wer ist, was ist, wo ist, wann war, was war - Lexikon / Chronik / Biografie / Wissen - Erlangen


Werbung

Produkte / Services :|: Chronik CD :|: als Startseite | zu den | empfehlen :|: Impressum
Lexika @ InfoBitte.de :|: Universal-Lexikon | WeltKunst | Geteiltes Deutschland | Zweiter Weltkrieg
WeltChronik.de :|: Welt | Deutschland | Kultur/Kunst/Technik :|: BildDatenBank :|: Biografien

Navigation

WeltChronik
Deutsche Chronik
KulturChronik
Biografien
Bilddatenbank
Kalenderblatt
Epochen
Lexika @ InfoBitte.de
Produkte

Suchfunktionen
Chronik-Jahr direkt

Nur Zahl eingeben
Bereich: '0'-'2001'
PARTNER
Ahnenforschung

Quellen für die Schule

FREE 4 WebMasters

Wir haben eine ganze Palette kostenloser Angebote von uns
für WebMaster und HomePage Besitzer aufbereitet

Holen Sie sich hier ab

was Sie gerne einsetzen würden
Suchfunktionen, Kalenderblatt, uam
für Ihre WebSite



Erlangen

ein InfoBitte / WeltChronik
Sach-Artikel (Enzyklopädie / Lexikon)

Entwickelt von ICA-D aus der XML-Version der deutschen WikiPedia
© 2004/2005 ff by de.wikipedia.org, teilw. by ICA-D
blättern» voriger Artikel | Hauptseite | nächster Artikel «blättern

Tabelle


Erlangen ist eine kreisfreie Universitätsstadt in Mittelfranken im Bundesland Bayern. Die Stadt ist Sitz des Landkreises Erlangen-Höchstadt und ist mit gegenwärtig 102.000 Einwohner die kleinste der insgesamt 8 Großstädte des Freistaates.


Erlangen bildet zusammen mit den Städten Nürnberg und Fürth einen Städteverbund, der eines der 23 Oberzentren des Freistaates Bayern ist. Die nächst größeren Städte sind Fürth etwa 14 km südlich und Nürnberg etwa 16 km südöstlich.


Die Einwohnerzahl der Stadt Erlangen überschritt 1974 die Grenze von 100.000 Einwohner, wodurch sie Großstadt wurde.


Heute wird die Stadt vor allem durch die Universität und zahlreiche Niederlassungen des Elektrokonzerns Siemens AG geprägt. Man ist zudem bestrebt, die "Bundeshauptstadt der Medizin" zu werden. Ein weiter in die Geschichte zurückreichendes, aber immer noch spürbares Element ist die Ansiedlung von Hugenotten nach der Rücknahme des Edikts von Nantes 1685.


Inhaltsverzeichnis



1 Geografie

  1.1 Nachbargemeinden

  1.2 Stadtgliederung

2 Geschichte

  2.1 Eingemeindungen

  2.2 Einwohnerentwicklung

  2.3 Religionen

3 Politik

  3.1 Wappen

  3.2 Städtepartnerschaften

4 Wirtschaft und Infrastruktur

  4.1 Verkehr

  4.2 Medien

  4.3 Bildung und Forschung

5 Kultur und Sehenswürdigkeiten

  5.1 Theater

  5.2 Museen

  5.3 Bauwerke

  5.4 Regelmäßige Veranstaltungen

  5.5 Sonstiges Erwähnenswertes und Merkwürdigkeiten

6 Persönlichkeiten

  6.1 Ehrenbürger

  6.2 Söhne und Töchter der Stadt

7 Literatur

8 Weblinks


Geografie

Erlangen liegt am Rande des mittelfränkischen Beckens im wesentlichen parallel zum Fluss Regnitz und zum Main-Donau-Kanal. Nördlich der Innenstadt mündet die Untere Schwabach von rechts kommend in die Regnitz.


Nachbargemeinden

Folgende Gemeinden beziehungsweise gemeindefreien Gebiete grenzen an die Stadt Erlangen, sie werden nach dem Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt:


Mark (gemeindefreies Gebiet), Gemeinden Möhrendorf, Bubenreuth, Marloffstein, Spardorf und Buckenhof sowie das gemeindefreie Gebiet Buckenhofer Forst (alle zum Landkreis Erlangen-Höchstadt gehörig), die kreisfreien Städte Nürnberg und Fürth, die Gemeinde Obermichelbach (Landkreis Fürth) sowie die Stadt Herzogenaurach und die Gemeinde Heßdorf (beide zum Landkreis Erlangen-Höchstadt gehörig).


