wer ist, was ist, wo ist, wann war, was war - Lexikon / Chronik / Biografie / Wissen - Evangelische Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche)


Werbung

Produkte / Services :|: Chronik CD :|: als Startseite | zu den | empfehlen :|: Impressum
Lexika @ InfoBitte.de :|: Universal-Lexikon | WeltKunst | Geteiltes Deutschland | Zweiter Weltkrieg
WeltChronik.de :|: Welt | Deutschland | Kultur/Kunst/Technik :|: BildDatenBank :|: Biografien

Navigation

WeltChronik
Deutsche Chronik
KulturChronik
Biografien
Bilddatenbank
Kalenderblatt
Epochen
Lexika @ InfoBitte.de
Produkte

Suchfunktionen
Chronik-Jahr direkt

Nur Zahl eingeben
Bereich: '0'-'2001'
PARTNER
Ahnenforschung

Quellen für die Schule

FREE 4 WebMasters

Wir haben eine ganze Palette kostenloser Angebote von uns
für WebMaster und HomePage Besitzer aufbereitet

Holen Sie sich hier ab

was Sie gerne einsetzen würden
Suchfunktionen, Kalenderblatt, uam
für Ihre WebSite



Evangelische Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche)

ein InfoBitte / WeltChronik
Sach-Artikel (Enzyklopädie / Lexikon)

Entwickelt von ICA-D aus der XML-Version der deutschen WikiPedia
© 2004/2005 ff by de.wikipedia.org, teilw. by ICA-D
blättern» voriger Artikel | Hauptseite | nächster Artikel «blättern

Tabelle


Die Evangelische Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche) ist eine von 23 Gliedkirchen (Landeskirchen) der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Wie alle Landeskirchen ist sie eine Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Sitz in Speyer. Die Kirche hat ca. 627.000 Gemeindemitglieder (Stand: Dez. 2002) in 430 Kirchengemeinden und ist eine der unierten Kirchen innerhalb der EKD.


Hauptkirche der Evangelischen Kirche der Pfalz ist die Gedächtniskirche in Speyer.


Die Landeskirche unterhält eine Evangelische Akademie in Speyer.


Inhaltsverzeichnis


1 Gebiet der Landeskirche

2 Geschichte

3 Leitung der Landeskirche

  3.1 Kirchenpräsident

    3.1.1 Konsistorialdirektoren und Kirchenpräsidenten

  3.2 Landessynode

4 Verwaltung der Landeskirche

  4.1 Landeskirchenamt und Verwaltungshierarchie

  4.2 20 Kirchenbezirke

  4.3 Kirchengemeinden

5 Gesangbücher

6 Weblinks


Gebiet der Landeskirche

Das Gebiet der "Evangelischen Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche)" umfasst die historische Landschaft der Pfalz, welche bis 1945 zu Bayern gehörte und seit 1946 Bestandteil des Landes Rheinland-Pfalz ist. Ferner gehört auch der saarländische Saarpfalz-Kreis dazu. Die rheinland-pfälzischen Teile bildeten bis 1968 einen eigenständigen Regierungsbezirk Pfalz, der die kreisfreien Städte Frankenthal (Pfalz), Kaiserslautern, Landau, Ludwigshafen, Neustadt an der Weinstraße, Pirmasens, Speyer und Zweibrücken sowie die Landkreise Bad Bergzabern, Frankenthal, Germersheim, Kaiserslautern, Kirchheimbolanden, Kusel, Landau in der Pfalz, Ludwigshafen am Rhein, Neustadt, Pirmasens, Rockenhausen, Speyer und Zweibrücken umfasste.


