Die Morphologie beschäftigt sich mit der Erforschung der bedeutungstragenden Elemente der Sprache. Dies muss unterschieden werden von den bedeutungsunterscheidenden Elementen, die Gegenstand der Phonologie ("Lautlehre") sind.
Der Begriff Morphologie wurde im 19. Jahrhundert von den Sprachwissenschaftlern übernommen, um typische Wortbildungsmuster zu beschreiben. Ursprünglich stammt er von Goethe, der ihn für die Lehre von den Formen, besonders in der Botanik, eingeführt hat. August Schleicher übernahm ihn dann 1860 für die Linguistik, allerdings nur als Überschrift und zunächst wenig beachtet. Von Morphemen spricht erstmals Leonard Bloomfield (1933: Language; siehe auch Deskriptive Linguistik), von da aus verbreitet sich der Begriff dann in der Linguistik.
Das kleinste grammatisch relevante Element einer Sprache nennt man Morphem. (Die lange Zeit geltende Definition des Morphems als kleinste bedeutungstragende Einheit ist nicht ausreichend, da sie u.a. Fugenmorpheme ["Arbeitsweise"] und Expletiva ["es regnet"] nicht berücksichtigt.) Morpheme setzen sich aus Phonemen zusammen und bilden ihrerseits Worte.
Dieser Beitrag ist aus der XML-Version der deutschen WikiPedia® entwickelt worden und unterliegt inhaltlich den GNU FDL-Lizenzbestimmungen. Linkziele außerhalb der wikipedia-Inhalte unterliegen den Urheberrechten der jeweiligen Anbieter
( DirectDownloads ) Kalenderblätter druckfertig aufbereitet für Schmuckblätter zum Selbstdrucken im Word DOC6/RTF Format, je Euro 5 über Click&BuyJAN | FEB | MÄRZ APRIL | MAI | JUNI JULI | AUG | SEPT OKT | NOV | DEZ
Das Geschenk für jeden Anlass, nicht nur bei 'runden' Jubiläen Andere Einzeltage oder Zahlungsarten bitte HIER bestellen
Diese Web Site verdient ihr Geld durch Produktverkäufe (CD-ROM, downloads) und in erster Linie durch Anzeigen. Wenn Sie als Webmaster zuverlässige Partner suchen für Ihr eigenes Anzeigenschäft, dürfen Sie sich gerne auf unsere Empfehlungen stützen:
z.B.: GigaCash & ProfiWin