Stadtgliederung

Das Stadtgebiet Erlangens kann man in 20 Stadtteile einteilen. Dabei handelt es sich teilweise um ehemals selbständige Gemeinden, andererseits auch um neue Siedlungen, deren Bezeichnungen sich im Laufe der Zeit als Stadtteilnamen eingeprägt haben.


Oft sind die Stadtteilgrenzen daher amtlich nicht festgelegt worden und die Grenzen durchaus auch fließend. Für statistische Zwecke sind die Stadtteile teilweise in statistische Bezirke unterteilt (siehe hierzu Liste der Stadtteile von Erlangen).


In den 1967 und 1972 im Rahmen der Gemeindereform nach Erlangen eingemeinden Orte (Groß-)Dechsendorf, Eltersdorf, Frauenaurach, Hüttendorf, Kosbach (mit Häusling und Steudach), Kriegenbrunn und Tennenlohe wurde jeweils ein Ortsbeirat eingerichtet.


Die Zahl der Mitglieder des Ortsbeirats richtet sich nach der Einwohnerzahl des Stadtteils und beträgt zwischen 5 und 7. Die Ortsbeiräte wählen aus ihrer Mitte einen Vorsitzenden. Die Ortsbeiräte sind zu wichtigen den Stadtteil betreffenden Angelegenheiten zu hören.


Die 20 Stadtteile Erlangens:


  • Am Anger
  • Alterlangen
  • Bruck
  • Büchenbach
  • Burgberg
  • Dechsendorf
  • Eltersdorf
  • Frauenaurach
  • Häusling
  • Hüttendorf
  • Innenstadt
  • Kosbach
  • Kriegenbrunn
  • Neuses
  • Röthelheim
  • Schallershof
  • Siedlung Sonnenblick
  • Sieglitzhof/Buckenhofer Siedlung
  • Steudach
  • Tennenlohe



Geschichte

[Bild extern:] Schloß, nördlicher Flügel, von W (2004-04-25)


Erlangen wird im Jahre 1002 als "villa erlangon" erstmals urkundlich erwähnt. 1361 wird das Dorf an Kaiser Karl IV. verkauft. Drei Jahre später wird eine Stadt nahe des Dorfes angelegt, welche 1374 eine eigene Münzstätte erhält. 1398 werden die Stadtrechte bestätigt. 1402 gelangt die Stadt an die Hohenzollern, bei denen sie bis 1802 verbleibt. 1528 wird die Reformation eingeführt.


1686 treffen die ersten Hugenotten in Erlangen ein. Für sie wird durch Markgraf Christian Ernst eine eigene "Neustadt" angelegt. 1706 wird die Altstadt durch einen Brand fast vollständig zerstört, doch alsbald wieder aufgebaut.


1742 stiftet Friedrich von Brandenburg-Bayreuth eine Universität für die Residenzstadt Bayreuth, doch bereits 1743 wird die Einrichtung nach Erlangen verlegt. Sie erhält später den Namen Friedrich-Alexander-Universität und wird 1791 preußische Landesuniversität, auf der unter anderem Johann Ludwig Tieck und Wilhelm Heinrich Wackenroder studierten.


1806 gelangt Erlangen unter französische Verwaltung und 1810 kommt das Gebiet zum Königreich Bayern. 1812 werden Altstadt und Neustadt zu einer Stadt vereinigt. Gleichzeitig erhält die Stadt einen Polizeikommissär und untersteht somit direkt der staatlichen Kreisverwaltung. Später bezeichnet man solche Städte als "kreisfreie Stadt".


1862 wird das Bezirksamt Erlangen gebildet, aus dem der spätere Landkreis Erlangen hervorgeht.


Bei der Kreis- und Gebietsreform 1972 wird der Landkreis Erlangen mit dem Landkreis Höchstadt vereinigt. Erlangen selbst bleibt eine kreisfreie Stadt und wird Sitz des neuen Landkreises. Durch Eingliederung von Umlandgemeinden wird die Stadt erheblich vergrößert, so dass sie im Jahre 1974 die 100.000-Einwohner-Grenze überschreitet und damit zur Großstadt wird.


