wer ist, was ist, wo ist, wann war, was war - Lexikon / Chronik / Biografie / Wissen - Günther, Gotthard


Werbung

Produkte / Services :|: Chronik CD :|: als Startseite | zu den | empfehlen :|: Impressum
Lexika @ InfoBitte.de :|: Universal-Lexikon | WeltKunst | Geteiltes Deutschland | Zweiter Weltkrieg
WeltChronik.de :|: Welt | Deutschland | Kultur/Kunst/Technik :|: BildDatenBank :|: Biografien

Navigation

WeltChronik
Deutsche Chronik
KulturChronik
Biografien
Bilddatenbank
Kalenderblatt
Epochen
Lexika @ InfoBitte.de
Produkte

Suchfunktionen
Chronik-Jahr direkt

Nur Zahl eingeben
Bereich: '0'-'2001'
PARTNER
Ahnenforschung

Quellen für die Schule

FREE 4 WebMasters

Wir haben eine ganze Palette kostenloser Angebote von uns
für WebMaster und HomePage Besitzer aufbereitet

Holen Sie sich hier ab

was Sie gerne einsetzen würden
Suchfunktionen, Kalenderblatt, uam
für Ihre WebSite



Günther, Gotthard
eine InfoBitte / WeltChronik
Biografie / Biographie / Biography

* 15. Juni 1900 - † 29. November 1984

Entwickelt von ICA-D aus der XML-Version der deutschen WikiPedia
© 2004/2005 ff by de.wikipedia.org, teilw. by ICA-D
blättern» voriger Artikel | Hauptseite | nächster Artikel «blättern

Gotthard Günther, Sohn eines schlesischen Landpfarrers, (* 15. Juni 1900; † 29. November 1984) war ein deutscher Philosoph. Günther entwarf eine über Aristoteles hinaus gehende (mehrwertige) Logik. Ausgangspunkt ist für ihn eine fundamentale philosophische Kritik des Axiomensystems der klassischen Logik, u.a. des Axioms des tertium non datur auf der Basis der Ontologie.


Inhaltsverzeichnis


1 Die Polykontexturallogik

2 Leben

3 Werke und Wirkung

4 Weblinks

5 Hinweise


Die Polykontexturallogik

Um Reflexion auf Anderes und zugleich auf sich selbst (»Selbstreferentialität«) formal widerspruchsfrei darstellen zu können - das heißt, um das »Ich« als Subjekt und zugleich als Objekt seines eigenen Denkens formal unterscheidbar zu machen -, konzipierte Gotthard Günther die »Polykontexturallogik«, mitsamt einer zugehörigen Morpho- und Kenogrammatik. Seine Beiträge zur Philosophie der Kybernetik (vgl. Das Bewusstsein der Maschinen, 1963), aber auch seine Anregungen für Mathematik, Physik, Psychiatrie oder Soziologie sind beachtlich (bedeutsam wurde dort z.B. seine Ermöglichung, das Problem der selbsterfüllenden bzw. zerstörenden Prognose formallogisch zu bearbeiten). Seine intrikaten, bei kleiner Einarbeitung jedoch gut nach vollziehbaren Formalismen standen dabei einem öffentlichen Erfolg durchaus im Wege.


Leben

Günther studierte Sanskrit, Sinologie und Philosophie ab 1921 in Heidelberg, dann Berlin. 1933 Dr. phil. (bei Eduard Spranger über Hegel). 1935-37 Assistent von Arnold Gehlen an der Universität Leipzig, publiziert er 1937 mit Helmut Schelsky Christliche Metaphysik und das Schicksal des modernen Bewusstseins. Im gleichen Jahr folgt er seiner 1933 nach Italien emigrierten jüdischen Frau, der Psychologin Dr. Marie Günther, nach Italien, geht mir ihr nach Südafrika und 1940 in die USA (1948 eingebürgert). Beide schlagen sich lange in kleinen akademischen Anstellungen durch. Er entwickelt dort seine mehrwertige Logik und entdeckt die frühe, technisch-utopisch orientierte Science Fiction (später gibt er in Deutschland als Erster Isaac Asimows I, Robot heraus). 1959 erscheint bei Meiner in Hamburg Die philosophische Idee einer nicht-Aristotelischen Logik. 1960 geht er (bis 1972) als Forschungsprofessor der Philosophie ans Department of Electrical Engineering der Universität Urbana/Illinois und wirkt dort im Verbund mit Warren Sturgis McCulloch, Heinz von Foerster, Humberto Maturana u.a. 1962 publiziert er Cybernetic Ontology and Transjunctional Operations (»ich konnte meiner chinesischen Assistentin deutsche idealistische Philosophie nur erklären, wenn ich Schelling, Fichte und Hegel computerreif machte«). Er liest dann bis zu seinem Tode 1984 regelmäßig an der Universität Hamburg. Er liegt dort mit Marie Günther bei den jüdischen Gräbern auf dem Ohlsdorfer Friedhof, sein Grab wird gelegentlich mit geschändet; sein Nachlass befindet sich in der Stiftung Preußischer Kulturbesitz.


Werke und Wirkung

Sein deutsch- und englischsprachiges Œuvre ist umfangreich, einen vorzüglichen Überblick geben seine drei Bände Beiträge zur Grundlegung einer operationsfähigen Dialektik, Hamburg (Meiner) 1976, 1979 und 1980. Lesenswert ist auch seine Selbstdarstellung im Spiegel Amerikas (in: L. S. Pongratz (Hg.), »Philosophie in Selbstdarstellungen«, Bd. 2, Hamburg 1979: 1-76).


