Abkürzung für "Personal ComputerMemory Card International Association". Dieser Begriff beschreibt einen Standard für Erweiterungskarten für mobile Computer, die anfangs überwiegend als mobile Datenspeicher dienten. Derzeit sind aber auch viele andere Anwendungen mit diesen Karten realisiert worden. Sie arbeiten stromsparend und unterstützen Plug and Play, sind also im laufenden Betrieb wechselbar. Es gibt drei verschiedene Typen, die sich in ihrer Dicke unterscheiden:
Typ I: 3,3 mm. Wird vor allem für Speicherkarten mit SRAM oder Flash eingesetzt.
Typ III: 10,5 mm. Typische Produkte sind miniaturisierte Festplatten, die es inzwischen aber auch schon als Typ-II-Karten gibt.
Alle Typen haben eine Grundfläche im Scheckkartenformat (85,6 × 54 mm) und sind damit sehr kompakt und leicht zu transportieren. Inzwischen hat sich statt "PCMCIA-Karte" der Begriff "PC-Karte" (PC Card) durchgesetzt. PCMCIA-Karten lassen sich außerdem nach ihrer Datenbreite unterteilen:
16 Bit: Die Kommunikation mit dem Computer erfolgt über die 68-polige Buchse an einer Stirnseite der Karte. Die mit diesem Kartentyp erzielbaren Datenraten entsprechen etwa der von 16-Bit-ISA-Karten (etwa 16 MB/s). Sie werden in der Regel mit 5 Volt betrieben, es soll jedoch auch 3,3-Volt-Karten geben.
32 Bit: "Cardbus"-Karten. Gegenüber den 16-Bit-Karten besitzen sie einen zusätzlichen, meist goldenen Kontaktstreifen auf der Oberseite. Die Übertragungsrate liegt bei 33 MHz und ist mit PCI-Karten vergleichbar (max. 133 MB/s). Cardbus-Karten werden stets mit 3,3 Volt betrieben. Sie erlauben Busmastering, was die Prozessor-Belastung während der Datenübertragung verringert.
Karten, die USB-Anschlüsse enthalten, sind immer Cardbus-Karten. Es ist somit nicht möglich ältere Notebooks, ohne CardBus Steckplätze, mit einem USB-Anschluss zu versehen.
Kompatibilität
Die Technik ist voll abwärtskompatibel. Slots für Cardbus-Karten können also auch 16-Bit-Karten betreiben, aber nicht umgekehrt. Typ-II-Slots nehmen auch Typ-I-, aber keine Typ-III-Karten auf. Die für eine Karte erforderliche Spannung ist über eine Aussparung an der rechten Seite der Stirnseite codiert. So wird verhindert, dass man 3,3-Volt-Karten in Slots betreibt, die nur 5 Volt liefern. Slots, die für 3,3-Volt-Karten geeignet sind, können auch 5-Volt-Karten versorgen.
Notebooks ab Herstellungsjahr 1999 sind in der Regel mit Cardbus-Slots ausgestattet.
Böse Zungen behaupten, die Abkürzung bedeute in Wirklichkeit "People Can't Memorize Computer Industry Acronyms" (in etwa: Niemand kann sich die Akronyme der Computer-Industrie merken).
Dieser Beitrag ist aus der XML-Version der deutschen WikiPedia® entwickelt worden und unterliegt inhaltlich den GNU FDL-Lizenzbestimmungen. Linkziele außerhalb der wikipedia-Inhalte unterliegen den Urheberrechten der jeweiligen Anbieter
( DirectDownloads ) Kalenderblätter druckfertig aufbereitet für Schmuckblätter zum Selbstdrucken im Word DOC6/RTF Format, je Euro 5 über Click&BuyJAN | FEB | MÄRZ APRIL | MAI | JUNI JULI | AUG | SEPT OKT | NOV | DEZ
Das Geschenk für jeden Anlass, nicht nur bei 'runden' Jubiläen Andere Einzeltage oder Zahlungsarten bitte HIER bestellen
Diese Web Site verdient ihr Geld durch Produktverkäufe (CD-ROM, downloads) und in erster Linie durch Anzeigen. Wenn Sie als Webmaster zuverlässige Partner suchen für Ihr eigenes Anzeigenschäft, dürfen Sie sich gerne auf unsere Empfehlungen stützen:
z.B.: GigaCash & ProfiWin