Als Fußnote bezeichnet man eine literarische Stilform, durch die weiterführende Anmerkungen oder Quellenangaben aus dem Fließtext ausgelagert werden. Dies hat den Zweck, den Text flüssig zu gestalten.
Fußnoten werden - im Gegensatz zu Endnoten - am Fuß einer Seite platziert und fortlaufend nummeriert. Fußnoten brechen dabei aus der linearen und sequentiellen Struktur eines Textes aus und können daher zu den Vorläufern des modernen Hypertextes gezählt werden.
Literatur
Peter Rieß: Vorstudien zu einer Theorie der Fußnote. Berlin / New York: Walter de Gruyter 1984.
Anthony Grafton: Die tragischen Ursprünge der deutschen Fußnote. Berlin: Berlin-Verlag 1995.
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