Eingemeindungen

Ehemals selbständige Gemeinden und Gemarkungen, die in die Stadt Erlangen eingegliedert wurden. 1812 waren Altstadt und Neustadt Erlangens vereinigt worden.


Tabelle


Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1870 handelt es sich meist um Schätzungen, danach um Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter beziehungsweise der Stadtverwaltung selbst.


JahrEinwohnerzahlen
1495292
1630550
17527.939
18309.800
1. Dezember 1871¹12.500
1. Dezember 1890¹17.559
1. Dezember 1900¹22.953
1. Dezember 1910¹24.877
16. Juni 1925¹29.597
16. Juni 1933¹32.348
17. Mai 1939¹35.964
13. September 1950¹50.690
6. Juni 1961¹69.552
27. Mai 1970¹84.110
30. Juni 1975100.700
30. Juni 1980100.900
30. Juni 1985100.000
27. Mai 1987¹99.808
30. Juni 1997100.700
31. Dezember 1997100.330
31. Dezember 1998100.775
31. Dezember 1999100.750
31. Dezember 2000100.778
31. Dezember 2001101.912
31. Dezember 2002102.198

¹ Volkszählungsergebnis


Religionen

Die Bevölkerung Erlangens gehörte anfangs zum Bistum Würzburg, ab 1017 zum Bistum Bamberg. 1528 wurde von Bürgermeister und Rat der erste lutherische Pfarrer verpflichtet und damit die Reformation eingeführt, so dass Erlangen über viele Jahre eine protestantische Stadt blieb. In der 1686 von Hugenotten gegründeten Neustadt gab es nur reformierte Gemeinden (französisch-reformierte Gemeinde und später auch deutsch-reformierte Gemeinde).


1802 wurden die protestantischen Gemeinden Erlangens dem königlich-preußischen Konsistorium in Ansbach unterstellt und nach dem Übergang der Stadt an Bayern wurden sie Teil der Protestantischen Kirche des Königreichs Bayern, die zunächst lutherische und reformierte Gemeinden umfasste. Gleichzeitig wurde Erlangen Sitz eines Dekanats, das alle Gemeinden unter sich vereinigte.


1853 erhielten die reformierten Gemeinden Bayerns eine eigene Synode und 1919 trennten sie sich formell von der Protestantischen Kirche Bayerns. Seither gab es in Bayern zwei protestantische Landeskirchen, die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern und die "Reformierte Synode in Bayern rechts des Rheins", die sich seit 1949 "Evangelisch-reformierte Kirche in Bayern" nannte.


Letztere hatte in Erlangen über viele Jahre den Sitz ihres Moderamens. Durch Vereinigungen gab es seit 1920 in Erlangen nur noch eine reformierte Gemeinde, aber mehrere lutherische Gemeinden. Die lutherischen Gemeinden gehören heute noch zum Dekanat Erlangen, das als Dekanat für beide Konfessionen gegründet worden war und seit 1919 nur noch die lutherischen Gemeinden betreute. Es ist Teil des Kirchenkreises Nürnberg.


Die reformierte Gemeinde Erlangen ist inzwischen Teil der Evangelisch-reformierten Kirche - Synode evangelisch-reformierter Kirchen in Bayern und Nordwestdeutschland. Hier gehört sie zum Synodalverband XI.


Seit dem 18. Jahrhundert gab es in Erlangen auch wieder Katholiken (ab 1711 "Religions- und Gewissensfreiheit", jedoch ohne eigene Gottesdienste). Die erste katholische Messe wurde 1784 im Altstädter Rathaus abgehalten.


Ab 1786 bestand ein Kurat und 1787-1790 wurde das Bethaus Mater dolorosa erbaut. 1813 wurde die erste Pfarrei errichtet, die ab 1826 zum Dekanat Herzogenaurach gehörte. Weitere Pfarreien wurden errichtet. Sie alle gehören zum Bistum Bamberg. 1937 wurde Erlangen Sitz eines Dekanats innerhalb der Erzdiözese Bamberg.


