Etwa ein Jahr nach Errichtung der Berliner Mauer versuchte Fechter zusammen mit seinem Freund Helmut Kulbeik, die Mauer zu überklettern. Während Kulbeik dies gelang, wurde Fechter vor den Augen von hunderten Zeugen noch auf der Mauer angeschossen, fiel zurück auf Ost-Berliner Gebiet und blieb im so genannten Todesstreifen liegen. Er wurde weder von Ost- noch von West-Berliner Seite ärztlich versorgt, sodass er nach etwa einer Stunde verblutete.
Der Zugführer der DDR-Grenzsoldaten gab an, nicht eingeschritten zu sein, da er befürchtete, die auf der Westseite versammelten Polizisten würden auf die Soldaten schießen. Nur drei Tage zuvor war der DDR-Grenzsoldat Rudi Arnstadt an der Grenze wahrscheinlich von einem Westdeutschen erschossen worden. Trotzdem wurde nach einer Stunde der inzwischen tote Fechter von Grenzsoldaten der DDR aus dem Todesstreifen geholt.
Die Umstände des Todes von Peter Fechter - und speziell die Berichterstattung darüber - müssen vor dem Hintergrund des Kalten Krieges und des damaligen Ost-West-Gegensatzes betrachtet werden.
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