Der Planfilm (Blattfilm), der nicht aufgerollt ist, wird in Großformatkameras (Planfilmkameras) sowie in Lochkameras genutzt, i.d.R. in Kombination mit einer Planfilmkassette.
Planfilm wird geliefert in verschiedenen Formaten wie
4x5" (10x12,5 cm bzw. 9x12 cm),
5x7" (13x18 cm) und
8x10" (20x25 cm bzw. 18x24 cm).
Die Packungen enthalten 10, 25 oder 50 Stück Planfilme.
Verwendung
Die Arbeit mit Planfilm ist aufwändig und kostspielig; Planfilm wird daher heute fast ausschließlich für spezielle Anwendungen in der Mode-, Beauty-, Werbe-, Industrie- und Architekturfotografie eingesetzt, wo höchste Bildschärfe gefordert ist und die Schnelligkeit des Fotografierens nur sekundäe Bedeutung hat.
Planfilm wird auch im Fotolabor für verschiedenste Bildbe- und -verarbeitungsprozesse wie Duplizieren, Reproduzieren, Maskieren, Tontrennen und Umkopieren eingesetzt.
Die Schichtseite eines Planfilms wird durch Kerben am Rand des Planfilms gekennzeichnet; die Schichtseite liegt oben, wenn sich die Kerben oben rechts befinden.
Die Verwendung von Planfilm wurde vor allem mit der Duchsetzung der Kleinbildfotografie (ab 30er Jahre sowie der modernen Mittelformatfotografie (ab etwa 20er Jahre) in einen Nischenmarkt gedränkt, aber nie vollkommen verdrängt; heute werden allerdings Digibacks (digitale Rückteile) für Großformatkameras von Sinar oder Linhof angeboten, die Digitalfotografie mit Planfilmkameras ermöglichen.
Verarbeitung
Planfil kann im eigenen Fotolabr verarbeitet werden; Voraussetzung sind Schalen oder in Entwicklungsdosen entsprechender Größe; statt Spiralen müssen die Geräte allerdings mit Planfilmhalterungen ausgestattet sein. Das entsprechende Zubehör wird beispielsweise von Jobo angeboten (z.B. Jobo Trommel 3006)
Im professionellen Fotolabor werden Planfilme in speziellen Entwicklungstanks verarbeitet, in den die Filme mit einem Rahmen eingehängt werden (Tankentwicklung).
Geschichte und Entwicklung
Die in der Frühzeit der Fotografie genutzten Glasplatten des nassen Kollodiumverfahrens sowie später der Gelatine-Trockenplatte wurden ab 1869 durch Zelluloid als Schichtträger (erstmals durch die Brüder Hyatt) langsam ersetzt. Der neueartige Schichtträger war flexibler und ermöglichte erstmals auch die Herstellung von Rollfilmen.
Dieser Beitrag ist aus der XML-Version der deutschen WikiPedia® entwickelt worden und unterliegt inhaltlich den GNU FDL-Lizenzbestimmungen. Linkziele außerhalb der wikipedia-Inhalte unterliegen den Urheberrechten der jeweiligen Anbieter
( DirectDownloads ) Kalenderblätter druckfertig aufbereitet für Schmuckblätter zum Selbstdrucken im Word DOC6/RTF Format, je Euro 5 über Click&BuyJAN | FEB | MÄRZ APRIL | MAI | JUNI JULI | AUG | SEPT OKT | NOV | DEZ
Das Geschenk für jeden Anlass, nicht nur bei 'runden' Jubiläen Andere Einzeltage oder Zahlungsarten bitte HIER bestellen
Diese Web Site verdient ihr Geld durch Produktverkäufe (CD-ROM, downloads) und in erster Linie durch Anzeigen. Wenn Sie als Webmaster zuverlässige Partner suchen für Ihr eigenes Anzeigenschäft, dürfen Sie sich gerne auf unsere Empfehlungen stützen:
z.B.: GigaCash & ProfiWin