Politik

In Erlangens Altstadt ist seit dem 14. Jahrhundert ein Rat nachweisbar. An der Spitze der Stadt standen 2 Bürgermeister, die alle 4 Wochen wechselten. Ab 1715 gab es sogar vier Bürgermeister.


In der Neustadt lag die Verwaltung zunächst beim reformierten Presbyterium. 1697 gab es 4 Bürgermeister, die ein Jahr amtierten, darunter 3 Franzosen und ein Deutscher. Ab 1701 gab es 4 Bürgermeister und 8 Räte, die 2 Jahre amtierten. Danach wurde die Verwaltung mehrmals umgestaltet.


Nach der Vereinigung von Altstadt und Neustadt 1812 wurde das bayerische Gemeindeedikt eingeführt. Ab 1818 wurde die Stadt von einem Bürgermeister geleitet, der ab 1918 meist den Titel Oberbürgermeister erhielt.


Daneben gab es ab 1818 einen Stadtmagistrat mit 10 ab 1900 12 Magistratsräten und als 2. Kammer, die Gemeindebevollmächtigten mit 30, ab 1900 36 Mitgliedern. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es nur noch einen Stadtrat.


Die Bürgermeister beziehungsweise Oberbürgermeister seit 1818:


  • 1818-1827: Johann Sigmund Lindner
  • 1828-1855: Johann Wolfgang Ferdinand Lammers
  • 1855-1865: Carl Wolfgang Knoch
  • 1866-1872: Heinrich August Papellier
  • 1872-1877: Johann Edmund Reichold
  • 1878-1880: Friedrich Scharf
  • 1881-1892: Georg Ritter von Schuh
  • 1892-1929: Theodor Klippel, ab 1918 Oberbürgermeister
  • 1929-1934: Hans Flierl, ab 1932 Oberbürgermeister
  • 1934-1944: Alfred Groß, Oberbürgermeister
  • 1944-1945: Herbert Ohly, kommissarischer Oberbürgermeister
  • 1945-1946: Anton Hammerbacher, Oberbürgermeister
  • 1946-1959: Michael Poeschke (SPD), Oberbürgermeister
  • 1959-1972: Heinrich Lades (CSU), Oberbürgermeister
  • 1972-1996: Dietmar Hahlweg (SPD), Oberbürgermeister
  • 1996 - heute: Siegfried Balleis (CSU), Oberbürgermeister



Wappen

Das Wappen der Stadt Erlangen zeigt im geteilten und oben gespaltenen Schild: vorne in Silber ein linksgewendeter, golden gekrönter und bewehrter, roter Adler mit goldenen Kleestengeln und von Silber und Schwarz geviertem Brustschild; hinten in Silber ein goldenen gekrönter und bewehrter, rot gezungter schwarzer Adler mit goldener Halskrone, Kleestengeln und den goldenen Großbuchstaben E und S auf der Brust; untern in Blau über silberner Zinnenmauer wachsend ein doppelschwänziger, golden gekrönter, rot gezungter goldener Löwe.


Hierbei handelt es sich um das kleine Stadtwappen). Werden die 3 Teile des Wappens auf separaten Schildern dargestellt, über denen der zollerische Brackenkopf mit schwarz-silbernem Helmdecken zu sehen ist, dann handelt es sich um das große Stadtwappen.


Die Stadtflagge ist Weiß-Rot


Der Löwe im unteren Teil des Wappens steht für die Erlanger Altstadt. Dabei handelt es sich um den luxemburgischen Löwen, der seit 1397 in den Stadtsiegeln nachweisbar ist. In der oberen Hälfte stehen der brandenburgische und der preußische Adler, welche die Neustadt Erlangens symbolisieren. Sie schmückten das Neustädter Wappen seit 1707. Die Buchstaben E und S stehen für Elisabeth Sophie, die Gattin des Markgrafen Christian Ernst.


Städtepartnerschaften

Erlangen unterhält eine Städtepartnerschaft mit folgenden Städten:




Weitere Partnerschaften:





Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Im Süden und Westen berührt die Bundesautobahn A 3 Nürnberg-Frankfurt, die sich am Autobahnkreuz Fürth/Erlangen mit der A 73 Nürnberg-Bamberg kreuzt, die Randbereiche des Stadtgebiets. Die A 73 begrenzt die Innenstadt zum Westen hin. Durch das südliche Stadtgebiet führt die Bundesstraße B 4.