Eine gute Einführung mit umfangreichen Verweisen auf Sekundärliteratur sowie weiterführende Arbeiten liefert die 3. Auflage seines Werkes "Das Bewusstsein der Maschinen, Eine Metaphysik der Kybernetik", Baden-Baden 2002.


Eine gute Einführung ist Kurt Klagenfurt, Technologische Zivilisation und transklassische Logik, Frankfurt am Main (Suhrkamp) 1995, ISBN_3-518-28766-4.


Um sein Fortwirken an einer Namensauswahl fest zu machen: Unter den Philosophen haben Claus Baldus, Wilhelm Berger und Elena Esposito güntherlogische Ansätze weiter geführt, Jürgen Habermas hat Günthers fulminante Abfertigung nicht zur Kenntnis genommen. Unter den Mathematikern sind Rudolf Kaehr, Ernst Kotzmann und Engelbert Kronthaler zu nennen, unter den Soziologen Arno Bammé, Walter L. Bühl, Lars Clausen, Elke M. Geenen und Reinhard Strangmeier und unter den Biophysikern Eberhard von Goldammer und Joachim Paul.


Eine interdisziplinäre »Gotthard-Günther-Arbeitsstelle« wirkt an der Universität Klagenfurt.


Weblinks

  • WebSite des IFF in Klagenfurt Das IFF betreibt eine Günther-Mailingliste
  • vordenker webforum umfangreiche Textsammlung mit z.T. bislang unveröffentlichten Originaltexten Günthers sowie Sekundär- und weiterführender Literatur, enthält darüber hinaus Fortführungen des Günther'schen Werkes durch den Mathematiker und Philosophen Rudolf Kaehr
  • WebSite zur Polykontexturallogik PKL/PCL Die WebSite der PKL-Arbeitsgruppe des Philosophen und Mathematkers Rudolf Kaehr bietet Günther'sche Originaltexte, Kommentare und weiterführende Arbeiten.


Hinweise



blättern» voriger Artikel | Hauptseite | nächster Artikel «blättern

Dieser Beitrag ist aus der XML-Version der deutschen WikiPedia® entwickelt worden und unterliegt inhaltlich den GNU FDL-Lizenzbestimmungen. Linkziele außerhalb der wikipedia-Inhalte unterliegen den Urheberrechten der jeweiligen Anbieter




Wörterbuch


Produkte
2000 Jahre
Chronik CD-ROM


Kalenderblatt in
Schmuckblatt
Ausführung


Geburtstags-Bios

Suchen/Google-Ads
Kalenderblatt
druckfertig
( DirectDownloads )
Kalenderblätter
druckfertig aufbereitet für Schmuckblätter
zum Selbstdrucken

im Word DOC6/RTF Format, je Euro 5
über Click&Buy
JAN | FEB | MÄRZ
APRIL | MAI | JUNI
JULI | AUG | SEPT
OKT | NOV | DEZ

Das Geschenk für jeden Anlass, nicht nur bei 'runden' Jubiläen
Andere Einzeltage
oder Zahlungsarten

bitte HIER bestellen


© 2000 ff by ICA-D, D-76751 Jockgrim, Germany
Verantwortlich im Sinne des Presse- und Multimedia-Rechts: Dipl.-Ing. Rainer Detering, Waidweg 18, 76189 Karlsruhe


| Immer | Unsere | InfoBitte weiterempfehlen
KALENDERBLATT von HEUTE | SUCH-Funktionen ALLE und nach BEREICHEN | Startseite
Welt-Chronik | Kunst-, Kultur-, Technik-Geschichte | Deutsche Chronik | 2000 Biografien | Bild-Datenbank
Gesetzestexte | SkateGuide | Online Jigsaw Puzzles | GeschenkTip | Produkte, Services, Impressum



*NEU* bei InfoBitte *NEU*



die deutsche WikiPedia
bei InfoBitte.de mit
650,000 Querverweisen zu
2000 Jahre Chronik



InfoBitte
Portal zu Portalen
Hauptseite


Suchfunktionen

Wissen, Biografien, Geschichte
besser gezielt suchen mit
domain-Filterung

die Links führen im neuen Fenster
zu den jeweiligen Hauptseiten,
das Anklicken eines Buttons zur
Filterung für die Google-Suche



Google
Lexika @ InfoBitte.de

ib InfoBitte.de (alle Lexika)
ib Universal-/Hand-Lexikon
die WikiPedia @ InfoBitte
ib L. WeltKunstGeschichte
ib L. Geteiltes Deutschland
ib L. Zweiter Weltkrieg

2000 Jahre Chronik

WeltChronik.de (Texte)
  
WeltChronik auf CDROM
deutsche Geschichte
Kultur-/TechnikGeschichte
WeltChronik Bilder
Chronik Biografien

Google
2000 Jahre Chronik
offline auf CDROM

Hier Kaufen


WeltChronik Jahr...
(eigene Suchfunktion)

Nur Zahl eingeben
Bereich: '0'-'2001'





Diese Web Site verdient ihr Geld durch Produktverkäufe (CD-ROM, downloads) und in erster Linie durch Anzeigen. Wenn Sie als Webmaster zuverlässige Partner suchen für Ihr eigenes Anzeigenschäft, dürfen Sie sich gerne auf unsere Empfehlungen stützen:
z.B.: GigaCash & ProfiWin