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Mayen

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Dieser Artikel befasst sich mit der deutschen Stadt Mayen. Für die Ortschaft Mayen in der Gemeinde Vionnaz im Kanton Wallis, Schweiz; siehe: Mayen VS


Tabelle

[Bild extern:] Feuerwerk in Mayen anlässlich des Lukasmarktes


Mayen ist eine Stadt im Landkreis Mayen-Koblenz (Rheinland-Pfalz) in der Vulkaneifel (Osteifel) mit rund 20.000 Einwohnern. Eingemeindet sind die Orte Alzheim (Allenz und Berresheim), Kürrenberg, Betzing, Hausen und Nitztal. In Mayen ist der Sitz der Verbandsgemeinde Vordereifel.


Inhaltsverzeichnis


1 Geografie

2 Geschichte

3 Infrastruktur

4 Industrie

5 Sehenswürdigkeiten

6 Veranstaltungen

7 Bildungseinrichtungen

8 Mayener Persönlichkeiten

9 Weblinks


Geografie

[Bild extern:] Landschaftskarte


Westlich (sowie (nördlich und südwestlich) von Mayen erhebt sich in einer Geländestufe die Eifel. Östlich öffnet sich die Landschaft zum flach auslaufenden Koblenz-Neuwieder-Becken, das wiederum in den Nordteil Pellenz und den Südteil Maifeld unterteilbar ist, die landläufig noch zur Eifel gerechnet werden. Daher kommt die Bezeichnung "Mayen, das Tor zur Eifel".


Das kleine Flüsschen Nette (Mittelrhein) durchfließt die Stadt von der Eifel kommend in Richtung Weißenthurm am Rhein und dient nicht zuletzt auch der ansässigen Papierindustrie.


Geschichte

Bereits in der römischen Zeit war Mayen ein wichtiger Wirtschaftsstandort. Hier waren von dem Ende des 3. Jahrhunderts bis ins Mittelalter Töpfereien angesiedelt, deren Produkte in ganz Mitteleuropa verbreitet wurden. Eine noch ältere - vorgeschichtliche - Nutzung erfuhren die Steinbrüche im Umfeld, deren Basalt in Mayen zu Mühlsteinen und deren Tuff zu Sarkophagen weiterverarbeitet wurden. Diese Sarkophage fanden sich mit bedeutenden gläsernen Beigaben auf dem Gräberfeld (heute im Museum auf der Genovevaburg).


Der Name Mayen leitet sich wahrscheinlich aus dem Namen Megina her, der 847 erstmalig urkundlich den Ort in der Ebene beziehungsweise auf dem Feld (keltisch "magos") bezeichnet.


Im 8. Jahrhundert ist die Sage der Genoveva angesiedelt, die Mayen als Regierungssitz des Pfalzgrafen Siegfried nennt.


Mayen wurde erstmals urkundlich erwähnt 1041 und bekam 1291 die Stadtrechte durch Rudolf I. von Habsburg.


Namentlich ist Mayen möglicherweise verwandt mit dem süd-östlich liegenden Maifeld, da Mayen im Mittelalter auch als Hauptstadt des Meiengaus bezeichnet wurde.


Im Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt, insbesondere bei den Luftangriffen vom 12. Dezember 1944 und vom 2. Januar 1945, zu ca. 90 Prozent zerstört und erst nach besonderer Abstimmung wurde der Wiederaufbau beschlossen.


Bis 1973 war Mayen Kreishauptstadt des Landkreises Mayen (KFZ-Kennzeichen MY). Die Kreisverwaltung wurde dann nach Koblenz verlegt und der Kreis umbenannt in Landkreis Mayen-Koblenz mit dem neuen KFZ-Kennzeichen MYK.


Infrastruktur

Günstige Lage zwischen A61 (Köln, Ludwigshafen) und A48 (Trier, Koblenz).


Eisenbahnanbindung: Andernach (Rheinschiene), Gerolstein über Transregio (Eifelquerbahn). Regelmäßige (stündliche) Buslinien von/nach Andernach/Neuwied und Koblenz, aber auch in die Eifel (nach Westen). Die Stadt gehört dem Verkehrsverbund Rhein-Mosel an.

Einige Einkaufszentren außerhalb, schöne Innenstadt mit Fußgängerzone, Krankenhaus, Rettungsleitstelle.


Industrie

Basalt-, Schiefer-, Papierindustrie, Maschinenbau, Aluminium- und Kunststoffverarbeitung.


Sehenswürdigkeiten

Genovevaburg aus dem 13. Jahrhundert darin das Eifelmuseum, Pfarrkirche St. Clemens mit verdrehtem Turm (Wahrzeichen der Stadt, 1945 wiedererrichtet), Lapideapark des Mayener Bildhauersymposiums im Grubenfeld, Vulkaninfostation des Vulkanparks.


Nicht weit entfernt im Nettetal: Schloss Bürresheim.


Veranstaltungen

  • Lukasmarkt: Jahrmarkt im Oktober mit einer Woche Fahrgeschäften (Karussels etc.) sowie (von der ursprünglichen Idee her) zwei Tagen Viehmarkt und Krammarkt.
  • Burgfestspiele: Mehrere Wochen im späten Frühjahr in denen im Innenhof der Genovevaburg jährlich unterschiedliche Theateraufführungen stattfinden.


Bildungseinrichtungen

In Mayen befindet sich die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung (FHÖV Mayen), sowie ein Gymnasium (Megina), eine Realschule (Albert-Schweitzer), zwei Hauptschulen (Hinterburg, St. Veit), eine Berufsschule, mehrere Grundschulen eine Imkerfachschule und eine Dachdeckerfachschule.


Mayener Persönlichkeiten



Weblinks



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