Honig (v. althochdt.: honang der Goldfarbene) ist ein von Bienen aus dem Nektar von Blüten oder anderen Pflanzenextrakten bzw. Insektensekreten hergestelltes Nahrungsmittel.
Bienen lagern den Honig zur Nahrungsvorsorge in Bienenwaben im Bienenstock.
Imker sorgen für Bienenvölker und entnehmen den Honig zum menschlichen Gebrauch.
Als minderwertiger Ersatz findet auch Kunsthonig Verwendung.
Honig ist eine dickflüssige bis feste Substanz, die aufgrund ihres hohen Anteils an Zucker sehr süß schmeckt.
Fester, auskristallisierter Honig kann durch Erwärmen wieder verflüssigt werden; Temperaturen über 40°C zerstören allerdings wichtige Inhaltsstoffe, was oft einen Qualitätsmangel bei Honig aus dem Ausland darstellt.
Die Farbe und Konsistenz des Honigs ergibt sich weitgehend aus den besammelten Blüten, und schwankt zwischen hellgelb und grünschwarz und von dünnflüssig bis cremig-fest.
Ebenso wird der Geschmack stark von den Pflanzen bestimmt.
Honigarten
Die Honigart wird durch die elektrische Leitfähigkeit des Honigs bestimmt. Die enthaltenen Blütenpollen dagegen geben relativ zuverlässig Auskunft über die Herkunft des Honigs.
Reine Honigarten werden speziell gekennzeichnet:
Blütenhonig
Waldhonig / Tannenhonig
Waldhonig oder Tannenhonig wird von Bienen erzeugt, welche die kohlenhydratreichen Ausscheidungen (Honigtau) von Pflanzenläusen sammeln. Im Honigmagen der Bienen wird dieser Honigtau dann in Honig umgewandelt, der gegenüber dem Honig aus Blütennektar eine dunklere Färbung aufweist.
Heidehonig
Kräuterhonig
Lindenhonig
Rapshonig
Kleehonig
Kleehonig hat einen milden Geschmack, ist zart schmelzend und von heller Farbe
Tasmanischer Lederholzhonig
In Australien wird der tasmanische Lederholzhonig aufgrund seines einmaligen Geschmacks geschätzt.
Manukahonig aus Neuseeland
Diesem Honig wird nachgesagt, besondere Heilwirkung zu besitzen.
Giftige Honigarten
Der Nektar von Azaleen und Rhododendron ist giftig für den Menschen, aber nicht für Bienen.
Der hieraus hergestellte Honig ist ebenfalls giftig für den Menschen.
Inhaltsstoffe
Honig enthält neben Zucker zwischen 14 und 18% Wasser.
Aufgrund seines hohen Zucker- und geringen Wassergehalts ist Honig lange haltbar, wobei er jedoch auskristallisieren kann, was der Qualität jedoch nicht schadet.
Der hohe Zucker- und geringe Wassergehalt verhindert, dass sich Bakterien und andere Mikroorganismen (z.B. Hefen) vermehren können; sie werden osmotisch zersetzt.
Da allerdings einige Bakterien im Honig überleben ist er nicht für Kleinkinder unter 18 Monaten geeignet, deren Magensäfte sind noch nicht sauer genug um sie abzutöten, schwere Lebensmittelvergiftungen (Botulismus) können die Folge sein.
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