Die Homoiomerien (griech.) eigentlich: gleichartige Teilchen - bezeichnen nach Anaxagoras die letzten Teilchen, aus denen der Stoff (=objektive Realität) zusammengesetzt sei.
Sie seien ewig, unzerstörbar, unveränderlich und - im Unterschied zu DemokritsAtomen (siehe Atomistik), die qualitätslos sind - ebenso wie die Dinge von unendlicher qualitativer Mannigfaltigkeit.
Der Begriff "Homoiomere" selbst stammt von Aristoteles, der ihn bei der Wiedergabe der philosophischen Hauptgedanken des Anaxagoras verwendet (in: Metaphysik, Buch A, 3, 984a 14).
In der Literatur wird auch manchmal der Begriff "Homöomerien" verwendet.
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