Eugen III. war ein Schüler Bernhards von Clairvaux, wobei dessen Einfluss unterschiedlich beurteilt wird. Am 15. Februar1145 zum Papst gewählt, musste er wenige Tage später ein erstes Mal aus Rom fliehen, da der Senat der Papstherrschaft gegenüber feindlich gesinnt war. In der Folge konnte er auch den Agitationen seines Gegenspielers Arnold von Brescia, der einen Machtverzicht der Kirche forderte, wenig entgensetzen. Nachdem Eugen mehrmals aus Rom fliehen musste, verbrachte er dort nur einen geringen Teil seines Pontifikats.
Papst Eugen III. rief nach dem Fall Edessas, das nach dem Tode Kaiser Johannes' II. Komnenos von Byzanz und König Fulkos von Jerusalem am 25. Dezember1144 durch Emir Zengi von Mossul und Aleppo erobert wurde, zum Zweiten Kreuzzug auf, der allerdings erst zustande kam, als Bernhard von Clairvaux als Kreuzzugsprediger Ludwig VII. von Frankreich und auch Konrad III. von Deutschland für diesen gewinnen konnte, der aber letztlich kläglich scheiterte. Des weiteren veranlasste er einen Kreuzzug gegen die slawischen Wenden, der in der Folge das Verhältnis mit der Ostkirche belastete.
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