wer ist, was ist, wo ist, wann war, was war - Lexikon / Chronik / Biografie / Wissen - Persepolis


Werbung

Produkte / Services :|: Chronik CD :|: als Startseite | zu den | empfehlen :|: Impressum
Lexika @ InfoBitte.de :|: Universal-Lexikon | WeltKunst | Geteiltes Deutschland | Zweiter Weltkrieg
WeltChronik.de :|: Welt | Deutschland | Kultur/Kunst/Technik :|: BildDatenBank :|: Biografien

Navigation

WeltChronik
Deutsche Chronik
KulturChronik
Biografien
Bilddatenbank
Kalenderblatt
Epochen
Lexika @ InfoBitte.de
Produkte

Suchfunktionen
Chronik-Jahr direkt

Nur Zahl eingeben
Bereich: '0'-'2001'
PARTNER
Ahnenforschung

Quellen für die Schule

FREE 4 WebMasters

Wir haben eine ganze Palette kostenloser Angebote von uns
für WebMaster und HomePage Besitzer aufbereitet

Holen Sie sich hier ab

was Sie gerne einsetzen würden
Suchfunktionen, Kalenderblatt, uam
für Ihre WebSite



Persepolis

ein InfoBitte / WeltChronik
Sach-Artikel (Enzyklopädie / Lexikon)

Entwickelt von ICA-D aus der XML-Version der deutschen WikiPedia
© 2004/2005 ff by de.wikipedia.org, teilw. by ICA-D
blättern» voriger Artikel | Hauptseite | nächster Artikel «blättern

Die altpersische Residenzstadt Persepolis (persisch: Takht-e Djamshid, altpers. Parseh) war die Hauptstadt des antiken Perserreichs unter den Achämeniden und wurde 520 v. Chr. durch Dareios I. im Süden des heutigen Iran in der Region Persis gegründet. Persepolis war der griechische Name; der persische bedeutet Thron des Dschamschid nach einem sagenumwobenen König der Frühzeit.


Die Stadt lag auf der Hochebene von Marv Dasht in der zentralen Provinz Fars. Als man die frühere Residenz Pasargade um 50 km hierher verlegte, wurde am Fuße des Berges Kuh-e Rahmat eine 15 [ha] große Plattform gepflastert. Die Palaststadt wurde 330 v.Chr. zerstört, aber ihre (teils wiederaufgebauten) Reste beeindrucken bis heute. Sie zählen zum Unesco-Welterbe und sind rund 60 km nordöstlich der Großstadt Shiraz (700 km südlich von Teheran) zu besichtigen.



Inhaltsverzeichnis


1 Vergangene Schönheit einer toleranten Residenz

  1.1 Die Reliefs der Apadana

  1.2 Tor der Völker, Astronomie und Königsgräber

  1.3 Weitere archäologische Reste

2 Geschichtlicher Überblick

3 Weblinks


Vergangene Schönheit einer toleranten Residenz

Das persische Weltreich wurde von Kyros II. durch Vereinigung dreier Länder gegründet und reichte unter Dareios um 520 v. Chr. von Kleinasien und Ägypten bis zum Indus. Es wurde eher maßvoll und teilweise föderalistisch regiert.


Persepolis (griech. Perserstadt) ist ein Glanzlicht dieser altpersischen Kultur und Politik der Achämeniden. Die Palaststadt ist noch heute ein Identifikationsort für viele Iraner, obwohl oder gerade weil sie weit in die vorislamische Zeit zurückreicht. Nach 200-jährigem Bestand wurde sie 331 v. Chr. von den Truppen Alexander d. Gr. in Brand gesteckt, manche ihre Schätze vermutlich nach Europa verbracht. Der letzte Schah Mohammad Reza Pahlevi ließ Teile von Persepolis zum 2.500-jährigen Jubiläum (1971 renovieren und mit touristischer Infrastruktur, Parkplätzen und Geschäften ausstatten. Die islamische Revolution ließ allerdings die Besucherzahlen auf etwa ein Zehntel (einige Hundert pro Tag) sinken.


Die kunstvollen Gebäude und Paläste entstanden auf einer künstlichen Terrasse von 300 x 500 Metern, aus Stein gehauen und nur mit einer hohen Backsteinmauer umgeben. Militärische Verteidigung war hier wegen der Weite des Landes und seiner guten Postverbindungen entbehrlich. Gebaut wurde nicht durch Sklaven, sondern von gut bezahlten Facharbeitern.


