wer ist, was ist, wo ist, wann war, was war - Lexikon / Chronik / Biografie / Wissen - Hübsch, Heinrich


Werbung

Produkte / Services :|: Chronik CD :|: als Startseite | zu den | empfehlen :|: Impressum
Lexika @ InfoBitte.de :|: Universal-Lexikon | WeltKunst | Geteiltes Deutschland | Zweiter Weltkrieg
WeltChronik.de :|: Welt | Deutschland | Kultur/Kunst/Technik :|: BildDatenBank :|: Biografien

Navigation

WeltChronik
Deutsche Chronik
KulturChronik
Biografien
Bilddatenbank
Kalenderblatt
Epochen
Lexika @ InfoBitte.de
Produkte

Suchfunktionen
Chronik-Jahr direkt

Nur Zahl eingeben
Bereich: '0'-'2001'
PARTNER
Ahnenforschung

Quellen für die Schule

FREE 4 WebMasters

Wir haben eine ganze Palette kostenloser Angebote von uns
für WebMaster und HomePage Besitzer aufbereitet

Holen Sie sich hier ab

was Sie gerne einsetzen würden
Suchfunktionen, Kalenderblatt, uam
für Ihre WebSite



Hübsch, Heinrich
eine InfoBitte / WeltChronik
Biografie / Biographie / Biography

Entwickelt von ICA-D aus der XML-Version der deutschen WikiPedia
© 2004/2005 ff by de.wikipedia.org, teilw. by ICA-D
blättern» voriger Artikel | Hauptseite | nächster Artikel «blättern

Heinrich Hübsch (1795-1863) war Großherzoglicher Baudirektor in Karlsruhe.


Inhaltsverzeichnis


1 Lebenslauf

2 Hauptwerke

3 Hübsch als Architekturtheoretiker

4 Literatur


Lebenslauf

Heinrich Hübsch wurde am 9. Februar 1795 in Weinheim an der Bergstraße als Sohn des fürstlich Thurn- und Taxischen Postverwalters Karl Samuel Hübsch geboren. Nach dem Besuch des Gymnasiums in Darmstadt, das damals unter der Leitung des Pädagogen I.G. Zimmermann stand, schrieb sich Heinrich Hübsch im Frühjahr 1813 an der Universität Heidelberg ein, wo er Philosophie und Mathematik studierte. Doch die wissenschaftliche Ausbildung befriedigte den Studenten nicht, vielmehr erwachte nach seiner Beschäftigung mit den Werken Goethes und Schlegels sowie der altdeutschen Gemäldesammlung der Brüder Sulpiz und Melchior Boisseree sein Interesse an der Kunst.


Nach dem Eintritt in die Bauschule Friedrich Weinbrenners in Karlsruhe 1815 mußte Hübsch zunächst seine eigenen künstlerischen Ambitionen zurückstellen. 1817 unternahm er eine Reise nach Italien, wo er während seines dreijährigen Aufenthalts vorzugsweise in Rom, dem Zentrum des deutschen Kunstlebens, lebte. Hübsch studierte die antike Architektur und gab nach einer Reise im Jahr 1819 nach Athen und Konstantinopel 1822 in Heidelberg zwei Werke über griechische Architektur heraus. Wichtiger für seine Entwicklung war jedoch der Umgang mit den in Rom lebenden Künstlern.


Hübsch lernte in Rom auch die frühchristlichen Basiliken kennen, in denen er Vorbilder für sein eigenes Schaffen erkannte. Auch die Gotik Ober- und Mittelitaliens, die ihm auf der Hinreise im Vergleich mit der deutschen Gotik, unvollkommen erschienen war, gewann für ihn auf der Heimkehr entscheidende Bedeutung.


1820 legte Hübsch bei Friedrich Weinbrenner die Staatsprüfung ab und kehrte, weil sich in Karlsruhe keine geeignetes Tätigkeitsfeld für ihn fand, 1822 zur Vollendung seiner Studien nach Rom zurück. Auf Empfehlung des Historikers Böhmer erhielt er im Frühjahr 1824 eine Anstellung als Lehrer an der Gewerbeschule des neugegründeten Städelschen Instituts in Frankfurt, 1827 wechselte er, nachdem er sich als Architekt der evangelischen Kirche in Barmen (1825-1829) und des Waisenhauses in Frankfurt (1826-1829) einen Namen gemacht hatte, in den badischen Staatsdienst.


1832 wurde Hübsch die Leitung der Karlsruher Bauschule übertragen, wo er bis 1854 lehrte. Als Weinbrenners Nachfolger in der Leitung der badischen Baudirektion war er bis zu seinem Tod 1863 der führende Architekt des Großherzogtums Baden.


Hauptwerke

Zu den Hauptwerken zählen Kunsthalle (1837-1846) und Theater (1851-1853) in Karlsruhe, Trinkhalle in Baden-Baden (1837-1840) und Westbau des Speyrer Domes (1848-1853).


