Pippin der Jüngere, Pippin III. (französisch: Pépin III, Pépin le Bref), oft auch fälschlich der Kleine oder der Kurze genannt. (* 714; † 24. September768) war ein fränkischer Hausmeier.
Pippin war der Sohn Karl Martells und Vater Karls dem Großen. Als fränkischer Hausmeier teilte er die Herrschaft mit seinem Bruder Karlmann. Nachdem Karlmann 747 der Herrschaft entsagte, vereinigte Pippin das fränkische Reich. 751 wurde Pippin mit Zustimmung des Papstes zum König gewählt und beendete die Reihe der germanischen Könige aus dem Geschlecht der Merowinger. Mit der Wahl Pippins zum König begann die Königsherrschaft der Karolinger im Frankenreich.
754 und 756 kämpfte Pippin gegen die Langobarden, die unter Aistulf in Italien ehemals römisch-byzantische Gebiete besetzt hatte. Die zurückeroberten Gebiete übereignete er der römischen Kirche (Pippinsche Schenkung).
Vor seinem Tod teilte Pippin das Reich zwischen seinen beiden Söhnen Karl und Karlmann I. auf.
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