Der Ausdruck Paritätsbit bezeichnet ein Prüfbit, welches an ein Datenwort gebunden ist und der Fehlererkennung dient. Mit Hilfe des Paritätsbits lässt sich ein 1-Bit-Fehler in einem Datenwort feststellen, jedoch nicht korrigieren. Hierfür gibt es Weiterentwicklungen wie den Hamming-Code oder das ECC-Verfahren. Beide Verfahren werden vorwiegend bei der Fehlererkennung in Speichermodulen verwendet.
Unterschieden wird zwischen zwei Paritätsprotokollen: even (gerade) und odd (ungerade). In beiden Fällen wird die Anzahl der Einsen innerhalb des zugeordneten Worts ermittlelt. Ist die Parität "even" (gerade) eingestellt, so wird das Paritätsbit gesetzt, falls eine ungerade Anzahl Datenbits im Zeichen gesetzt ist. Im Falle "odd" (ungerade) wird das Bit gesetzt falls eine gerade Anzahl Datenbits innerhalb des Zeichens gesetzt ist. Mit "gerade" oder "ungerade" ist also die Anzahl gesetzter Datenbits inklusive des Paritätsbits gemeint.
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