1280 (unter Umständen auch früher) wurde eine Stadtmauer errichtet. Bis Ende des 12. Jahrhunderts hat Köthen eigene Getreidemaße und eine Münzstätte.
1339 wird erstmalig Osterköthen erwähnt, heute ein Teil von Köthen.
1400 beginnt der Bau der Jakobskirche. 1406 wird Köthen vom Erzbischof von Magdeburg belagert. Eine damalige Kanonenkugel befindet sich heute an der Nordseite der Jakobskirche eingemauert.
1598 wird Köthen von der Pest bedroht. Ein Jahr später stürzt der Turm der Jakobskirche ein.
1617 wird die Fruchtbringenden Gesellschaft gegründet, welche sich der Pflege der deutschen Sprache verschrieben hatte. Das Palme als Symbol dieser Gesellschaft ist heute Teil des Wappens des Landkreises Köthen.
1618 ist der Pädagogen Wolfgang Ratke in Köthen und reformiert das Schulwesen.
1636 wütet die Pest erneut in Köthen, weniger als 50 Jahre später (1681-1683) tritt sie erneut auf.
1770 wird erstmals eine offizielle Volkszählung in Köthen durchgeführt; die Stadt besitzt 24.702 Einwohner. 1845 wird die Köthener Sparkassen gegründet, Gründer ist die Familie B.J.Friedhelm.
1885 wird die offizielle Schreibweise Köthens auf "Cöthen" festgelegt.
1927 werden Stadion und Schwimmbad am Ratswall eröffnet. Köthen wird jetzt offiziell "Köthen" geschrieben
1942 werden noch lebende Juden ins böhmisch Konzentrationslager Theresienstadt deportiert. Im April 1945 erreichen US-Amerikanisch Truppen Köthen. Diese geben im Juli 1945 die Besatzung and die Sowjetunion ab.
47.000 Einwohner werden 1946 gezählt. Bei einer Wahl wird die SED die Stärkste Kraft, hat aber keine Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung.
1967 finden zum ersten Mal die Köthener Bachfesttage statt.
Wolfgang Ratke (Pädagoge), Johann Sebastian Bach (Komponist), Samuel Hahnemann (Arzt), Johann Friedrich Naumann (Ornithologe), Gottfried Bandhauer (Bauingenieur), Arthur Lutze (Arzt), Angelika Hartmann (Begründerin der Kindergärten), Dr. Georg Krause (Chemiker), Hermann Wäschke (Mundartdichter/Schauspieler), Michael Naumann (Journalist/Herausgeber).
Vom ursprünglichen lutherischen bzw. reformierten Gepräge der Kirchen zeugt nur noch ein wenig die Ausgestaltung jeweils des Innenraums. Die Gottesdienste werden in beiden Kirchen nach der unierten Agende der evanglischen Landeskirche Anhalts gefeiert.
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