Hübsch als Architekturtheoretiker

In seiner architekturtheoretischen Schrift »In welchem Style sollen wir bauen?« rechnet er 1828 mit der klassizistischen Baukunst des frühen 19. Jahrhunderts ab. Als Hübsch die Frage »In welchem Style sollen wir bauen?« stellte, war er sich seiner Antwort sicher. Der moderne Rundbogenstil, der sein Programm darstellte, ließ kaum eine freie Wahl zwischen gleichwertigen Alternativen. Trotzdem fasst seine Frage das Problem eindeutig in Worte, das mit dem 19. Jahrhundert erstmals in der Kunstgeschichte auftrat. In dem Augenblick, da die Frage gestellt wurde, erhielt sie einen immer weiteren Inhalt, und es wurde immer schwieriger sie eindeutig zu beantworten. Die Epoche des Historismus, der den Klassizismus des frühen 19. Jahrhunderts als kalt und dürftig erachtete, machte Anleihen bei allen Epochen der abendländischen Kunst und bediente sich, um so älter das Jahrhundert wurde, einer immer üppigeren Formensprache.


Literatur

  • Coenen, Ulrich: Heinrich Hübsch und seine Kirchenbauten in Altschweier und Bühlertal. In: Bühler Heimatgeschichte Nr. 11 (1997), Seite 47-53

  • Valdenaire, Arthur: Heinrich Hübsch - Eine Studie zur Baukunst der Romantik, Karlsruhe 1926.


blättern» voriger Artikel | Hauptseite | nächster Artikel «blättern

Dieser Beitrag ist aus der XML-Version der deutschen WikiPedia® entwickelt worden und unterliegt inhaltlich den GNU FDL-Lizenzbestimmungen. Linkziele außerhalb der wikipedia-Inhalte unterliegen den Urheberrechten der jeweiligen Anbieter




Wörterbuch


Produkte
2000 Jahre
Chronik CD-ROM


Kalenderblatt in
Schmuckblatt
Ausführung


Geburtstags-Bios

Suchen/Google-Ads
Kalenderblatt
druckfertig
( DirectDownloads )
Kalenderblätter
druckfertig aufbereitet für Schmuckblätter
zum Selbstdrucken

im Word DOC6/RTF Format, je Euro 5
über Click&Buy
JAN | FEB | MÄRZ
APRIL | MAI | JUNI
JULI | AUG | SEPT
OKT | NOV | DEZ

Das Geschenk für jeden Anlass, nicht nur bei 'runden' Jubiläen
Andere Einzeltage
oder Zahlungsarten

bitte HIER bestellen


© 2000 ff by ICA-D, D-76751 Jockgrim, Germany
Verantwortlich im Sinne des Presse- und Multimedia-Rechts: Dipl.-Ing. Rainer Detering, Waidweg 18, 76189 Karlsruhe


| Immer | Unsere | InfoBitte weiterempfehlen
KALENDERBLATT von HEUTE | SUCH-Funktionen ALLE und nach BEREICHEN | Startseite
Welt-Chronik | Kunst-, Kultur-, Technik-Geschichte | Deutsche Chronik | 2000 Biografien | Bild-Datenbank
Gesetzestexte | SkateGuide | Online Jigsaw Puzzles | GeschenkTip | Produkte, Services, Impressum



*NEU* bei InfoBitte *NEU*



die deutsche WikiPedia
bei InfoBitte.de mit
650,000 Querverweisen zu
2000 Jahre Chronik



InfoBitte
Portal zu Portalen
Hauptseite


Suchfunktionen

Wissen, Biografien, Geschichte
besser gezielt suchen mit
domain-Filterung

die Links führen im neuen Fenster
zu den jeweiligen Hauptseiten,
das Anklicken eines Buttons zur
Filterung für die Google-Suche



Google
Lexika @ InfoBitte.de

ib InfoBitte.de (alle Lexika)
ib Universal-/Hand-Lexikon
die WikiPedia @ InfoBitte
ib L. WeltKunstGeschichte
ib L. Geteiltes Deutschland
ib L. Zweiter Weltkrieg

2000 Jahre Chronik

WeltChronik.de (Texte)
  
WeltChronik auf CDROM
deutsche Geschichte
Kultur-/TechnikGeschichte
WeltChronik Bilder
Chronik Biografien

Google
2000 Jahre Chronik
offline auf CDROM

Hier Kaufen


WeltChronik Jahr...
(eigene Suchfunktion)

Nur Zahl eingeben
Bereich: '0'-'2001'





Diese Web Site verdient ihr Geld durch Produktverkäufe (CD-ROM, downloads) und in erster Linie durch Anzeigen. Wenn Sie als Webmaster zuverlässige Partner suchen für Ihr eigenes Anzeigenschäft, dürfen Sie sich gerne auf unsere Empfehlungen stützen:
z.B.: GigaCash & ProfiWin