wer ist, was ist, wo ist, wann war, was war - Lexikon / Chronik / Biografie / Wissen - Entelechie


Werbung

Produkte / Services :|: Chronik CD :|: als Startseite | zu den | empfehlen :|: Impressum
Lexika @ InfoBitte.de :|: Universal-Lexikon | WeltKunst | Geteiltes Deutschland | Zweiter Weltkrieg
WeltChronik.de :|: Welt | Deutschland | Kultur/Kunst/Technik :|: BildDatenBank :|: Biografien

Navigation

WeltChronik
Deutsche Chronik
KulturChronik
Biografien
Bilddatenbank
Kalenderblatt
Epochen
Lexika @ InfoBitte.de
Produkte

Suchfunktionen
Chronik-Jahr direkt

Nur Zahl eingeben
Bereich: '0'-'2001'
PARTNER
Ahnenforschung

Quellen für die Schule

FREE 4 WebMasters

Wir haben eine ganze Palette kostenloser Angebote von uns
für WebMaster und HomePage Besitzer aufbereitet

Holen Sie sich hier ab

was Sie gerne einsetzen würden
Suchfunktionen, Kalenderblatt, uam
für Ihre WebSite



Entelechie

ein InfoBitte / WeltChronik
Sach-Artikel (Enzyklopädie / Lexikon)

Entwickelt von ICA-D aus der XML-Version der deutschen WikiPedia
© 2004/2005 ff by de.wikipedia.org, teilw. by ICA-D
blättern» voriger Artikel | Hauptseite | nächster Artikel «blättern

Entelechie, über lat. entelechia aus altgriech. entelécheia: Vollkommenheit, Vollendung


Inhaltsverzeichnis



1 Definition

2 Entelechie bei Aristoteles

3 Auswirkungen der Auffassungen von Aristoteles

  4 Der Entelechiebegriff bei H. Driesch


Definition

Die Eigenschaft von etwas, sein Ziel (Telos) in sich selbst zu haben.


Entelechie bei Aristoteles

Aristoteles schuf diesen Begriff, der die Realisierung des Wesens in der Erscheinung ausdrückt. Dabei muss allerdings beachtet werden, daß Aristoteles Wesenund Erscheinung nicht als Einheit betrachtete.


Seine Betrachtung geht von einer Kritik der Ideenlehre des Platon aus, denn Aristoteles verlegt die Ideen in die Dinge. Dieser materialistische Ansatz ist jedoch nicht konsequent, da er einerseits den Ideen eine objektive Existenz im Wesen der Dinge zuordnet, den Dingen aber selbst nur einen Erscheinungscharakter zugesteht.


So fallen bei Aristoteles' Ansatz Materie und Idee auseinander, d.h. seine Ontologie ist von dualistischem Charakter. Werden und Entwicklung, dem Dualismus von Materie und Idee entsprechend, entspricht Zusammenwirken von Stoff und Form.


Entscheidend ist für ihn die Form in der Bedeutung, dass sie zugleich Zweck und Ursache von Werden und Entwicklung ist. Aristoteles bezeichnete die Möglichkeit des Stoffes, eine Formierung zu erleiden, als Dynamis, das verwirklichende Formprinzip als Entelechie.


In den Dingen wirken demnach Ideen, die die Entwicklung selbst bewirken und einem Ziel zuführen. Dieses Prinzip weist Aristoteles als Begründer der Teleologie aus.


Mit der Entelechie als materieunabhängigem Formprinzip, der These von der Zielgerichtetheit allen Entwicklungsgeschehens, den der Materie geschuldeten Dysteleologien sowie der Ganzheitsbezogenheit der Entwicklung hat er Postulate von Lebenstheorien der späteren Geistesgeschichte wie etwa des Vitalismus vorgezeichnet.


Auswirkungen der Auffassungen von Aristoteles

Die im Entelechiebegriff enthaltene Teleologie hatte für die nachfolgenden Philosophen und Biologen weitrechende Folgen. So wurde damit die Lehre vom Sein bei Thomas von Aquin beeinflusst. Die Konstruktion der Monade bei G.W. Leibniz und die Unsterblichkeitsidee bei J.W. v. Goethe bezogen sich auf diese Teleologie und bildeten somit eine Anknüpfung für die spätere Naturphilosophie.


So bezieht sich die Akt-Potenz-Lehre bei Thomas von Aquin mit einer gewissen Modifikation auf das aristotelische Teleologieprinzip. In der Biologie um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert treten als Folge der Monadenlehre von Leibniz die biolosischen Letztfaktoren auf wie die Bionten, Biogene, Idioplassonten u.a., die eine biologische Eigengesetzlichkeit ergeben sollen.


Goethes Urbild-Theorie, die die Idee, den Plan der Lebewesen zu Wirkprinzipien ihrer Entwicklung statuierte, hatte weitreichende Folgewirkungen auf die morphologischen Lehren bis in das 20. Jahrhundert. Alle diese Lehren zeichnen sich durch die philosophische Auffassung der Trennung von Materie und Bewegung, Naturstoff und Naturgesetz, aus.