Sehr beeindruckend war - neben drei Palästen mehrerer Könige - der Hundert-Säulen-Saal, vor allem aber der Audienzsaal Apadana mit 36 Säulen von 20 Metern Höhe. Die Kapitelle der Säulen sind mit Stier- und Löwenmotiven verziert, den Symbolen der Könige; auch Vogelkapitelle und Keilschrifttexte in elamischer Sprache finden sich.


Die Reliefs der Apadana

Die breiten Stiegenaufgänge zur Apadana sind mit unzähligen wunderbaren Reliefs geschmückt, deren hochqualitative Steine den vernichtenden Brand großteils überstanden haben. Man sieht in langen Reihen die Vertreter der 28 Völker wie Meder, Bewohner von Babylonien, Arabien und Ägypten, ferner Griechen, Skythen und sogar Inder - kenntlich an ihrer Tracht sowie typischen Gesten und Waffen, mit denen sie dem König die Gaben ihrer Länder zum Neujahrsfest bringen.


Es finden sich z.B. lange Faltengewänder aus Assyrien, einige Inder mit fein gewebten Überwurfmänteln, oder Syrer mit Leibrock und Stola. Dargestellt sind auch Soldaten der "10.000 Unsterblichen".


Die Herrscher werden von Dienern mit Sonnenschirm und Fliegenklappe geschützt, sind aber kaum größer dargestellt als die Unterworfenen. Dies und das Fehlen blutiger Kampfszenen steht in krassem Gegensatz etwa zu Triumphbildern aus Assyrien. Das Weltreich der Achämeniden dürfte demnach mit einiger Toleranz regiert worden sein, was z.B. auch zum Ruf von Kyros I. als weiser Herrscher passt, der die Juden aus dem Exil von Babylon heimkehren ließ.


Tor der Völker, Astronomie und Königsgräber

Der prächtige Haupteingang zum Areal und zu den zwei großen Säulenhallen wurde Tor aller Völker genannt. Das Tor ist wohl auch ein Symbol für die Toleranz, die den unterworfenen Völkern (von denen einige mit Fars mittels Freundschaftsvertrag verbunden waren) ihre eigene Lebensweise und Kultur beließ.


Die Lage und Ausrichtung zum Kuh-e-Rahmat scheint sorgfältig gewählt zu sein: Am Äquinoktium (21. März), dem Termin des persischen Neujahrsfestes, fällt das morgendliche Sonnenlicht durch das Tor aller Länder (doch war wegen des Berges eine Schneise nötig). Die Archäoastronomie vermutet noch weitere kalendarische Funktionen der Anlage. Sie präsentiert sich nach mehreren Himmelsrichtungen - ist aber interessanterweise westlich dominiert, obwohl sonst Richtungen nach Sonnenaufgang zu erwarten wären.


Während die fast 15 Hektar große Plattform nur ein einziges Königsgrab enthält, sind die anderen einige Kilometer weiter in einer steilen Felswand untergebracht, dem Naqch-e Rustam. Zu den Grabkammern von Artaxerxes II. und Artaxerxes III. führt nur ein steiler Aufstieg. Das Innere wurde früh geplündert und enthält keine Reliefs (mehr). Außen sind jedoch Teile der Leibwache aus den 10.000 Unsterblichen zu erkennen.


Weitere archäologische Reste

Ein Gutes hat die Brandschatzung gezeitigt: durch das Feuer würden etwa 30.000 Tontafeln gehärtet und blieben über 2.500 Jahre bestens erhalten. So können heutige Archäologen viele Details nachlesen, bis hin zur Buchhaltung der Stadtverwaltung.


Teile des Palastareals wurden offenbar schon vor Dareios I. geplant. Der dritte, 25 Jahre regierende Achämenidenkönig ließ sich auch einen reich ausgestatteten Winterpalast im wesentlich milderen Klima von Susa errichten und eine Fernstraße mit 22 Poststationen alle 24 km herstellen. Susa liegt 400 km westlich, bei der heutigen Großstadt Abadan nahe der irakischen Grenze. Leider ist auch hier der größte Teil zerstört, ebenso wie die erste altpersische Residenz Pasargade nahe von Persepolis.


Geschichtlicher Überblick



Erste Planungen der Gesamtanlage unter Darius I.


  • 330 v. Chr.


