Der Öskjuvatn ist ein See im Hochland von Island. Seine Fläche beträgt ca. 11 km2. Der See ist mit einer Tiefe von bis zu 220 m der tiefste See Islands.
Der See liegt im Zentralkrater des VulkansAskja im Nordosten des Vatnajökull. Er entstand ebenso wie der benachbarte Víti-Krater bei einer gewaltigen Vulkanexplosion im Jahre 1873.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts verschwanden auf dem See zwei deutsche Forscher spurlos, Walter von Knebel und Max Rudloff. Die deutsche Verlobte von Knebel, Ina von Grumbkow, machte sich etwas später auf die Suche nach ihnen, fand jedoch keine Spur der beiden. Man vermutet, dass sie in dem kleinen Boot, mit dem sie auf den See hinausfuhren, durch eine Steinschlaglawine getötet wurden. Ina von Grumbkow wünschte sich, den See nach Knebel zu benennen. Es blieb aber bei der isländischen Bezeichnung Öskjuvatn.
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