Ein Informationssystem dient der rechnergestützten Erfassung, Speicherung, Verarbeitung, Pflege, Analyse, Benutzung, Verbreitung, Disposition, Übertragung und Anzeige von Information.
Informationssysteme sind soziotechnische Systeme, die aus Teilsystemen für optimale Bereitstellung von Information und (technischer) Kommunikation dienen (Krcmar 2000, S. 20). Diese Beschreibung lässt viel Spielraum zu Interpretationen.
Die dafür notwendige Kommunikation beschränkt sich i.a. auf technische Vorgänge, ohne auf die daran beteiligten Personen stärker einzugehen. Dies kann Probleme der zwischenmenschlichen Kommunikation vermeiden, aber solche auch verursachen bzw. bewußtmachen (VGI 1994, Proc.GeoLIS3).
Kubicek et. al meinen: "Informationssysteme bieten für bestimmte Zielgruppen Informationen auf Abruf." (Kubicek et al. 1997, S. 32).
Ein Informationssystem IS kann formal als 7-Tupel beschrieben werden (Panyr (1986: 22):
IS = (A, W, Q, I, E, U, D), mit
1. A: Inputfunktion zum Aufbau der internen Repräsentationen (Erschließungsfunktion, Lernfunktion).
5. E: Outputmenge als Menge aller möglichen Outputkonfigurationen (Problemlösung, Systemvorschlag).
6. U: Updatefunktion der internen Repräsentationen (Lernfunktion, Relevanz-Feedback).
7. D: Dialogkomponente, Interface.
Insgesamt entbrennt ein Streit an der Frage, ob für die Betrachtung von Systemen Menschen und Technik als gleichwertig angesehen werden können...._ (Wer weiß mehr? --» ein Ergänzungsversuch Geof:)
Für diese Frage ist nicht unwesentlich, wieweit ein InfoSystem auf die Bedürfnisse der Benutzer eingeht. Dies hängt u.a. mit folgenden Aspekten zusammen (bitte ergänzen / redigieren!) :
Ist dem Konzept eine Systemanalyse vorausgegangen, die diese Bedürfnisse erfasst und nach möglichkeit im Modell berücksichtigt (hat)?
Waren (sind) die Datenanbieter und Datenbenützer fähig und willens, diese Bedürfnisse zu formulieren?
Hatten (haben) die Programmierer eine Vorstellung von der Denkweise und den Fach-Sprachen der Benutzergruppen?
Wie ist die technische und emotionale Belastung der Benützer bei der
Da Informationssysteme Modelle von (realen) Phänomenbereichen sind, besitzen sie wie alle Modelle inadäquate und inakkurate Bereiche, insbesondere wenn ein dynamischer Phänomenbereich unterstellt wird, was zu veralteten Modellbereichen führen kann. Es sind daher Update- und Adaptionsfunktionen notwendig, um solche Modelleigenschaften anzupassen, wobei Relevanz-Feedback-Verfahren hierfür eine Beispielklasse sind.
Kubicek, Herbert; Horst, Ulrich; Redder, Volker; Schmid, Ulrich; Schumann, Ingo; Taube, Wolfgang; Wagner, Heiderose: www.stadtinfo.de - Ein Leitfaden für die Entwicklung von Stadtinformationen im Internet, Heidelberg, Hüthig Verlag, 1997.
Panyr, Jiri: Automatische Klassifikation und Information Retrieval. Tübingen, 1986.
VGI 1994, Proceedings von GeoLIS-3. Sonderheft 'Vermessung & Geoinformation', ca. 150 S., Wien 1994.
Dieser Beitrag ist aus der XML-Version der deutschen WikiPedia® entwickelt worden und unterliegt inhaltlich den GNU FDL-Lizenzbestimmungen. Linkziele außerhalb der wikipedia-Inhalte unterliegen den Urheberrechten der jeweiligen Anbieter
( DirectDownloads ) Kalenderblätter druckfertig aufbereitet für Schmuckblätter zum Selbstdrucken im Word DOC6/RTF Format, je Euro 5 über Click&BuyJAN | FEB | MÄRZ APRIL | MAI | JUNI JULI | AUG | SEPT OKT | NOV | DEZ
Das Geschenk für jeden Anlass, nicht nur bei 'runden' Jubiläen Andere Einzeltage oder Zahlungsarten bitte HIER bestellen
Diese Web Site verdient ihr Geld durch Produktverkäufe (CD-ROM, downloads) und in erster Linie durch Anzeigen. Wenn Sie als Webmaster zuverlässige Partner suchen für Ihr eigenes Anzeigenschäft, dürfen Sie sich gerne auf unsere Empfehlungen stützen:
z.B.: GigaCash & ProfiWin