Nach Herzog Gotfrids Tod 709 übernahmen Lantfrid und sein Bruder Theudebald das Amt des alamannischen Herzogs.
Beide Brüder standen in ihrem Amt den fränkischen Hausmeiern in erbitterter Feindschaft gegenüber.
Klosterbischof Pirmin gründete 724 unter dem Schutz des Hausmeiers Karl Martell das KlosterReichenau inmitten des alamannischen Herzogtums, was von Lantfrid und Theudebald als Provokation aufgefasst wurde. Theudebald vertrieb 727 den Abt Pirmin, ob odium Karoli (aus Haß gegen Karl Martell) und 732 den Nachfolger Abt Heddo vom Kloster Reichenau.
In den Jahren 724 bis 730 ließ Herzog Lantfrid die Lex Alamannorum, das alamannische Stammtesrecht, zur Lex Alamannorum Landridana neu fassen.
730 führte Karl Martell einen Feldzug gegen die Herzöge Theudebald und Lantfrid, welcher noch im gleichen Jahr verstarb. Herzog Theudebald übernahm daraufhin das alleinige Herzogenamt in der Alamannia.
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