Der Hauptbahnhof Erlangen ist ICE- und IC-Haltepunkt an der Bahnstrecke Nürnberg-Bamberg. Von hier verkehrt auch die Regionalbahn R 2 über Fürth nach Nürnberg beziehungsweise über Forchheim nach Eggolsheim. Die Stadt soll an das S-Bahn-Netz Nürnberg angeschlossen werden.


Den ÖPNV versorgen mehrere Buslinien der Erlanger Stadtwerke AG. Alle Linien sind zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrsverbunds Großraum Nürnberg (VGN) zu benutzen.


Am Rande des Regnitztals führt der Rhein-Main-Donau-Kanal entlang, mit dem Erlanger Hafen in Büchenbach.


Medien

Als Tageszeitung erscheinen die "Erlanger Nachrichten", die Erlanger Ausgabe der Nürnberger Nachrichten.


Bildung und Forschung

  • Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg


Die Universität wurde 1742 in Bayreuth gegründet und 1743 nach Erlangen verlegt. Nach dem Übergang Erlangens an Bayern blieb die Universität zunächst protestantische Hochschule, die jedoch im Laufe der Zeit ihren konfessionellen Charakter verlor. 1961 erfolgte die Eingliederung der 1919 gegründeten Hochschule für Wirtschaft und Sozialwissenschaften Nürnberg.


Seither trägt die Universität den Namenszusatz Erlangen-Nürnberg. 1966 wurde eine Technische Fakultät eingerichtet und 1972 folgte die Eingliederung der Pädagogischen Hochschule Nürnberg. Die Universität ist somit auf die Standorte Erlangen und Nürnberg verteilt.


  • Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen (IIS)
  • Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie (IISB)



Kultur und Sehenswürdigkeiten

Die jetzige Innenstadt, die ehemalige Neustadt Erlangen, ist als Ensemble sehenswert. Sie ist als barocke Plan- und Idealstadt errichtet worden und gehört heute mit ihren schnurgeraden Straßen- und Platzfronten und den einheitlichen Fassaden der fast durchwegs zwei- und dreigeschossigen traufständigen Häuser zu den bedeutendsten und am besten erhaltenen Anlagen dieser Art in Deutschland.


Theater

  • Theater Erlangen
    • Markgrafentheater
    • Theater in der Garage
  • Freies Theater Erlangen, eine Arbeitsgemeinschaft, welche die Interessen der freien Theaterszene gegenüber der städtischen Kulturpolitik vertritt



Museen

  • Stadtmuseum im Altstädter Rathaus
  • Museum im Amtshausschüpfla; Leben um 1920 im Raum Frauenaurach
  • AERIA Antikensammlung
  • Galerie im Gäßla



Bauwerke

[Bild extern:] Hugenottenbrunnen, dahinter Orangerie, von S (2004-04-25)


Das ehemalige Markgräfliche Schloss, welches heute als Universitätsgebäude genutzt wird, wurde im Jahr 1700 nach Plänen von Antonio della Porta begonnen und bereits 1704 fertiggestellt. Zur Schlossanlage gehört der Schlossgarten mit Hugenottenbrunnen sowie eine Orangerie.


Weitere Bauwerke:


  • Altstädter Rathaus (heute Stadtmuseum)
  • Kirchen
    • Altstädter Pfarrkirche (Dreifaltigkeitskirche)
    • Neustädter Pfarrkirche (Universitätskirche), Wahrzeichen der Stadt
    • Evangelisch-reformierte Kirche ("Hugenotten-Kirche") am Hugenottenplatz
    • Martinskirche (Martinsbühler Kirche)
  • Markgrafentheater (das älteste bespielte Barocktheater Süddeutschlands)
  • Palais Stutterheim
  • Rathaus, erbaut 1971
  • Kanaldenkmal


Sonstige Sehenswürdigkeiten


  • Schlossgarten
  • Botanischer Garten
  • Aromagarten der Universität
  • Burgberggarten mit Skulpturen Heinrich Kirchners
  • ehemalige Bierkeller im Burgberg



Regelmäßige Veranstaltungen



Figurentheaterfestival, Comicsalon und Poetenfest stehen in den letzten Jahren aus Geldmangel immer etwas auf der Kippe.


