wer ist, was ist, wo ist, wann war, was war - Lexikon / Chronik / Biografie / Wissen - Polynom


Werbung

Produkte / Services :|: Chronik CD :|: als Startseite | zu den | empfehlen :|: Impressum
Lexika @ InfoBitte.de :|: Universal-Lexikon | WeltKunst | Geteiltes Deutschland | Zweiter Weltkrieg
WeltChronik.de :|: Welt | Deutschland | Kultur/Kunst/Technik :|: BildDatenBank :|: Biografien

Navigation

WeltChronik
Deutsche Chronik
KulturChronik
Biografien
Bilddatenbank
Kalenderblatt
Epochen
Lexika @ InfoBitte.de
Produkte

Suchfunktionen
Chronik-Jahr direkt

Nur Zahl eingeben
Bereich: '0'-'2001'
PARTNER
Ahnenforschung

Quellen für die Schule

FREE 4 WebMasters

Wir haben eine ganze Palette kostenloser Angebote von uns
für WebMaster und HomePage Besitzer aufbereitet

Holen Sie sich hier ab

was Sie gerne einsetzen würden
Suchfunktionen, Kalenderblatt, uam
für Ihre WebSite



Polynom

ein InfoBitte / WeltChronik
Sach-Artikel (Enzyklopädie / Lexikon)

Entwickelt von ICA-D aus der XML-Version der deutschen WikiPedia
© 2004/2005 ff by de.wikipedia.org, teilw. by ICA-D
blättern» voriger Artikel | Hauptseite | nächster Artikel «blättern

In der Mathematik ist ein Polynom eine Summe von Vielfachen von Potenzen einer Variablen X. In der elementaren Algebra identifiziert man diese formale Summe mit einer Funktion in X (einer Polynomfunktion), in der abstrakten Algebra unterscheidet man streng zwischen diesen beiden Begriffen.


Inhaltsverzeichnis


1 Polynome in der elementaren Algebra

  1.1 Definition

  1.2 Eigenschaften

2 Polynome in der abstrakten Algebra

  2.1 Definition

  2.2 Polynomfunktion

  2.3 Polynomring

3 Verallgemeinerung

4 Siehe auch


Polynome in der elementaren Algebra

Definition

In der elementaren Algebra ist eine Polynomfunktion oder kurz Polynom eine Funktion P(x) der Form


wobei als Definitionsbereich jeder beliebige Ring in Frage kommt, meist werden aber die ganzen Zahlen oder die reellen Zahlen genommen.


Die ai stammen aus dem Definitionsbereich und werden Koeffizienten genannt. Als Grad des Polynoms wird der höchste Exponent n von x bezeichnet, dessen zugehöriger Koeffizient an nicht null ist. Dieser Koeffizient heißt Leitkoeffizient. Ist der Leitkoeffizient 1, dann heißt das Polynom normiert. Der Koeffizient a0 heißt Absolutglied. Beispielsweise ist 2x³ - 7x² + x ein Polynom vom Grad 3 mit Leitkoeffizient 2 und Absolutglied 0.


Polynome des Grades


  • 0 werden konstante Funktionen genannt (z.B. P(x) = -1).
  • 1 werden lineare Funktionen genannt (z.B. P(x) = 3x + 5).
  • 2 werden quadratische Funktionen genannt (z.B. P(x) = 3x² - 4x + 2).
  • 3 werden kubische Funktionen genannt (z.B. P(x) = 4x³ - 2x² + 7x - 2).
  • n Alle weiteren werden Polynom n-ten Grades genannt.


Eigenschaften

Polynome sind von besonderer Bedeutung, weil sie die einfachsten Funktionen bilden, die insbesondere leicht zu differenzieren und integrieren sind. Daher gibt es viele (erfolgreiche) Versuche, komplexere Funktionen durch Polynome anzunähern (siehe z.B. Taylor-Formel).


Als Nullstellen oder Wurzeln eines Polynoms werden jene Werte von x bezeichnet, für die der Wert von P(x) Null ist. Sie sind also die Lösungen der Gleichung P(x) = 0. Der Fundamentalsatz der Algebra besagt, dass ein Polynom vom Grad n höchstens n reelle Nullstellen hat und genau n komplexe. Polynome lassen sich mit Hilfe des Wurzelsatzes von Vietá in ein Produkt von Linearfaktoren zerlegen.


Die Nullstellen von Polynomen ersten, zweiten, dritten und vierten Grades lassen sich mit Formeln exakt berechnen (z.B. pq-Formel).


Polynome höheren Grades lassen sich nur in Spezialfällen exakt faktorisieren.


Polynome wachsen als Summe von Potenzen langsamer als jede exponentielle Funktion, unabhängig von den Koeffizienten.


Polynome in der abstrakten Algebra

Definition

In der abstrakten Algebra ist ein Polynom eine formale Summe der Form


wobei die Koeffizienten ai aus einem Ring R stammen und X ein formales Symbol ist.


Zwei Polynome sind genau dann gleich, wenn sie in allen Koeffizienten übereinstimmen. Polynome werden koeffizientenweise addiert und die Multiplikation ergibt sich mit dem Distributivgesetz aus den Regeln


X · a = a · X für a aus R
Xm · Xn = Xm+n für natürliche Zahlen m,n.

Stellt man Polynome durch die Folge ihrer Koeffizienten dar, dann ist das Produkt zweier Polynome die Faltung ihrer Koeffizientenfolgen.