Geschichte

Die Pfalz gehörte vor 1800 zu mehreren Herrschaften. Den größten Anteil hatte das Kurfürstentum Pfalz, dessen Residenzstadt zunächst Heidelberg, später Mannheim war. Hier setzte sich nach der Reformation überwiegend der reformierte Glaube durch. Nach dem Wiener Kongress 1815 wurde die Pfalz mit einigen benachbarten, zum Teil auch lutherischen kleineren Herrschaftsgebieten Bayern zugesprochen. Innerhalb des geschlossenen linksrheinischen Gebiets, das unter der Bezeichnung "Pfalz" (auch "Rheinpfalz") geführt wurde, gab es fortan reformierte und lutherische Gemeinden. Vor diesem Hintergrund veranlasste Bayern Anfang 1818 eine Befragung bei den Gemeinden, deren Ziel es war, herauszufinden, ob es evtl. zu einer Union der lutherischen und reformierten Gemeinden kommen könnte. Das Ergebnis war für die Pfalz positiv, so dass vom 2. bis 16. August 1818 in Kaiserslautern eine Generalsynode die Union der lutherischen und reformierten Gemeinden beschloss. Die neue Kirche nannte sich "Vereinigte Protestantisch-Evangelisch-Christliche Kirche der Pfalz", die jedoch zunächst noch dem Konsistorium in München unterstand. Im Kernland Bayern konnte man sich hingegen nicht zu einer Union beider Bekenntnisse durchringen. Nicht zuletzt wegen der unterschiedlichen Auffassung in der Bekenntnisfrage wurde die "Vereinigte Protestantisch-Evangelisch-Christliche Kirche der Pfalz" 1848 vom Konsistorium in München rechtlich unabhängig und erhielt in Speyer ein eigenes Konsistorium.


Oberhaupt der pfälzischen Kirche war der jeweilige König von Bayern als "summus episcopus". Die Verwaltungsbehörde, das Oberkonsistorium in München, später das Konsistorium in Speyer, wurde von einem "Präsidenten" bzw. "Direktor" geleitet. Nach dem 1. Weltkrieg musste der König in Bayern abdanken (Ende des landesherrlichen Kirchenregiments). Als Oberhaupt fungierte daher zunächst der Konsistorialdirektor. Dann erhielt die pfälzische Landeskirche 1920 eine neue Verfassung und 1976 nach einer neuerlichen Überarbeitung der Verfassung ihren heutigen Namen Evangelische Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche). Mit der Verfassungsänderung von 1920 war das Oberhaupt forthin der Kirchenpräsident. Die Verwaltungsbehörde wurde in "Landeskirchenamt" umbenannt.


Leitung der Landeskirche

Kirchenpräsident

An der Spitze der Evangelische Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche) steht der Kirchenpräsident, der von der Landessynode auf sieben Jahre gewählt wird. Seine Amtszeit endet in der Regel mit der Vollendung seines 65. Lebensjahres. In der pfälzischen Kirche ist - als einziger evangelischer Kirche in Deutschland - die Wahl des leitenden Geistlichen nicht auf den Kreis der Pfarrer und Pfarrerinnen (d.h. der Ordinierten) beschränkt.


Konsistorialdirektoren und Kirchenpräsidenten

  • 1886-1896: Theodor Michael von Wand, Konsistorialdirektor
  • 1896-1915: Ludwig von Wagner, Konsistorialdirektor
  • 1915-1930: D.Dr. Karl Fleischmann, Konsistorialdirektor, ab 1921 Kirchenpräsident
  • 1930-1934: Jakob Kessler, Kirchenpräsident
  • 1934-1945: Ludwig Diehl, Landesbischof
  • 1946-1964: Dr. Hans Stempel, Kirchenpräsident
  • 1964-1969: Dr. Theodor Schaller, Kirchenpräsident
  • 1969-1975: Walter Ebrecht, Kirchenpräsident
  • 1975-1988: Heinrich Kron, Kirchenpräsident
  • 1988-1998: Werner Schramm, Kirchenpräsident
  • 1998 - heute: Eberhard Cherdron, Kirchenpräsident



Landessynode

Als "Parlament" hat die Landeskirche eine Landessynode. Deren Mitglieder, die Synodale, werden von den Kirchenbezirken auf sechs Jahre gewählt. Ihre Aufgaben sind ähnlich wie die von politischen Parlamenten. Die Landessynode stellt die eigentliche Leitung der Kirche dar. Außerhalb ihrer Tagungen liegt die Leitung beim Kirchenpräsidenten.


