wer ist, was ist, wo ist, wann war, was war - Lexikon / Chronik / Biografie / Wissen - IKEA


Werbung

Produkte / Services :|: Chronik CD :|: als Startseite | zu den | empfehlen :|: Impressum
Lexika @ InfoBitte.de :|: Universal-Lexikon | WeltKunst | Geteiltes Deutschland | Zweiter Weltkrieg
WeltChronik.de :|: Welt | Deutschland | Kultur/Kunst/Technik :|: BildDatenBank :|: Biografien

Navigation

WeltChronik
Deutsche Chronik
KulturChronik
Biografien
Bilddatenbank
Kalenderblatt
Epochen
Lexika @ InfoBitte.de
Produkte

Suchfunktionen
Chronik-Jahr direkt

Nur Zahl eingeben
Bereich: '0'-'2001'
PARTNER
Ahnenforschung

Quellen für die Schule

FREE 4 WebMasters

Wir haben eine ganze Palette kostenloser Angebote von uns
für WebMaster und HomePage Besitzer aufbereitet

Holen Sie sich hier ab

was Sie gerne einsetzen würden
Suchfunktionen, Kalenderblatt, uam
für Ihre WebSite



IKEA

ein InfoBitte / WeltChronik
Sach-Artikel (Enzyklopädie / Lexikon)

Entwickelt von ICA-D aus der XML-Version der deutschen WikiPedia
© 2004/2005 ff by de.wikipedia.org, teilw. by ICA-D
blättern» voriger Artikel | Hauptseite | nächster Artikel «blättern

[Bild extern:] Eine IKEA-Filiale


IKEA ist ein weltweit operierender Heimeinrichtungskonzern aus Schweden. Ingvar Kamprad gründete das Unternehmen 1943 im Alter von 17 Jahren.


Die Unternehmensvision von IKEA ist es, funktionale Einrichtungsgegenstände in gutem und modernem Design zu erschwinglichen Preisen anzubieten.


Inhaltsverzeichnis


1 Firmenname, -farben und Konzern

2 Geschichte

3 IKEA in Deutschland und der Welt

4 Übrigens

5 Literatur

6 Weblinks


Firmenname, -farben und Konzern

Der Firmenname IKEA setzt sich aus den Anfangsbuchstaben von Ingvar Kamprad, dem elterlichen Bauernhof Elmtaryd und dem dem Hof nächstgelegenen Ort Agunnaryd zusammen. Die heutigen Unternehmensfarben sind die schwedischen Staatsfarben blau und gelb.


Die Eigentümerin des IKEA-Konzerns ist heute in erster Linie die Stiftung Stichting INGKA Foundation mit Sitz in den Niederlanden. Ingvar Kamprad sitzt im Aufsichtsrat der Stiftung. Die Muttergesellschaft aller Unternehmen des Konzern (von vielen Zulieferfirmen bis zu den Verkaufsgesellschaften mit den Einrichtungshäusern) ist die Holding INGKA Holding B. V.


Die Firma Inter IKEA Systems B.V. ist Inhaber der Markenrechte und des IKEA-Konzepts. Sie ist Franchisegeberin für alle IKEA Einrichtungshäuser und den Konzern selbst. Die meisten Einrichtungshäuser sind in der IKEA Group vereint, die ebenfalls zum Konzern gehört.


Geschichte

Ingvar Kamprad verkaufte mit seiner Firma anfangs allerlei verschiedene Waren darunter Kugelschreiber, Brieftaschen, Bilderrahmen, Tischdecken, Uhren, Schmuck und Nylonstrümpfe.


1947 begann Kamprad auch preiswerte Möbel per Versand, besonders an die Bauern der Region, dem Småland, zu verkaufen. So konnte er die Kosten vom Hersteller bis zum Kunden niedrig halten. Die harte Kalkulation ist bis heute einer der Sockel der Unternehmensphilosophie geblieben.


1951 erschien der erste IKEA-Katalog. Das Geschäft konzentrierte sich jetzt nur noch auf Möbel. In IKEA-Katalogen wurden bald Möbel nicht nur als einzelne Objekte, sondern als Teil eines gesamten, fertig eingerichteten Zimmers abgebildet. Diese Darstellungen waren zu damaliger Zeit revolutionär. Die Kataloge wurden zum perfekten Bindeglied zu den Kunden und zum wichtigsten Marketinginstrument des Unternehmens. 1993 wurde in der Zeitschrift PAGE verbreitet, dass der IKEA Katalog das am weitesten verbreitete Medium neben der Bibel sei beziehungsweise die höchste Auflage nach der Bibel besitzt. 2003 erschien der IKEA-Katalog in einer Auflage von 121 Mio. Stück in 23 Sprachen.