Polynomfunktion

Indem man an Stelle von X ein Element x des Rings R einsetzt, erhält man ein Element f(x) von R als Bild. Diese Zuordnung x -> f(x) ist eine Funktion von R nach R, die von f induzierte Funktion, eine Polynomfunktion.


Zum Beispiel ist


f = X2 + 1

ein Polynom mit Koeffizienten in Z. Dagegen ist


f(x) = x2 + 1, x aus Z

eine Funktion von Z nach Z.


Für Polynome über den reellen oder ganzen Zahlen gibt es eine eineindeutige Zuordnung zwischen Polynomen und Polynomfunktionen; stammen die Koeffizienten jedoch aus einem endlichen Ring, dann gibt es verschiedene Polynome, die dieselbe Funktion induzieren: Z.B. induzieren f = X2 + 1 und g = 0 auf dem Restklassenring Z/2Z dieselbe Funktion f(x) = g(x) = 0.


Polynomring

Die Menge aller Polynome mit Koeffizienten in einem Ring R und der Unbestimmten X bezeichnet man als R[X]. Sie ist mit der oben angegebenen Addition und Multiplikation ein Ring, der so genannte Polynomring über R.


Auch die Menge der Polynomfunktionen über dem Ring R bildet einen Ring, der jedoch nur selten betrachtet wird. Es gibt einen natürlichen Ring-Homomorphismus von R[X] in den Ring der Polynomfunktionen, dessen Kern die Menge der Polynome ist, die die Nullfunktion induzieren.


Für weitere Informationen siehe den Artikel Polynomring.


Verallgemeinerung

Allgemein versteht man jede Summe von Monomen der Form aijxij als Polynom:


Auch die Polynome in den n Unbestimmten X1 bis Xn über dem Ring R bilden einen Polynomring, geschrieben als R[X1,._.., Xn].


Geht man zu unendlichen Reihen der Form


über, erhält man Potenzreihen.


Lässt man auch negative Exponenten zu:


dann erhält man Laurentreihen.


Siehe auch



blättern» voriger Artikel | Hauptseite | nächster Artikel «blättern

Dieser Beitrag ist aus der XML-Version der deutschen WikiPedia® entwickelt worden und unterliegt inhaltlich den GNU FDL-Lizenzbestimmungen. Linkziele außerhalb der wikipedia-Inhalte unterliegen den Urheberrechten der jeweiligen Anbieter




Wörterbuch


Produkte
2000 Jahre
Chronik CD-ROM


Kalenderblatt in
Schmuckblatt
Ausführung


Geburtstags-Bios

Suchen/Google-Ads
Kalenderblatt
druckfertig
( DirectDownloads )
Kalenderblätter
druckfertig aufbereitet für Schmuckblätter
zum Selbstdrucken

im Word DOC6/RTF Format, je Euro 5
über Click&Buy
JAN | FEB | MÄRZ
APRIL | MAI | JUNI
JULI | AUG | SEPT
OKT | NOV | DEZ

Das Geschenk für jeden Anlass, nicht nur bei 'runden' Jubiläen
Andere Einzeltage
oder Zahlungsarten

bitte HIER bestellen


© 2000 ff by ICA-D, D-76751 Jockgrim, Germany
Verantwortlich im Sinne des Presse- und Multimedia-Rechts: Dipl.-Ing. Rainer Detering, Waidweg 18, 76189 Karlsruhe


| Immer | Unsere | InfoBitte weiterempfehlen
KALENDERBLATT von HEUTE | SUCH-Funktionen ALLE und nach BEREICHEN | Startseite
Welt-Chronik | Kunst-, Kultur-, Technik-Geschichte | Deutsche Chronik | 2000 Biografien | Bild-Datenbank
Gesetzestexte | SkateGuide | Online Jigsaw Puzzles | GeschenkTip | Produkte, Services, Impressum



*NEU* bei InfoBitte *NEU*



die deutsche WikiPedia
bei InfoBitte.de mit
650,000 Querverweisen zu
2000 Jahre Chronik



InfoBitte
Portal zu Portalen
Hauptseite


Suchfunktionen

Wissen, Biografien, Geschichte
besser gezielt suchen mit
domain-Filterung

die Links führen im neuen Fenster
zu den jeweiligen Hauptseiten,
das Anklicken eines Buttons zur
Filterung für die Google-Suche



Google
Lexika @ InfoBitte.de

ib InfoBitte.de (alle Lexika)
ib Universal-/Hand-Lexikon
die WikiPedia @ InfoBitte
ib L. WeltKunstGeschichte
ib L. Geteiltes Deutschland
ib L. Zweiter Weltkrieg

2000 Jahre Chronik

WeltChronik.de (Texte)
  
WeltChronik auf CDROM
deutsche Geschichte
Kultur-/TechnikGeschichte
WeltChronik Bilder
Chronik Biografien

Google
2000 Jahre Chronik
offline auf CDROM

Hier Kaufen


WeltChronik Jahr...
(eigene Suchfunktion)

Nur Zahl eingeben
Bereich: '0'-'2001'





Diese Web Site verdient ihr Geld durch Produktverkäufe (CD-ROM, downloads) und in erster Linie durch Anzeigen. Wenn Sie als Webmaster zuverlässige Partner suchen für Ihr eigenes Anzeigenschäft, dürfen Sie sich gerne auf unsere Empfehlungen stützen:
z.B.: GigaCash & ProfiWin