 Taschenbücher.
Seit November 2002 erschienen bei Heyne sehr erfolgreich zwei abgeschlossene Taschenbuch-Zyklen mit jeweils sechs Folgen (»Andromeda«, »Odyssee«). Ein dritter Zyklus startet im Oktober 2004 (»Lemuria«).
Hörbücher, Hörspiele, Filme
Hörbücher (Perry Rhodan Silberedition)
Bei den Hörbüchern der Silberedition handelt es sich um komplette Lesungen der Silberbände. Gelesen von Josef Tratnik.
1. Sweet und die Kinder der Unsterblichen / Icho Tolot und der denkende Wald
2. Perry Rhodan und der gestohlene Drache / Gucky und die Büchse der Pandora
3. Abenteuer auf Titan / Atlan und die Kinder der Unsterblichen
4. Hilfe für Pecunia / Der Wasserplanet
5. Die Sippe der Yarkander / Die Höhle der Vergessenen
6. Das Raumschiff der Blues / Die Posbis und die blaue Sonne
Der Film: Perry Rhodan - S.O.S aus dem Weltraum (1966)
Zur Wiederaufführung in Deutschland geänderter Titel: Kampf der Planeten
Regie: Primo Zeglio
Darsteller: Lang Jeffries, Essy Persson
Musik: Anton García Abril, Erwin Halletz
Sonstiges
Als weitere Perry Rhodan-Produkte gibt oder gab es Comics, Musik, Raumschiff-Modellbausätze (von Revell),
PC-Games (Perry Rhodan »Operation Eastside«), ein Sammelkartenspiel, Rollenspiele, Strategiespiele, Poster, diverse Fan-Projekte (wie z.B. Dorgon) und vieles mehr.
Milchstraßenvölker, die keine Lemurernachfahren sind
Blues (nichtmenschlich, Beherrscher der Eastside der Milchstraße)
Haluter (übergroße Nichtmenschliche)
Ilts
Posbis (= Positronisch-Biologisch, Maschinen mit mechanisch-organischem Gehirn)
Swoon (etwa 30 cm große »gurkenähnliche« Wesen)
Tefroder (Lemurernachfahren in Andromeda)
Topsider (Echsenabkömmlinge)
Völker anderer Galaxien
Algorrian
Ayindi
Baolin-Nda
Barkoniden (Nachkommen der Schwarmerbauer)
Cantaro
Cynos (nichtmenschlich, können Körperform ändern)
Druuf (ein Volk aus dem roten Universum)
Ganjasen (Teilvolk der Cappins aus der Galaxis Gruelfin, menschenähnlich, zogen sich vor ca. 200.000 Jahre in eine im Hyperraum eingebettete Kleingalaxis zurück.)
Kartanin (katzenähnliche Wesen, sie stammen aus dem sterbenden Universum Tarkan)
Maahks (Methanatmer aus Andromeda)
Motana (Psi begabte, menschenähnliche, matriarchalisch organisierte, Bewohner des Sternenozeans von Jamondi)
Naats
Nodronen
Wesenheiten
ANTI-ES - der negative Gegenpart von Es aus einem parallelen Universum
ARCHETIM - Superintelligenz
Aysel - Superintelligenz aus dem Universum Tarkan
BARDIOC - Superintelligenz, früherer Mächtiger
EPOCHE - Superintelligenz
ES - positive Superintelligenz, der Mentor der galaktischen Menschheit
ESHNERVAT - Superintelligenz aus Palum
ESTARTU - Superintelligenz aus Segafrendo
EVOLO - Superintelligenz
Guter Geist von Wassermal - Behüter Wassermals
HIDDEN-X - Superintelligenz
KABBA - tote Superintelligenz
Kaiserin von Therm - Superintelligenz
KING - Superintelligenz
K'UHGAR - Superintelligenz aus Dubensys
MYR - Superintelligenz
Nisaaru - Superintelligenz von Chearth
Nukleus - aus den Monochrom-Mutanten hervor gegangene Wesenheit
OCCIAN - negative Superintelligenz
PULCIA die Heilerin - Superintelligenz von Kohagen-Pasmereix
OLD MAN - Trägerplattform für 15.080 Ultraschlachtschiffe