Vorsitzender der Landessynode ist der Präsident der Synode bzw. die Präsidentin der Synode.


Verwaltung der Landeskirche

Landeskirchenamt und Verwaltungshierarchie

Der Kirchenpräsident hat seinen Amtssitz in Speyer. Er ist Vorsitzender des Landeskirchenrats, dem höchsten Gremium der Landeskirche. Ihm gehören neben dem Kirchenpräsidenten noch sein Stellvertreter sowie weitere geistliche und weltliche Oberkirchenräte an. Daneben gibt es noch die Kirchenregierung, dem der Kirchenpräsident als Vorsitzender, dessen Stellvertreter, das dienstälteste geistliche und weltliche Mitglied des Landeskirchenrats sowie 9 Mitglieder der Landessynode angehören. Die Kirchenregierung verwaltet die Landeskirche im Auftrag der Landessynode im Landeskirchenamt.


In der Verwaltungshierarchie ist die Landeskirche von unten nach oben wie folgt aufgebaut:


An der Basis stehen die Kirchengemeinden als Körperschaften des öffentlichen Rechts mit gewählten Kirchenvorständen, dem "Presbyterium". Die Mitglieder des Presbyteriums heißen "Presbyter". Mehrere Kirchengemeinden bilden zusammen einen Kirchenbezirk (auch "Dekanat" genannt) (in der allgemeinen Verwaltung einem Landkreis vergleichbar), an dessen Spitze ein Dekan steht. Die Kirchenbezirke sind ebenfalls Körperschaften des öffentlichen Rechts und haben als Gremium die Bezirkssynode, deren Mitglieder von den jeweiligen Kirchengemeinden bestellt bzw. berufen werden, sowie einen Bezirkskirchenrat.


Die Kirchenbezirke bilden zusammen die Landeskirche (in der allgemeinen Verwaltung dem Bundesland vergleichbar). Eine mittlere Ebene (in der allgemeinen Verwaltung einem Regierungsbezirk vergleichbar), gibt es bei der Evangelischen Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche) nicht.


20 Kirchenbezirke

  • Bad Bergzabern
  • Bad Dürkheim
  • Frankenthal
  • Germersheim
  • Grünstadt
  • Homburg
  • Kaiserslautern
  • Kirchheimbolanden
  • Kusel
  • Landau
  • Lauterecken
  • Ludwigshafen
  • Neustadt
  • Obermoschel
  • Otterbach
  • Pirmasens
  • Rockenhausen
  • Speyer
  • Winnweiler
  • Zweibrücken



Kirchengemeinden

Die 20 Kirchenbezirke sind in 430 Kirchengemeinden unterteilt. Diese Zahl war bei Bildung der Kirchengemeinden geringer. Im Laufe der folgenden Jahre hat sich die Zahl jedoch erhöht, indem meist in Städten durch Zuzüge die Kirchengemeinden so groß wurden, dass man sie aufteilte und damit neue Kirchengemeinden entstanden.


Gesangbücher

Die Gemeinden der Evangelischen Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche) singen bzw. sangen in den letzten Jahrzeiten vor allem aus folgenden Gesangbüchern:


  • Gesangbuch zum gottesdienstlichen Gebrauche für protestantisch-evangelische Christen, Speier, 1823; eingeführt nach Genehmigung von König Max Joseph vom 15. September 1822, im Januar 1823
  • Evangelisch-protestantisches Gesangbuch für Kirche und Haus, Speier, eingeführt zu Ostern 1859, jedoch am 19. April 1861 bereits wieder aus dem Verkehr gezogen
  • Gesangbuch für die vereinigte protestantisch-evangelische christliche Kirche der Pfalz, Speyer, 1861?
  • Evangelisches Kirchen-Gesangbuch - Ausgabe für die Vereinigte, protestantisch-evangelische, christliche Kirche der Pfalz, Speyer, eingeführt auf Beschluss der Pfälzischen Landessynode vom Mai 1951 im Jahre 1952
  • Evangelisches Gesangbuch, Ausgabe für die Evangelische Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche), Speyer, 1994, eingeführt im Advent 1994



