Der Flettner-Rotor ist eine alternative Segelfläche die auf ihren Erfinder Anton Flettner zurückgeht.
Aufbau
Der Flettner-Rotor besteht aus einen senkrecht stehenden Rohr mit größeren Endscheiben. Die Endscheiben halten nur die Strömung am Rohr und sorgen für eine gleichstarke Strömung am Ende des Rotors.
Der Rotor dreht sich durch fremden Antrieb.
Funktion
Der angeströmte senkrechte Zylinder stellt dem Wind nur die projezierte Fläche entgegen und würde kein andere Wirkung erzeugen als eine Fläche. Der Flettner-Rotor dreht sich aber und nutzt den Magnus-Effekt aus. Er erzeugt durch Oberflächenreibung einen Strömungsstau gegen die Strömungsrichtung und auf der entgegenliegenden Seite eine Strömungsbeschleunigung mit der Drehrichtung.
Quer zur Strömungsrichtung entsteht eine Kraft. Zusammen mit einem Bootsrumpf mit Kiel oder Schwert kann eine abweichende resultierende Kraft erzeugt werden. Der Flettner-rotor ist nicht für Kurse von mehr ala 90°^ geeignet. Dafür ist die Segelfläche sehr effizient.
Einsatz
Der Flettner-Rotor wurde bisher nur an einigen experimentalen Booten und Schiffen eingesetzt. Zum Beispiel die Baden-Baden und die Buckau.
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