Alexander der Große lässt die Stadt Persepolis und die Palaststadt brandschatzen; König Dareios' III. wird ermordet.


  • Um 100 bis 632


Die Stadt Istachr wird aus dem Material Persepolis' erbaut. Sie wird Residenz der Sassaniden bis zu ihrer Zerstörung durch Kalif Omar. Danach wird die Region durch Schiras dominiert.


  • Um 100 bis 632


Der Ursprung der Stätte war den arabischen Geografen nicht mehr bekannt. In mittelalterlicher Zeit hieß die Stelle Masdjed-e-Chehel Minar (Moschee der 40 Minarette).




Erstes Interesse europäischer Forschungsreisender für die Örtlichkeit




Erste Ausgrabung durch amerikanische Archäologen, vor allem unter James Henry Breasted


  • 1971


Anlage einer Zeltstadt aus Anlass der 2500-Jahr-Feier des persischen Kaiserreiches


  • 1979


Ernennung der Ruinen von Persepolis zum Unesco-Weltkulturerbe


Weblinks



blättern» voriger Artikel | Hauptseite | nächster Artikel «blättern

Dieser Beitrag ist aus der XML-Version der deutschen WikiPedia® entwickelt worden und unterliegt inhaltlich den GNU FDL-Lizenzbestimmungen. Linkziele außerhalb der wikipedia-Inhalte unterliegen den Urheberrechten der jeweiligen Anbieter




Wörterbuch


Produkte
2000 Jahre
Chronik CD-ROM


Kalenderblatt in
Schmuckblatt
Ausführung


Geburtstags-Bios

Suchen/Google-Ads
Kalenderblatt
druckfertig
( DirectDownloads )
Kalenderblätter
druckfertig aufbereitet für Schmuckblätter
zum Selbstdrucken

im Word DOC6/RTF Format, je Euro 5
über Click&Buy
JAN | FEB | MÄRZ
APRIL | MAI | JUNI
JULI | AUG | SEPT
OKT | NOV | DEZ

Das Geschenk für jeden Anlass, nicht nur bei 'runden' Jubiläen
Andere Einzeltage
oder Zahlungsarten

bitte HIER bestellen


© 2000 ff by ICA-D, D-76751 Jockgrim, Germany
Verantwortlich im Sinne des Presse- und Multimedia-Rechts: Dipl.-Ing. Rainer Detering, Waidweg 18, 76189 Karlsruhe


| Immer | Unsere | InfoBitte weiterempfehlen
KALENDERBLATT von HEUTE | SUCH-Funktionen ALLE und nach BEREICHEN | Startseite
Welt-Chronik | Kunst-, Kultur-, Technik-Geschichte | Deutsche Chronik | 2000 Biografien | Bild-Datenbank
Gesetzestexte | SkateGuide | Online Jigsaw Puzzles | GeschenkTip | Produkte, Services, Impressum



*NEU* bei InfoBitte *NEU*



die deutsche WikiPedia
bei InfoBitte.de mit
650,000 Querverweisen zu
2000 Jahre Chronik



InfoBitte
Portal zu Portalen
Hauptseite


Suchfunktionen

Wissen, Biografien, Geschichte
besser gezielt suchen mit
domain-Filterung

die Links führen im neuen Fenster
zu den jeweiligen Hauptseiten,
das Anklicken eines Buttons zur
Filterung für die Google-Suche



Google
Lexika @ InfoBitte.de

ib InfoBitte.de (alle Lexika)
ib Universal-/Hand-Lexikon
die WikiPedia @ InfoBitte
ib L. WeltKunstGeschichte
ib L. Geteiltes Deutschland
ib L. Zweiter Weltkrieg

2000 Jahre Chronik

WeltChronik.de (Texte)
  
WeltChronik auf CDROM
deutsche Geschichte
Kultur-/TechnikGeschichte
WeltChronik Bilder
Chronik Biografien

Google
2000 Jahre Chronik
offline auf CDROM

Hier Kaufen


WeltChronik Jahr...
(eigene Suchfunktion)

Nur Zahl eingeben
Bereich: '0'-'2001'





Diese Web Site verdient ihr Geld durch Produktverkäufe (CD-ROM, downloads) und in erster Linie durch Anzeigen. Wenn Sie als Webmaster zuverlässige Partner suchen für Ihr eigenes Anzeigenschäft, dürfen Sie sich gerne auf unsere Empfehlungen stützen:
z.B.: GigaCash & ProfiWin