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Ellington, Duke
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Biografie / Biographie / Biography

* 29. April 1899 - † 24. Mai 1974

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Edward Kennedy »Duke« Ellington , (* 29. April, 1899, Washington, D.C. - † 24. Mai, 1974 New York), war ein amerikanischer Jazz-Komponist, -Pianist und -Bandleader, Träger der Freiheitsmedaille des Präsidenten 1969 und seit 1973 Mitglied der Ehrenlegion in Frankreich.


Duke Ellington war eine hervorragende Größe des Jazz der 1920er bis zu den 1960er Jahren mit einem bis heute nicht zu unterschätzenden Einfluss. Man zählt ihn zu den größten amerikanischen Komponisten. Zu seinen zahlreichen Erfolgen zählen: Take the A Train, Satin Doll, Rockin' in Rhythm, Mood Indigo, Caravan oder Sophisticated Lady. In den 1920er und 30er Jahren entstanden sie häufig in Zusammenarbeit mit Irving Mills und Billy Strayhorn.


Seine Werke wurden auch für die Talente in seiner Band geschrieben. Dazu zählten Johnny Hodges, Bubber Miley, Joe »Tricky Sam« Nanton, Barney Bigard, Ben Webster, Harry Carney, Sonny Greer, Otto Hardwicke und Wellman Braud. Viele Musiker gehörten Jahrzehnte zu seinem Ensemble.


Ellington begann seine Karriere als Jugendlicher in der Band »The Washingtonians« die in der Gegend um Washington, D.C. spielte, bis er 1923 nach New York ging. Ellington & The Washingtonians spielten in verschiedenen New Yorker Clubs und tourten bis 1927 als Tanzmusikband durch Neu-England. Als der berühmte King Oliver den bekannten Cotton-Club verließ, wurde Ellington der Job als Hausband angeboten. In den Harlemer Clubs, vor allem durch die regelmäßigen Radioübertragungen vom Cotton Club erreichte »Duke Ellington and his Jungle Band« nationale Bekanntheit.


In dieser Zeit hatte Ellington die Möglichkeit, Musik in vielfältigen Stilvarianten für Tanztheater und weitere Spezialgebiete der Band zu komponieren. Er experimentierte vielfach in der Tonalität, mit schreienden Trompeten und Wah-Wah, oder knurrenden Saxophonen. Als Ellington den Cotton Club 1931 verließ, war er einer der bekanntesten Afro-Amerikaner; regelmäßig produzierte er für Schallplattenfirmen und Filmstudios. Ellington unternahm mit seiner Band Tourneen durch die Vereinigten Staaten und Europa, sowie eine Welttournee in den 1960er Jahren. Er wirkte sein ganzes Leben als musikalischer Experimentator und nahm mit John Coltrane und Charles Mingus sowie seinem Orchester zahlreiche Titel auf. Die Band erreichte in den 1940er Jahren einen kreativen Höhepunkt, als er für Orchester in unterschiedlichen Stimmen und hoher Kreativität arrangierte und komponierte. Einige dieser Musiker, wie Jimmy Blanton, veränderten den Jazz während der kurzen Zeit, die sie mit ihm spielten.


Auch selbst als Musiker ihn verließen und die Popularität des Swings zurück ging, fand Ellington neue Formen, Anknüpfungen und Sidemen. In seinem Spätwerk komponierte er häufig in längeren Formen, wobei er sich an klassischer Musik orientierte, wie sein Black, Brown and Beige (1943), Such Sweet Thunder (1957), basierend auf William Shakespeare, sowie die Bigband-Fassung der Peer-Gynt-Suite (1960) zeigen. Sein Diminuendo and Crescendo in Blue mit seinem Saxophonriff von Paul Gonsalves 1956 während des Newport Jazz Festivals 1956 erhöhte seinen Ruhm und kennzeichnete seine Energie. Häufig jedoch wird seinen längeren Arbeiten auch vorgeworfen, das Wesentliche des Jazz zugunsten einer »künstlichen Klassik« aus den Augen verloren zu haben.


Ellington schrieb auch Filmmusiken, von Black and Tan Fantasy 1929, über Anatomy of a Murder (1959) mit James Stewart als einem Bandleader, bis Paris Blues (1961) mit Paul Newman und Sidney Poitier als Jazzmusikern.


1965 wurde Ellington für den Pulitzer-Preis nominiert, den er aber nicht erhielt. Sein Kommentar: »Das Schicksal ist freundlich zu mir. Es will nicht, dass ich zu jung berühmt werde.«


Duke Ellington starb am 24. Mai 1974 und wurde auf dem Woodlawn Friedhof im New Yorker Stadtteil Bronx beigesetzt.


Werke

Stücke

  • East St. Louis Toodle-Oo 1927
  • Black & Tan Fantasy 1927
  • Black Beauty 1928
  • Creole Love Call 1928
  • Jubilee Stomp 1928
  • The Mooche 1929
  • Dreamy Blues/Mood Indigo 1931
  • Rockin’ in Rhythm 1931
  • Creole Rhapsody 1931
  • It Don’t Mean a Thing (If It Ain’t Got That Swing) 1932
  • Sophisticated Lady 1933
  • Daybreak Express 1934
  • Delta Serenade 1935
  • In a Sentimental Mood 1935
  • Reminiscing in Tempo 1935
  • Clarinet Lament 1936
  • Caravan 1937
  • Azure 1937
  • Diga Diga Doo 1937
  • Blue Reverie 1937
  • Pyramid 1938
  • Prelude to a Kiss 1938
  • C Jam Blues 1938
  • Battle of Swing 1939
  • Blue Light 1939
  • Subtle Lament 1939
  • Sergeant was Shy 1939
  • Ko-Ko 1939
  • Concerto for Cootie 1939
  • Cotton Tail 1940
  • All too Soon 1940
  • Warm Valley 1941
  • Take the »A« Train 1941
  • I Got it Bad (and That Ain’t Good) 1941
  • Just Squeeze Me (But Don't Tease Me) 1941
  • Don’t Get Around Much Anymore 1942
  • Moon Mist 1942
  • Diminuendo 1943
  • Crescendo in Blue 1943
  • Across the Train Blues 1943
  • Do Nothin’ Till You Hear from Me 1943
  • I’m Beginning to See the Light 1944
  • Perfume Suite 1944
  • Harlem 1950
  • Lonesome Valley 1956
  • A Drum Is a Women 1956
  • Monologue 1957
  • Portrait of Ella Fitzgerald 1957
  • Satin Doll 1958
  • Midnight Indigo 1959
  • Such Sweet Thunder 1959
  • Sunswept Sunday 1959


Größere Werke und Konzertstücke

  • Black, Brown, and Beige 1945
  • Newport Jazz Festival Suite 1956
  • A Drum Is a Woman 1956
  • Royal Ancestry (Portrait of Ella Fitzgerald) 1957
  • Shakespearean Suite 1957
  • Toot Suite 1958
  • Jump for Joy 1959
  • Anatomy of a Murder 1959
  • The Ellington Suites (inkl. Queens Suite) 1959
  • Nutcracker Suite 1960
  • Paris Blues 1961
  • The Far East Suite 1964
  • The Second Sacred Concert 1967
  • ...And His Mother Called Him Bill 1967
  • New Orleans Suite 1971


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