Sonstiges Erwähnenswertes und Merkwürdigkeiten

  • Bedingt durch die weitläufigen Regnitzwiesen konnte sich eine große Storchenpopulation bilden. Seit einigen Jahren brütet ein Storchenpaar sogar in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt auf dem Kamin der Mälzerei Steinbach.
  • Bundesweit bekannt wurde Erlangen durch das Lied "Wissenswertes über Erlangen" von Foyer des Arts (1981) aus den Zeiten der Neuen Deutschen Welle, in dem der Name "Erlangen" als Platzhalter für eine beliebige, spießige und mittelmäßige deutsche Stadt herhalten muss. Im Text des Liedes finden sich keine direkten faktischen Bezüge zu den realen Gegebenheiten in Erlangen. Die Titelzeile wird von Journalisten regelmäßig als Schlagzeile von Artikeln zitiert, die irgendetwas mit Erlangen zu tun haben.



Persönlichkeiten

Ehrenbürger

Die Liste ist möglicherweise nicht vollständig.


  • 1849: Georg August Brüxner, *30. November 1778 in Erlangen, ? 1863 (wahrscheitlich in England), Kaufmann
  • 1852: Adam Bücking, *15. Juli 1822 in Erlangen, ? 4. August 1884, Fabrikant
  • 1895: Johann Konrad Schmidtill, * 10. Dezember 1823 in Erlangen, ? 28. Oktober 1903 in Erlangen, Malermeister, Mitglied des Stadtmagistrats, Vertreter im mittelfränkischen Landrat
  • 1910: Dr. jur. h.c. Daniel Hilpert, * 9. Juni 1837 in Erlangen, ? 6. Februar 1923 in Nürnberg, Anwalt, Justizrat
  • 1910: Johann Jakob Steidel, * 8. März 1839 in Erlangen, ? 12. April 1913 in Erlangen, Mandelrübenfabrikant, Magistratsrat
  • 1920: Georg Böhner, *7. Mai 1854 in Erlangen, ? 26. April 1936, Kaufmann
  • 1927: Hans Jäckel, * 6. Juni 1859 in Erlangen, ? 23. Dezember 1937 in Erlangen, Metallwarenfabrikant, Kreisbranddirektor
  • 1932: Dr. phil. Hermann Hedenus, *30. April 1870 in Weisendorf, ? 24. Januar 1958 in Erlangen, Gymnasiallehrer, Schulrat
  • 1950: Paul Ritzer, * 14. Oktober 1870 in Möhrendorf, ? 6. September 1951 in Erlangen, Metallarbeiter, Gewerkschaftssekretär
  • 1962: Dr. Hans Flierl, Oberbürgermeister a.D.
  • 1962: Dr. Dr. h.c. Heinrich Franke, Professor
  • 1965: Dr. Peter von Siemens, Aufsichtsratsvorsitzender der Siemens AG
  • 1972: Dr. Heinrich Lades, Oberbürgermeister a.D.
  • 1972: Peter Zink, * 22. Dezember 1907 in Erlangen, + 10. Januar 2004 in Erlangen, Redakteur, Konstrukteur, Ehrensenator der Universität, MdL
  • ? Dr. jur. Dr.-Ing. E.h. Heinrich von Pierer, Vorsitzender des Vorstandes der Siemens AG
  • ? Dr.-Ing. E.h. Bernhard Plettner
  • ? Dr. Wilhelm Vorndran, Landtagspräsident a.D:
  • 1990: Prof. Dr. Nikolaus Fiebiger, Präsident der Universität
  • 1996: Dr. Dietmar Hahlweg, Oberbürgermeister a.D.
  • 2000: Hermann O. Franz, Aufsichtsratsvorsitzender a.D.



Söhne und Töchter der Stadt

Personen, die in Erlangen geboren sind, unabhängig von ihrem späteren Wirkungskreis:




Weitere berühmte Persönlichkeiten Erlangens findet man auf der Webseite http://www.fen-net.de/er/hedayati/persoenlichkeiten/persoenlichkeiten.html.


Weitere bekannte Personen mit Bezug zu Erlangen


Eine ganze Reihe bekannter Personen hat zumindest eine Zeit lang in mehr oder weniger wichtiger Funktion in Erlangen gelebt. Viele davon kamen zum Studium oder zur Lehre.


