Von 1971 bis 2004 war Heinz Fischer (mit einer nur kurzen dreijährigen Unterbrechung) Mitglied des österreichischen Nationalrates, 1975 wurde er Klubobmann der SPÖ. Zwischen 1983 und 1987 war er Wissenschaftsminister in einer Koalition unter Kanzler Fred Sinowatz, danach wieder Klubobmann der SPÖ. 1990 wurde er zum Ersten Nationalratspräsidenten gewählt und übte dieses Amt bis 2002 aus. Von 2002 bis 2004 übte er das Amt des stellvertretenden Nationalratspräsidenten aus.
Im Januar 2004 wurde seine Kandidatur für das Amt des österreichischen Bundespräsidenten als Nachfolger von Thomas Klestil im Juli 2004 bekannt gegeben. Am 10. März legte Dr. Heinz Fischer, der unter anderem Mitglied des Bundesparteivorstandes und stellvertretender Parteivorsitzender der SPÖ war, seine Parteifunktionen vorläufig nieder. Die Gegenkandidatin Benita Ferrero-WaldnerÖVP wurde von der FPÖ unterstützt. Die Wahl am 25. April gewann Fischer mit 52,4 Prozent der Stimmen. Am 8. Juli wurde Dr. Heinz Fischer als 8. Bundespräsident der Zweiten Republik vereidigt.
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