Weblinks



blättern» voriger Artikel | Hauptseite | nächster Artikel «blättern

Dieser Beitrag ist aus der XML-Version der deutschen WikiPedia® entwickelt worden und unterliegt inhaltlich den GNU FDL-Lizenzbestimmungen. Linkziele außerhalb der wikipedia-Inhalte unterliegen den Urheberrechten der jeweiligen Anbieter




Wörterbuch


Produkte
2000 Jahre
Chronik CD-ROM


Kalenderblatt in
Schmuckblatt
Ausführung


Geburtstags-Bios

Suchen/Google-Ads
Kalenderblatt
druckfertig
( DirectDownloads )
Kalenderblätter
druckfertig aufbereitet für Schmuckblätter
zum Selbstdrucken

im Word DOC6/RTF Format, je Euro 5
über Click&Buy
JAN | FEB | MÄRZ
APRIL | MAI | JUNI
JULI | AUG | SEPT
OKT | NOV | DEZ

Das Geschenk für jeden Anlass, nicht nur bei 'runden' Jubiläen
Andere Einzeltage
oder Zahlungsarten

bitte HIER bestellen


© 2000 ff by ICA-D, D-76751 Jockgrim, Germany
Verantwortlich im Sinne des Presse- und Multimedia-Rechts: Dipl.-Ing. Rainer Detering, Waidweg 18, 76189 Karlsruhe


| Immer | Unsere | InfoBitte weiterempfehlen
KALENDERBLATT von HEUTE | SUCH-Funktionen ALLE und nach BEREICHEN | Startseite
Welt-Chronik | Kunst-, Kultur-, Technik-Geschichte | Deutsche Chronik | 2000 Biografien | Bild-Datenbank
Gesetzestexte | SkateGuide | Online Jigsaw Puzzles | GeschenkTip | Produkte, Services, Impressum



*NEU* bei InfoBitte *NEU*



die deutsche WikiPedia
bei InfoBitte.de mit
650,000 Querverweisen zu
2000 Jahre Chronik



InfoBitte
Portal zu Portalen
Hauptseite


Suchfunktionen

Wissen, Biografien, Geschichte
besser gezielt suchen mit
domain-Filterung

die Links führen im neuen Fenster
zu den jeweiligen Hauptseiten,
das Anklicken eines Buttons zur
Filterung für die Google-Suche



Google
Lexika @ InfoBitte.de

ib InfoBitte.de (alle Lexika)
ib Universal-/Hand-Lexikon
die WikiPedia @ InfoBitte
ib L. WeltKunstGeschichte
ib L. Geteiltes Deutschland
ib L. Zweiter Weltkrieg

2000 Jahre Chronik

WeltChronik.de (Texte)
  
WeltChronik auf CDROM
deutsche Geschichte
Kultur-/TechnikGeschichte
WeltChronik Bilder
Chronik Biografien

Google
2000 Jahre Chronik
offline auf CDROM

Hier Kaufen


WeltChronik Jahr...
(eigene Suchfunktion)

Nur Zahl eingeben
Bereich: '0'-'2001'





Diese Web Site verdient ihr Geld durch Produktverkäufe (CD-ROM, downloads) und in erster Linie durch Anzeigen. Wenn Sie als Webmaster zuverlässige Partner suchen für Ihr eigenes Anzeigenschäft, dürfen Sie sich gerne auf unsere Empfehlungen stützen:
z.B.: GigaCash & ProfiWin