Als erogene Zonen werden Körperstellen genannt, die bei geeigneter Reizung eine erotische Reaktion hervorrufen. Neben den Genitalien sind dies vor allem die Lippen, die Zunge, die Ohrmuscheln, die Brustwarzen, der Bauchnabel und der Anus. Besonders erogen wirken die Schleimhautgrenzen (englisch mucocutaneous boundaries), d.h. diejenigen Zonen, an denen der Übergang von Haut zu Schleimhaut stattfindet, da hier die Nervendichte besonders hoch ist. Jedoch können nicht nur die speziellen erogenen Zonen, sondern die gesamte Körperoberfläche des Menschen (z.B. durch Streicheln) erogen wirken.
Entgegen einer weit verbreiteten Meinung sind die erogenen Zonen von Mann und Frau weitgehend identisch. Jedoch gibt es individuelle, von Mensch zu Mensch unterschiedliche Vorlieben.
Nach der Sexuallehre von Sigmund Freud besitzen Menschen bereits ab dem Säuglingsalter einen Sexualtrieb und befriedigen diesen durch die Stimulation ihrer erogenen Zonen, zunächst der oralen (Lutschen, Nuckeln), später auch der analen und der genitalen Zonen.
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