Eine Ausweichlandung ist die normale Landung eines Luftfahrzeuges, die nicht am Zielflughafen durchgeführt wird. Gründe dafür können eine kurzfristige Sperrung des Zielflughafens, oder eine Wetterverschlechterung sein. Für den Fall einer eventuellen Ausweichlandung wird bei kommerziellen Flügen gesetzlich vorgeschriebener Reservetreibstoff mitgeführt. Die Ausweichlandung ist nur selten eine Notlandung, welche einen Luftnotfall während des Fluges voraussetzt.
Von einer Außenlandung spricht man, wenn ein Segelflugzeug den geplanten Flugplatz nicht mehr erreichen konnte und im Gelände landen musste. Eine Außenlandung ist keine Notlandung.
Der Pilot entscheidet sich für eine Sicherheitslandung, wenn die äußeren Umstände ihn zum Landen zwingen, aber dennoch keine Notlandung vorliegt.
Hierbei hat der Pilot noch Zeit zu Handeln und kann sich ein geeignetes Landefeld aussuchen.
Beispiele für eine Sicherheitslandung sind:
Unerwartete Wettererscheinungen, die ein Weiterfliegen bzw. Umkehren unmöglich machen;
Lose Teile wie vergessene Schraubendreher fliegen im Inneren umher;
Hilfeleistung im Krankheitsfall
Eine Sicherheitslandung darf nicht behindert werden, für den Wiederstart ist jedoch eine Erlaubnis des Grundstückeigentümers nötig, falls dieser nicht anwesend ist, wird dies als stillschweigende Zustimmung gewertet. Gibt der Grundstückeigentümer die Zustimmung nicht, darf er den Wiederstart zwar nicht verhindern, es sollte jedoch die Polizei gerufen werden, damit die Sache offiziell ist.
Für eventuelle Schäden kommt die Versicherung auf.
Eine Notlandung eines Flugzeuges kann durchgeführt werden, wenn während eines Fluges ein Luftnotfall auftritt. Gründe dafür können sein:
Mängel oder Beschädigungen am Flugzeug, die während des Fluges festgestellt werden.
Die Notlandung erfolgt auf einem Flugplatz, oder im ungünstigsten Fall auf freiem Gelände oder als Notwasserung. Sie wird durch umfangreiche Maßnahmen des Rettungsdienstes am Boden begleitet.
Eine Bauchlandung ist eine Landung mit eingefahrenem Fahrwerk, welche zur erheblichen Beschädigung der Flugzeugunterseite führt. Sie kann bei beschädigtem Fahrwerk oder defekter Fahrwerksbetätigung durchgeführt werden.
Als Landung eines Wasserfahrzeugs bezeichnet man das Anlegen eines Wasserfahrzeuges am Ufer, Hafen oder einer sonstigen für die Landung vorgesehen Stelle (Landungsbrücke, Landungssteg), sowie das dort stattfindende Abladen von Passagieren und Ladung.
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