Der Entelechiebegriff bei H. Driesch

In der Biologie des 19. Jahrhunderts tritt der Entelechiebegriff modifiziert bei H. Driesch in seinen Gedankenmodellen bei bestimmten Experimentalergebnissen auf. Durch Trennung von im Zweizellenstadium befindlichen Seeigelkeimen 1891 erhielt er halbgroße, aber ganz gebildete Pluteuslarven. Damit war A. Weismanns Prinzip der erbungleichen


Kernteilung widerlegt. Andererseits blieb die Frage nach den Ursachen der ganzheitsbezogenen Regulationsleistung von entwicklungsgestörten Keimen offen. Driesch setzte als "Bewirker" zunächst einen Faktor E 1899 ein, den er später in bewußter Anlehnung an Aristoteles Entelechie nannte.


Der Unterschied zur Begriffsbildung bei Aristoteles besteht nun darin, daß bei ihm die Entelechie ein Naturfaktor ist, der keine geistigen Aktivitäten voraussetzt. Damit hat erdie diesem Begriff anlastenden Beschränkungen aufgehoben und den Begriffsumfang durch konkrete biologische Leistungen wie Vererbung, Formbildung und Artwandel erweitert. Trotzdem beinhaltet der Begriff der Entelechie bei Driesch noch den idealistischen Ansatz der Lebenskraft.


blättern» voriger Artikel | Hauptseite | nächster Artikel «blättern

Dieser Beitrag ist aus der XML-Version der deutschen WikiPedia® entwickelt worden und unterliegt inhaltlich den GNU FDL-Lizenzbestimmungen. Linkziele außerhalb der wikipedia-Inhalte unterliegen den Urheberrechten der jeweiligen Anbieter




Wörterbuch


Produkte
2000 Jahre
Chronik CD-ROM


Kalenderblatt in
Schmuckblatt
Ausführung


Geburtstags-Bios

Suchen/Google-Ads
Kalenderblatt
druckfertig
( DirectDownloads )
Kalenderblätter
druckfertig aufbereitet für Schmuckblätter
zum Selbstdrucken

im Word DOC6/RTF Format, je Euro 5
über Click&Buy
JAN | FEB | MÄRZ
APRIL | MAI | JUNI
JULI | AUG | SEPT
OKT | NOV | DEZ

Das Geschenk für jeden Anlass, nicht nur bei 'runden' Jubiläen
Andere Einzeltage
oder Zahlungsarten

bitte HIER bestellen


© 2000 ff by ICA-D, D-76751 Jockgrim, Germany
Verantwortlich im Sinne des Presse- und Multimedia-Rechts: Dipl.-Ing. Rainer Detering, Waidweg 18, 76189 Karlsruhe


| Immer | Unsere | InfoBitte weiterempfehlen
KALENDERBLATT von HEUTE | SUCH-Funktionen ALLE und nach BEREICHEN | Startseite
Welt-Chronik | Kunst-, Kultur-, Technik-Geschichte | Deutsche Chronik | 2000 Biografien | Bild-Datenbank
Gesetzestexte | SkateGuide | Online Jigsaw Puzzles | GeschenkTip | Produkte, Services, Impressum



*NEU* bei InfoBitte *NEU*



die deutsche WikiPedia
bei InfoBitte.de mit
650,000 Querverweisen zu
2000 Jahre Chronik



InfoBitte
Portal zu Portalen
Hauptseite


Suchfunktionen

Wissen, Biografien, Geschichte
besser gezielt suchen mit
domain-Filterung

die Links führen im neuen Fenster
zu den jeweiligen Hauptseiten,
das Anklicken eines Buttons zur
Filterung für die Google-Suche



Google
Lexika @ InfoBitte.de

ib InfoBitte.de (alle Lexika)
ib Universal-/Hand-Lexikon
die WikiPedia @ InfoBitte
ib L. WeltKunstGeschichte
ib L. Geteiltes Deutschland
ib L. Zweiter Weltkrieg

2000 Jahre Chronik

WeltChronik.de (Texte)
  
WeltChronik auf CDROM
deutsche Geschichte
Kultur-/TechnikGeschichte
WeltChronik Bilder
Chronik Biografien

Google
2000 Jahre Chronik
offline auf CDROM

Hier Kaufen


WeltChronik Jahr...
(eigene Suchfunktion)

Nur Zahl eingeben
Bereich: '0'-'2001'





Diese Web Site verdient ihr Geld durch Produktverkäufe (CD-ROM, downloads) und in erster Linie durch Anzeigen. Wenn Sie als Webmaster zuverlässige Partner suchen für Ihr eigenes Anzeigenschäft, dürfen Sie sich gerne auf unsere Empfehlungen stützen:
z.B.: GigaCash & ProfiWin