Die Hundsche Regel ist eine empirische Regel in der Atomphysik, die von Friedrich Hund im Jahr 1925 beschrieben wurde.
Sie besagt, dass - wenn für die energiereichsten Elektronen eines Atoms mehrere Orbitale mit gleicher Energie zur Verfügung stehen - diese zuerst mit je einem Elektron mit parallelem Spin besetzt werden.
Erst wenn alle Orbitale gleicher Energie mit jeweils einem Elektron gefüllt sind, werden sie auch mit einem zweiten Elektron besetzt.
Eine durch einen starken Liganden verursachte Elektronenkonfiguration, die nicht der Hundschen Regel entspricht, wird als magnetischanomal oder als low spin bezeichnet.
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