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Lennon, John
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Biografie / Biographie / Biography

* 9. Oktober 1940 - † 8. Dezember 1980

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John Winston Ono Lennon (* 9. Oktober 1940, † 8. Dezember 1980), war Gründer und Frontmann der Beatles.


John Lennon wurde am 9. Oktober 1940 in Liverpool während eines deutschen Bombenangriffs geboren. Nach einigem Hin und Her wuchs er bei seiner Tante Mary Smith, genannt "Mimi", auf.


Im Alter von 15 Jahren beschloss er unter dem Einfluss eines seiner größten Idole, Elvis Presley, Rock'n'Roll-Musiker zu werden.


1955 gründete John Lennon (Gesang, Gitarre und Banjo) seine erste Band "The Quarrymen". Später nahm er Paul McCartney (Gesang und Gitarre) und George Harrison (Gesang und Gitarre) in die Gruppe auf. Lennons Freund aus der Kunstschule Stuart Sutcliffe (Bass) und der Schlagzeuger Pete Best komplettierten die Ur-Beatles. Als Sutcliffe 1962 an den Folgen eines Hirntumors starb, übernahm McCartney die Bassgitarre. Im selben Jahr ersetzte Ringo Starr den indisponierten Pete Best - die Geburtsstunde der Beatles.


1968 veröffentlichte Lennon erstmals zusammen mit seiner späteren Frau Yoko Ono auf "Zapple", einem Unter-Label des Beatles-eigenen Musikverlags "Apple Records", die Platte "Unfinished Music No. 1 - Two Virgins". Die Platte erregte viel Aufsehen, nicht jedoch wegen der avantgardistischen Klangcollagen, sondern auf Grund des Covers - es zeigte John und Yoko nackt, wie Gott sie schuf.


1969 gründete Lennon mit seiner Frau Yoko Ono die "Plastic Ono Band", deren erste Single, die Friedenshymne "Give Peace A Chance", es im März '69 weltweit unter die Top 20 der Musikcharts schaffte. Ebenfalls 1969 ließ er offiziell seinen Zweitnamen in Ono ändern. Von nun an trugen "johnandyoko" insgesamt 9 "O"s in ihren Namen - eine Zahl die sie beide als "ihre" Schicksalszahl bezeichneten.


Am 10. April des Jahres 1970 verkündete Paul McCartney die offizielle Auflösung der Beatles und kam damit Lennon zuvor, der dies für sich selbst beanspruchte.


Während seiner Solokarriere komponierte Lennon eine Vielzahl von Stücken, wie beispielsweise Give Peace A Chance oder auch das berühmte "Imagine". Wie der Mensch John Lennon waren auch seine Lieder oft sehr politisch und engagierten sich u.a. gegen den Krieg. So spielte er 1967 eine tragende Rolle in dem Antikriegsfilm How I Won the War von Richard Lester (deutsch "Wie ich den Krieg gewann"). 1973 ließ er sich wegen Eheproblemen auf eine zeitweilige Trennung von Ono ein. Jedoch fanden sie Ende 1974 wieder zusammen und wurden ein Jahr darauf, am 9. Oktober 1975, - Lennons 35. Geburtstag - Eltern ihres gemeinsamen Sohnes Sean Taro Ono Lennon. Kurz vor seiner Ermordung nahmen Lennon und Ono ihr letztes gemeinsames Album "Double Fantasy" auf.


Am 8. Dezember 1980 wurde John Lennon von dem geistig verwirrten Attentäter Mark David Chapman in New York vor dem "Dakota-Building", in dem Lennon mit seiner Frau ein Apartment bewohnte, erschossen. Dem Dakota Building gegenüber wurde 1985 im Central Park ein Bereich nach einem seiner schönsten Lieder, in Strawberry Field, benannt.


Lennons Witwe, die japanisch-amerikanische Künstlerin Yoko Ono (* 18. Februar 1933), widmet sich seitdem dem Erhalt und der Verbreitung der Kunst von John Lennon, indem sie stetig weiteres Material des Ex-Beatles veröffentlicht.


15 Jahre nach Lennons Tod löste die "Beatles Anthology" ein erneutes Aufleben der Beatlemania aus. Dafür bearbeiteten die drei Restbeatles - auch "Threetles" genannt - zwei Demo-Aufnahmen Lennons. 1995 erschien die Single "Free As A Bird", im darauffolgenden Jahr "Real Love". Das Besondere daran war, dass Lennons Stimme von Tonbändern kam, die er Ende der 70er Jahre zu Hause in New York aufgenommen hatte.


Diskografie

Solo Alben

  • Unfinished Music No. 1 - Two Virgins (1968)
  • Unfinished Music No. 2 - Life With The Lions (1969)
  • The Wedding Album (1969)
  • Live Peace In Toronto 1969 (1969)
  • John Lennon/Plastic Ono Band (1970)
  • Imagine (1971)
  • Sometime In New York City (1972)
  • Mind Games (1973)
  • Walls And Bridges (1974)
  • Roots (1975)
  • Rock'n'Roll (1975)
  • Shaved Fish (Best Of) (1975)
  • Double Fantasy (1980)


Posthum erschienene Alben

  • Milk And Honey (1984)
  • Menlove Ave (1986)
  • Live In New York City (1986)
  • The Lennon Anthology (1998)
  • Wonsaponatime (Auswahl aus The Lennon Anthology) (1998)
  • sowie diverse Best Ofs


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