Engelbert I. von Berg (* 1185 oder 1186; † 7. November1225 bei Gevelsberg; später auch genannt der Heilige; in der Zählung derer von Berg ist er Graf Engelbert II. von Berg, aber auch einfach Graf Engelbert von Berg (siehe auch Diskussion)) war Erzbischof von Köln.
Im Jahre 1218 starb sein Bruder Graf Adolf III. von Berg ohne männlichen Nachkommen.
Der Herzog Walram III. von Limburg wollte sich die Güter aneignen. Er fühlte sich dazu berechtigt, da sein Sohn Heinrich (später Herzog Heinrich IV. von Limburg) mit Irmgard, der Tochter (bzw. ältesten Tochter?) Graf Adolf III. von Berg verheiratet war.
Genau so wie Engelbert auf die Güter des Erzbistums bedacht war, stritt er auch um seine eigenen Güter. Nach damaligem Recht war er der Erbe.
Er gewann den Streit in zwei Fehden (was immer das heißen mag?) obwohl sich der Herzog von Limburg mit dem Herzog von Kleve zusammentat.
Im Jahr 1220 wurde Frieden geschlossen und Limburg durch eine Jahresrente abgefunden.
Wahrscheinlich hatte Engelbert auch die besseren Beziehungen zu Kaiser Friedrich II.. 1220 wurde er Reichsprovisor (Reichsverweser) und Vormund dessen Sohns Heinrich, den er im Jahr 1222 in Aachen zum König Heinrich VII. krönte. Er blieb bis zum Tode dessen Vormund und war damit die politisch stärkste Person des Reiches.
"l'Swes leben ich lobe, des tot den wil ich iemer klagen so we im der den werden fürsten habe erslagen von Kölne! owe des duz in diu erde mac getragen! i .ne kan im nach siner schulde keine marter vinden: im waere alze senfte ein eichin wit umb sinen kragen.in wil sin ouch niht brennen noch zerliden noch schinden noch mit dem rade zerbrechen noch ouch dar uf binden:
ich warte allez ob diu helle in lebende welle slinden."
(Wes' Leben ich lobe, dessen Tod will ich immer beklagen -
So wehe dem, der den edlen Fürsten von Köln erschlagen hat!
Wehe darüber, dass die Erde ihn noch tragen mag!
Ich kann, gemessen an seiner Schuld, keine passende Marter finden:
Für ihn wäre allzu sanft eine Schlinge aus Eichenseil anzulegen um seinen Hals.
Ihn auch nicht verbrennen, weder an Gliedern zerstückeln noch ihm die Haut abziehen, weder mit dem Rade zerbrechen noch ihn darauf binden:
Ich warte bloß darauf, ob die Hölle ihn nicht bei lebendigem Leibe verschlingen will.)
Sein Leichnam wurde im Kölner Dom begraben und seine Gebeine werden heute in einem barocken Schrein, den Erzbischof Ferdinand von Bayern fertigen ließ, aufbewahrt. Er wird in Köln als Heiliger verehrt, wurde aber nie offiziell heilig gesprochen.
Sein Nachfolger Heinrich von Müllenark beauftragte den Mönch Caesarius von Heisterbach eine Biografie zu verfassen, wahrscheinlich um die Heiligsprechung vorzubereiten.
Dieser Beitrag ist aus der XML-Version der deutschen WikiPedia® entwickelt worden und unterliegt inhaltlich den GNU FDL-Lizenzbestimmungen. Linkziele außerhalb der wikipedia-Inhalte unterliegen den Urheberrechten der jeweiligen Anbieter
( DirectDownloads ) Kalenderblätter druckfertig aufbereitet für Schmuckblätter zum Selbstdrucken im Word DOC6/RTF Format, je Euro 5 über Click&BuyJAN | FEB | MÄRZ APRIL | MAI | JUNI JULI | AUG | SEPT OKT | NOV | DEZ
Das Geschenk für jeden Anlass, nicht nur bei 'runden' Jubiläen Andere Einzeltage oder Zahlungsarten bitte HIER bestellen
Diese Web Site verdient ihr Geld durch Produktverkäufe (CD-ROM, downloads) und in erster Linie durch Anzeigen. Wenn Sie als Webmaster zuverlässige Partner suchen für Ihr eigenes Anzeigenschäft, dürfen Sie sich gerne auf unsere Empfehlungen stützen:
z.B.: GigaCash & ProfiWin