  • Felix Klein Mathematikprofessor. In seiner Antrittsvorlesung formulierte er das Erlanger Programm.
  • August Graf von Platen Dichter, kam 1819 zum Studium nach Erlangen. Das Platenhäuschen am Burgberg erinnert an ihn.
  • Friedrich Rückert seit 1826 Professor der orientalischen Sprachen und Literaturen. Seine beiden Lieblingskinder, deren Tod er in den Kindertodtenlieder beklagt, liegen auf dem Neustädter Friedhof begraben.
  • Elke Sommer



Literatur

  • Erlangen, in: Meyers Konversationslexikon, 4.Aufl. 1888/89, Bd.5, S.790.
  • Bayerisches Städtebuch; Band V 1. Teilband Unter-, Mittel- und Oberfranken aus "Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte" - Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterstützung des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1971



Weblinks



blättern» voriger Artikel | Hauptseite | nächster Artikel «blättern

Dieser Beitrag ist aus der XML-Version der deutschen WikiPedia® entwickelt worden und unterliegt inhaltlich den GNU FDL-Lizenzbestimmungen. Linkziele außerhalb der wikipedia-Inhalte unterliegen den Urheberrechten der jeweiligen Anbieter




Wörterbuch


Produkte
2000 Jahre
Chronik CD-ROM


Kalenderblatt in
Schmuckblatt
Ausführung


Geburtstags-Bios

Suchen/Google-Ads
Kalenderblatt
druckfertig
( DirectDownloads )
Kalenderblätter
druckfertig aufbereitet für Schmuckblätter
zum Selbstdrucken

im Word DOC6/RTF Format, je Euro 5
über Click&Buy
JAN | FEB | MÄRZ
APRIL | MAI | JUNI
JULI | AUG | SEPT
OKT | NOV | DEZ

Das Geschenk für jeden Anlass, nicht nur bei 'runden' Jubiläen
Andere Einzeltage
oder Zahlungsarten

bitte HIER bestellen


© 2000 ff by ICA-D, D-76751 Jockgrim, Germany
Verantwortlich im Sinne des Presse- und Multimedia-Rechts: Dipl.-Ing. Rainer Detering, Waidweg 18, 76189 Karlsruhe


| Immer | Unsere | InfoBitte weiterempfehlen
KALENDERBLATT von HEUTE | SUCH-Funktionen ALLE und nach BEREICHEN | Startseite
Welt-Chronik | Kunst-, Kultur-, Technik-Geschichte | Deutsche Chronik | 2000 Biografien | Bild-Datenbank
Gesetzestexte | SkateGuide | Online Jigsaw Puzzles | GeschenkTip | Produkte, Services, Impressum



*NEU* bei InfoBitte *NEU*



die deutsche WikiPedia
bei InfoBitte.de mit
650,000 Querverweisen zu
2000 Jahre Chronik



InfoBitte
Portal zu Portalen
Hauptseite


Suchfunktionen

Wissen, Biografien, Geschichte
besser gezielt suchen mit
domain-Filterung

die Links führen im neuen Fenster
zu den jeweiligen Hauptseiten,
das Anklicken eines Buttons zur
Filterung für die Google-Suche



Google
Lexika @ InfoBitte.de

ib InfoBitte.de (alle Lexika)
ib Universal-/Hand-Lexikon
die WikiPedia @ InfoBitte
ib L. WeltKunstGeschichte
ib L. Geteiltes Deutschland
ib L. Zweiter Weltkrieg

2000 Jahre Chronik

WeltChronik.de (Texte)
  
WeltChronik auf CDROM
deutsche Geschichte
Kultur-/TechnikGeschichte
WeltChronik Bilder
Chronik Biografien

Google
2000 Jahre Chronik
offline auf CDROM

Hier Kaufen


WeltChronik Jahr...
(eigene Suchfunktion)

Nur Zahl eingeben
Bereich: '0'-'2001'





Diese Web Site verdient ihr Geld durch Produktverkäufe (CD-ROM, downloads) und in erster Linie durch Anzeigen. Wenn Sie als Webmaster zuverlässige Partner suchen für Ihr eigenes Anzeigenschäft, dürfen Sie sich gerne auf unsere Empfehlungen stützen:
z.B.: GigaCash & ProfiWin