Pejko zeigte schon in jungen Jahren ein ausgesprochenes Interesse für die Musik und schrieb bereits im Kindesalter seine ersten Kompositionen. Ab 1933 studierte er Komposition an der Musikschule in Moskau; 1937 wechselte er an das Konservatorium, wo er bis 1940 Komposition bei Nikolaj Mjaskowski und Nikolaj Rakow studierte. Nachdem er in den Jahren 1941 bis 1943 in Ufa in einem Militärkrankenhaus tätig gewesen war, wurde Pejko 1944 Lehrbeauftragter und Assistent von Dmitri Schostakowitsch am Moskauer Konservatorium. Ab 1952 war er an derselben Stätte Dozent. Im Jahre 1959 wechselte er ans Moskauer Gnesin-Institut, eine Musikfachschule, an der er bis zu seinem Lebensende als Professor für Komposition wirkte. Zu seinen Schülern zählen Alexander Arutjunjan und Sofia Gubaidulina. Pejko erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. zwei Stalinpreise für seine erste Symphonie (1947) und seine Moldauische Suite (1951).
Stil
Pejko war ein eher traditioneller Komponist, der sich besonders für großformatige Werke interessierte und in diesen das klassische Konzept einer dramatisch geprägten Konfliktlösung verfolgte. Teilweise orientierte er sich in seinem Schaffen an seinem Bekannten Schostakowitsch, doch ist dessen ironischer Tonfall bei Pejko längst nicht so stark vertreten. Außerdem band er viel stärker die Volksmusik der Sowjetvölker in seine Tonsprache ein und unternahm zu diesem Zweck häufig Forschungsreisen. Seine Werke haben deshalb einen eindeutig "russischen" Tonfall. Pejko hielt an einer erweiterten, mit Dissonanzen angereicherten Tonalität fest. Viele seiner Werke weisen eine konzertante, instrumentengerechte Schreibweise auf, die Gespür für Effekte verrät und als "musikantisch" beschrieben werden kann.
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