Eine Gleichung heißt algebraisch, wenn zu ihrer Formulierung nur endlich viele elementare Rechenoperationen (Addition, Subtraktion, Multiplikation, Division) erforderlich sind.
Eine algebraische Gleichung erhält man durch Nullsetzen eines Polynoms, also z.B.
x2+1=0
Der Grad des Polynoms ist dann der Grad der Gleichung. Gleichungen 1., 2. beziehungsweise 3. Grades heißen lineare, quadratische beziehungsweise kubische Gleichungen. Quadratische Gleichungen können mit der pq-Formel oder der Mitternachtsformel gelöst werden, Gleichungen 3. Grades mit der cardanischen Formel (nach Geronimo Cardano, 1501-1576). Für Gleichungen 4. Grades entdeckte Ferrari, ein Schüler Cardanos eine (für die Praxis ungeeignete) Lösungsformel. Für algebraische Gleichungen höheren Grades gibt es keine allgemeine Lösungsformel. (Beweis mit Hilfe der Galoistheorie)
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