2. die Standbilder aufzeichnen, Fotografien produzieren und dafür fotografischen Film wie 35-mm-Film oder Rollfilm verwenden; nahezu alle heute verwendeten analogen Kameras mit Ausnahme von Großformat- und Plattenkameras sind also solche Filmkameras.
Filmkameras dienen der qualitativ hochwertigen Aufzeichnung und Speicherung von Bildern. Da diese aus sehr hochwertigen Materialien bestehen, sind diese Kameras dementsprechend teuer. Bei Filmkameras unterscheidet man verschiedene Arten von Kameras.
EC-Kamera
Die hochwertigen EC-Kameras (Electronic Cinematography Camera) dienen der Filmproduktion und erzeugen sehr hochwertiges Filmmaterial. Wichtig ist hier vor allem, dass sie vielseitig einsetzbar sein müssen; also nicht nur für Außen- sondern auch für Innenaufnahmen.
Studio- oder Außenübertragungskamera
Diese Kameras erzeugen ähnlich der Kamera für Filmproduktionen hochwertige Bilder, sind jedoch für den Gebrauch in Fernsehstudios ausgelegt. Für Studiokameras ist es wichtig, dass die Tonaufzeichnung von der Bildaufzeichnung getrennt abläuft, damit beide Signale nochmals nachbearbeitet werden können.
Da Studiokameras sehr schwer sein können, gibt es extra Stative (sog. Pedestals), womit der Kameramann die Kamera ohne große Mühe durch die Gegend befördern kann. So werden ebenfalls Wackler beim anfahren der Kamera vermieden.
Elektronische Außenproduktionskamera (EAP)
Diese Kameraart ist meist für die Anfertigung von Außenaufnahmen gedacht und ihre Stärken liegen vor allem in der verbesserten Auflösung von Detailaufnahmen. Vor allem für die Produktion von Werbefilmen ist diese Kameraart geeignet.
Elektronische Berichterstattungskamera (EB)
Kameras für die elektronische Berichterstattung müssen vor allem leicht sein, aber dennoch gutes Bildmaterial aufzeichnen. Meist ist ihr im Gegensatz zu den Filmkameras die Signalqualität nicht der wichtigste Punkt, sondern eher die kompakte Bauweise, sowie eine separate Tonspur.
Geschichte und Entwicklung
Die Grundlagen für den elektronischen Film gehen auf das Jahr 1940 zurück, in dem die EMI-Labors erstmals mit der fotografischen Aufzeichnung von kontinuierlichen Fernsehbildern experimentierten (Emitron-Röhre). Die erste Kamera, die tatsächlich mit einer Bildröhre arbeitete, wurde 1955 am Atomic Weapons Research Establishment unter der Bezeichnung Image Tube Camera entwickelt. Kommerziell eingesetzte Bildröhren waren das Superikonoskop sowie ab etwa 1965 das lichtempfindlichere Superorthikon.
Herkömmliche Filmkameras kommen gar nicht vor. Infos über die Erfindung sowie der technischen Entwicklung von Filmkameras fehlen ganz. --Katharina 18:01, 5. Jun2004 (CEST)
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