Ab 1955 bot Kamprad erstmal eigens für IKEA entworfene Möbel an. Um die Möbel besser verschicken zu können, ließ er sie ab 1956 in Einzelteilen zusammen mit einer Bauanleitung in flache Kartons verpacken. Dieses einfache Konzept sollte IKEA in Zukunft weltweit bekannt und erfolgreich machen. Seit dieser Zeit kämpfen aber auch viele Kunden mit dem nicht immer ganz einfachen Selbstzusammenbau ihres IKEA-Einkaufs. Harald Schmidt entschlüsselte die Abkürzung IKEA in diesem Zusammenhang einmal sehr treffend: I-ch K-riege E-inen A-nfall.


1958 eröffnete das erste IKEA-Geschäft in Älmhult. Zu einer weiteren Stütze des IKEA-Konzepts wurde der Selbsttransport der Möbel durch die Kunden. So konnten die Kunden nochmals sparen. Zudem sollte es von Anfang an auf Anregung Kamprads in jedem Warenhaus auch ein Restaurant geben. Die sich durch die Niedrigpreise in ihrer Existenz bedroht fühlende, etablierte schwedische Möbelindustrie rief zum Boykott von IKEA auf. Die Zulieferfirmen weigerten sich, IKEA weiter zu beliefern. Kamprad löste die erste Krise des Unternehmens mit Bravour. Er ließ im tiefsten Kalten Krieg seine Möbel fortan in Polen produzieren und konnte somit die Preise nochmals drücken. Bereits 1963 expandierte IKEA über die Landesgrenzen hinweg und eröffnete ein Möbelhaus im norwegischen Asker, nahe Oslo.


1965 eröffnete ein weiteres IKEA-Haus in Stockholm, das damals größte Möbelzentrum Schwedens. Der Ansturm war so unerwartet groß, das gar nicht alle Möbelbestellungen abgearbeitet werden konnten. Wiederum zeigte Kamprad sein unternehmerisches Talent und ließ die Lager für seine Kunden öffnen. Bis heute sind die Lager Verkaufsraum geblieben und die Kunden können jedes Möbelstück selbst auswählen. 1970 kam es in diesem Einrichtungshaus zu einem schweren Brand. IKEA hatte jedoch zu dieser Zeit schon so große Rücklagen gebildet, dass diese finanzielle Belastung gemeistert werden konnte.


In den 1970er Jahren propagierte IKEA das Möbel als Modeartikel und Verbrauchsgegenstand ("Benutze es und wirf es weg"). Möbel sollten nicht mehr über Generationen verwendet werden wie damals noch üblich. IKEA erarbeitete sich ein Image, das für moderne ästhetische Wohnkultur steht. Doch mit mangelnder Qualität setzte IKEA seinen Ruf aufs Spiel. Daraufhin begann man, die Produktion stärker zu automatisieren und damit die Qualität sowie die inhaltliche Vollständigkeit der Möbelpackungen (oft fehlten Einzelteile wie Schrauben) zu sichern.


1973 kam es zur zweiten schweren Krise des Unternehmens. Inflation und Ölkrise ließen die Produktionskosten steigen. Doch IKEA gab damals schon in seinen Katalogen eine Preisgarantie für das gesamte Jahr. IKEA entschied sich, die Preise zu halten und bewies damit wiederum ein glückliches Händchen. Am Jahresende hatte das Unternehmen trotz der Schwierigkeiten Gewinne eingefahren.


Besonders durch die seit den 1990er Jahren verstärkt eingesetzte, humorvolle Fernsehwerbung, die vor allem an das jüngere Publikum gerichtet ist, wuchs die Popularität von IKEA weltweit.


Die größte Krise in der letzten Zeit hatte IKEA 1994 zu verkraften. Schwedische Zeitungen brachten Ingmar Kamprad mit Nazigruppierungen in Verbindung. Die Medien deckten auf, dass er die rechte Organisation eines Freundes und bekannten Nazis finanziell unterstützt hatte. Schnell wurde zum Boykott aufgerufen. Kamprads Großmutter war Sudetendeutsche und Nazianhängerin und hatte wohl seine politische Meinungsbildung negativ beeinflusst. Kamprad entschuldigte sich in einem handgeschriebenen, offenen Brief bei seinen Mitarbeitern und den Kunden und bezeichnet die Zahlungen heute als "größte Dummheit meines Lebens".


Für Aufsehen sorgte IKEA 2004 mit einen Stand auf der IT-Messe CeBIT. Zusammen mit dem US-amerikanischen Softwarekonzern Microsoft wurde eine Mischung aus Möbeln und Medien präsentiert.


IKEA in Deutschland und der Welt

IKEA gilt in Deutschland für viele als imagebildend für das moderne Schweden. Das erste IKEA-Möbelhaus in Deutschland wurde 1974 in Eching bei München eröffnet. In Deutschland gibt es momentan 32 IKEA-Einrichtungshäuser. Im Mai 2004 wurde eine neue Filiale in Mannheim eröffnet, 2005 folgen Filialen in Koblenz und Siegen. Deutschland ist damit der weltweit zweitgrößte Markt für IKEA und der Umsatzspitzenreiter.