Stardust - erste Mondrakete
Stardust II - 800 m langes Kugelraumschiff, von Terranern im Wega-System erbeutet
SOL - erstes Generationenraumschiff der Terraner, eine Hantel mit zwei Kugeln, die Ultraschlachtschiffe darstellen;
die »Hantelstange« ist die eigentliche SOL mit der etwas eigenwilligen Hauptpositronik SENECA; die drei Schiffsteile können abgekoppelt eigenständig operieren Sonderkonstruktion im Innern: Keine durchgängigen Decks, sondern etwa 100.000 gegeneinander verschobene beziehungsweise gedrehte Module mit jeweils eigenem Schwerkraftvektor
Schlachtschiff) wurden von den Arkoniden direkt übernommen, spätere von den Terranern selbst gebaut und weiterentwickelt. Man unterscheidet normalerweise folgende Typen:
Spacejet, diskusförmig, Ø etwa 15 Meter, auch Beiboot in größeren Schiffstypen
Korvette Ø 60 Meter, auch Beiboot in größeren Schiffstypen
Die Besatzung variiert von zwei (Spacejet) bis circa 8.000 Menschen (Ultraschlachtschiff).
Sonderkonstruktionen:
Genenerationenraumschiffe (siehe Bekannte Raumschiffe: SOL und BASIS)
Old Man, eine Halbkugel mit zwölf angedockten, rechteckigen und selbständig operierenden Plattformen und 15.080 Raumschiffen der Ultraklasse (zusätzlich aller Beiboote). Gebaut von - etwa 50.000 Jahre in die Vergangenheit verschlagenen - Terranern um Perry Rhodan in der Gegenwart des Jahres 2400 zur Hilfe zu kommen; wurde im Krieg gegen die »Bestien« (Zeitpolizisten) zerstört.
Schiffstypen anderer Völker
Dolans - organische Kampfschiffe der Zeitpolizisten, etwa 100 Meter im Durchmesser
Kosmische Fabriken - Großraumschiffe der Kosmokraten
Chaotender - der Gegenpart zu den kosmischen Fabriken, im Auftrag der Chaotarchen
Die Maschinen des Dekalogs der Elemente
Fragmentraumer der Posbis
Walzenraumschiffe der Springer
Diskusraumschiffe der Blues
Energieblasen der Laren
Organisationen
Der Dekalog der Elemente - im Auftrag der Chaotarchen, von den Terranern und ihren Verbündeten vernichtend geschlagen
Die endlose Armada - geschaffen für die Suche nach Triicle 9, ein verlorengegangenes Kosmonukloid
Die Ritter der Tiefe - im Auftrag der Kosmokraten, Perry Rhodan und Atlan sind die letzten Ritter der Tiefe, verweigern sich aber den Kosmokraten
Galaktische Abwehr (GalAb) - Geheimdienst des Vereinten Imperiums
GAVÖK/Galaktikum - die UNO der Perry Rhodan-Milchstraße. Ursprünglich als »Galaktische Völkerwürde Koalition« gegründet, bildet das heutige Galaktikum immer noch einen Ort wo öffentlich über Probleme diskutiert werden kann. Sitzt seit kurzem auf Arkon
SOLAB - Geheimdienst (2044-2399)
Thoregon - ein Verbund von Superintelligenzen für die Unabhängigkeit von den kosmischen Mächten
USO - Die »United Stars Organisation« ist der galaktische Geheimdienst, gehört aber keinem Staat an, sondern ist selbst unabhängig und greift dort ein, wo er ein Problem für die galaktische Ordnung sieht.
Widder - Widerstandsorganisation zur Zeit der Monos-Herrschaft
Sekundärliteratur
Rainer Stache: Perry Rhodan - Überlegungen zum Wandel einer Heftromanserie, Berlin 2002, ISBN_3926126191
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