Der größte Wachstumsmarkt ist Russland. Hier führt jede Eröffnung eines IKEA-Hauses zu einer wahren Euphorie. Es gibt bereits vier Häuser (u.a. in Moskau und St. Petersburg) und weitere zehn sind geplant.


IKEA ist heute die größte Haushaltsmöbelmarke der Welt und ein Global Player. Das Unternehmen ist in 31 Ländern mit rund 200 Filialen vertreten und lässt weltweit produzieren. IKEA setzte 2003 ca. 11 Milliarden Euro um, hat insgesamt 76.000 Mitarbeiter in 43 Ländern (Stand 2003).


Übrigens

IKEA hat ca. 10.000 Artikel im Sortiment. Der größte Umsatz wird nicht mit Möbeln sondern mit so genannten "Satellitenartikeln" (dem Krimskrams, den jeder IKEA-Kunde gern auf dem Weg zur Kasse in seinen Wagen packt) getätigt. Nur noch 40% des Gewinns erwirtschaftet IKEA mit Möbeln.


Literatur

Ingvar Kamprad, Bertil Torekull: Das Geheimnis von IKEA; S & L MedienContor, Hamburg; 1995; ISBN_3931962997


Weblinks



blättern» voriger Artikel | Hauptseite | nächster Artikel «blättern

Dieser Beitrag ist aus der XML-Version der deutschen WikiPedia® entwickelt worden und unterliegt inhaltlich den GNU FDL-Lizenzbestimmungen. Linkziele außerhalb der wikipedia-Inhalte unterliegen den Urheberrechten der jeweiligen Anbieter




Wörterbuch


Produkte
2000 Jahre
Chronik CD-ROM


Kalenderblatt in
Schmuckblatt
Ausführung


Geburtstags-Bios

Suchen/Google-Ads
Kalenderblatt
druckfertig
( DirectDownloads )
Kalenderblätter
druckfertig aufbereitet für Schmuckblätter
zum Selbstdrucken

im Word DOC6/RTF Format, je Euro 5
über Click&Buy
JAN | FEB | MÄRZ
APRIL | MAI | JUNI
JULI | AUG | SEPT
OKT | NOV | DEZ

Das Geschenk für jeden Anlass, nicht nur bei 'runden' Jubiläen
Andere Einzeltage
oder Zahlungsarten

bitte HIER bestellen


© 2000 ff by ICA-D, D-76751 Jockgrim, Germany
Verantwortlich im Sinne des Presse- und Multimedia-Rechts: Dipl.-Ing. Rainer Detering, Waidweg 18, 76189 Karlsruhe


| Immer | Unsere | InfoBitte weiterempfehlen
KALENDERBLATT von HEUTE | SUCH-Funktionen ALLE und nach BEREICHEN | Startseite
Welt-Chronik | Kunst-, Kultur-, Technik-Geschichte | Deutsche Chronik | 2000 Biografien | Bild-Datenbank
Gesetzestexte | SkateGuide | Online Jigsaw Puzzles | GeschenkTip | Produkte, Services, Impressum



*NEU* bei InfoBitte *NEU*



die deutsche WikiPedia
bei InfoBitte.de mit
650,000 Querverweisen zu
2000 Jahre Chronik



InfoBitte
Portal zu Portalen
Hauptseite


Suchfunktionen

Wissen, Biografien, Geschichte
besser gezielt suchen mit
domain-Filterung

die Links führen im neuen Fenster
zu den jeweiligen Hauptseiten,
das Anklicken eines Buttons zur
Filterung für die Google-Suche



Google
Lexika @ InfoBitte.de

ib InfoBitte.de (alle Lexika)
ib Universal-/Hand-Lexikon
die WikiPedia @ InfoBitte
ib L. WeltKunstGeschichte
ib L. Geteiltes Deutschland
ib L. Zweiter Weltkrieg

2000 Jahre Chronik

WeltChronik.de (Texte)
  
WeltChronik auf CDROM
deutsche Geschichte
Kultur-/TechnikGeschichte
WeltChronik Bilder
Chronik Biografien

Google
2000 Jahre Chronik
offline auf CDROM

Hier Kaufen


WeltChronik Jahr...
(eigene Suchfunktion)

Nur Zahl eingeben
Bereich: '0'-'2001'





Diese Web Site verdient ihr Geld durch Produktverkäufe (CD-ROM, downloads) und in erster Linie durch Anzeigen. Wenn Sie als Webmaster zuverlässige Partner suchen für Ihr eigenes Anzeigenschäft, dürfen Sie sich gerne auf unsere Empfehlungen stützen:
z.B.: GigaCash & ProfiWin